Auf dieser Seite finden Sie Literatur zum Thema „Renaissance“: Zum einen persönliche Empfehlungen von mir, zum anderen weitere Schriften zum Thema.

MEINE PERSÖNLICHEN EMPFEHLUNGEN

Roeck: Morgen der Welt

Cover des Buchs: Bernd Roeck: Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance. C.H. Beck, 2017

Bernd Roeck, Professor der Neueren Geschichte am Historisches Seminar der Universität Zürich, holt in diesem voluminösen, über 1300 Seiten schweren Werk weit aus: In hohem Tempo durchfährt er die Philosophie und Politik der Griechen und Römer sowie des Mittelalters, streift China, Indien und Japan, um schließlich bei den Anfängen, den Notaren, ersten Humanisten und Dantes göttlicher Komödie zu landen – dem Beginn der Renaissance.

Mit der Lektüre befinde ich mich erst am Anfang – dieser macht aber Lust auf mehr. Roecks Schreibstil ist gelehrt und doch verständlich.

Zu kaufen bei jpc.de: Bernd Roeck: Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance. C.H. Beck, 2017, 1304 S., 44,- EUR

Muhlack: Renaissance u. Humanismus

Ulrich Muhlack: Renaissance und Humanismus
Cover des Buchs: Ulrich Muhlack: Renaissance und Humanismus. (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 93) De Gruyter Oldenbourg, 2016.Ulrich Muhlacks Buch ist ein informatives Fachbuch, das sich eher an an das wissenschaftlich interessierte Publikum wendet. Muhlack unterteilt den Abschnitt über die Renaissance in drei Kapitel: Italien, Europa und Deutschland. Im ersten Kapitel stehen die Leistungen des großen Kulturforschers Jacob Burckhardt und dessen Werk „Die Kultur der Renaissance in Italien“ aus dem Jahre 1860 im Mittelpunkt, in den folgenden Kapiteln kommen u.a. die Geschehnisse in Frankreich und Ungarn hinhzu, sowie das Verhältnis von Renaissance und Reformation.

Zu kaufen bei jpc: Ulrich Muhlack: Renaissance und Humanismus. (Enzyklopädie Deutscher Geschichte, Bd. 93) De Gruyter Oldenbourg, 2017. 276 S., 24,95 EUR

Burke: Europ. Renaissance

Peter Burke: Die europäische Renaissance. Zentren und Peripherien
Cover des Buchjs: Peter Burke: Die europäische Renaissance. Zentren und Peripherien. 2. Aufl. C.H. Beck 2011.

Das Buch des Historikers und Renaissance-Experten Peter Burke sieht die Renaissance als eine „dezentrale Erscheinung“ (S. 15 der ersten Auflage), die ihren Ausgang bei einer winzigen Gruppe von Gelehrten nahm. Burke möchte die Vielfalt der Epoche aufzeigen und dabei die Peripherien miteinbeziehen. Das Buch liest sich recht gut, allerdings musste ich feststellen, dass mir an einigen Stellen der berühmte „rote Faden“ verloren ging.

Zu kaufen bei jpc.de: Peter Burke: Die europäische Renaissance. Zentren und Peripherien. 2. Aufl. C.H. Beck 2011, 342 S., 14,95 EUR

Weitere Literatur

  • Reinhardt, Volker: Die Renaissance in Italien. Geschichte und Kultur. C.H. Beck, 2002
  • Burke, Peter: Die Renaissance. Wagenbach, 2009
  • Münkler, Herfried und Marina Münkler: Lexikon der Renaissance.  C.H. Beck, 2005
  • Burckhardt, Jacob: Die Kultur der Renaissance in Italien: Ein Versuch. Reclam, 2014 (erstmals 1860 erschienen)