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Chronik: 18. Jahrhundert – 1741

1741-1743: Krieg zwischen Schweden und Russland / Friede von Abo
In diesem Krieg versuchte Schweden seine Vormachtstellung an der Ostsee wiederherzustellen, die im Großen Nordischen Krieg verloren gegangen war. Mehrere Niederlagen der schwedischen Truppen sowie Konflikte (Bauernaufstände) im eigenen Land zwangen Schweden zum Friedensschluss von Abo, der gegenüber dem Vorkriegszustand weitere territoriale Verluste einbrachte.

Chronik: 18. Jahrhundert – 1704

1704-1709: Friedrich August I. von Sachsen (der Starke) vorübergehend nicht mehr polnischer König (August II.)

Nachdem der schwedische König im “großen Nordischen Krieg” die sächsisch-polnische Armee bei Klissow deutlich geschlagen hatte, setzte er den polnischen König August den Starken ab und den polnischen Adeligen Stanislaus Leszczynski ein. Nachdem russische Truppen die Schweden in der Schlacht bei Poltawa besiegt hatten, wurde August vom polnischen Adel wieder in das Königsamt eingesetzt.

Chronik: 17. Jahrhundert – 1655

1655-1667: Papst Alexander VIII. (Lebensdaten: 1599-1667)

1655-1660: Zweiter Nordischer Krieg / Vertrag von Königsberg / Vertrag von Lubia / Friede von Oliva
Im Zweiten Nordischen Krieg standen sich zunächst Schweden und Polen gegenüber, Russland griff kurze Zeit später in die Kriegshandlungen mit ein.

Der Krieg entzündete sich daran, dass der polnische König Johann II. Casimir Anspruch auf die schwedische Krone anmeldete. Daraufhin marschierte der schwedische König Karl X. in Polen ein, nahm Warschau und Lettland ein. Brandenburg, das bislang das Herzogtum Preußen als Lehen von Polen besaß, musste nun den schwedischen König Karl X. Gustav als Lehnsherrn annehmen (Vertrag von Königsberg). In der Folgezeit neigte sich das Machtgefüge etwas zu Ungunsten Schwedens: Von russischer, aber auch von polnischer Seite ging Gefahr aus. So war nun Karl X. Gustav seinerseits zu Zugeständnissen an Brandenburg bereit: Mit dem Vertrag von Labiau im November 1656 erhielt Brandenburg u.a. die volle Souveränität über Preußen.

1657 schließlich traten die Österreicher, Dänen und die Niederländer entschlossener an die Seite Polens, ein schwedisches Übergewicht im Norden Europas zu verhindern – und sogar Brandenburg wechselte die Fronten, nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg-Preußen im Vetrag von Wehlau seitens des polnischen Königs Johann Casimir die volle Souveränität zubilligte.

Beendet wurde der Krieg schließlich mit dem Frieden von Oliva im Jahre 1660.

Chronik 17. Jahrhundert – 1674

1674–1679: Schwedisch-Brandenburgischer Krieg / Schonischer Krieg
Dieser Krieg zwischen Brandenburg-Preußen (zusammen mit Dänemark) gegen Schweden war Teil des Holländischen Kriegs (s. 1672-1679). Nach dem abgewehrten Angriff der Schweden eroberte Brandenburg-Preußen Schwedisch-Pommern. Dänemark hingegen suchte die in den vergangenen Jahrzehnten verlorenen Provinzen, u.a. Schonen (heute im Süden Schwedens), zurückzugewinnen. Die Kriege wurden mit dem Frieden von Saint-Germain bzw. dem Frieden von Lund beendet. Schwedisch-Pommern ging an Schweden zurück, andere Gebiete musste Schweden an Brandenburg-Preußen abtreten.

Chronik: 16. Jahrhundert – 1571

1571: Synode von La Rochelle / Confessio Gallicana
Auf der Synode von La Rochelle, wurde das Glaubensbekenntnis der französischen Protestanten (Hugenotten) von 1559 mit kleinen Textänderungen offiziell angenommen und trug seither den Namen „Confessio Gallicana“.

1571: Die schwedische Kirchenordnung von Laurentius Petri
Die Kirchenordnung des Laurentius Petri war eine für viele Jahre einflussreiche Ordnung, die u.a. auch das Verhältnis von Staat und Kirche regelte. Auch wenn der schwedische König Johann III. 1575 eine neue Kirchenordnung erstellen ließ, setzte sich letztlich dann doch Petris Werk durch.