<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bauernaufstände Archive - WebHistoriker</title>
	<atom:link href="https://webhistoriker.de/tag/bauernaufstaende/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://webhistoriker.de/tag/bauernaufstaende/</link>
	<description>Ein Portal zur Geschichte der Frühen Neuzeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Jan 2026 18:29:39 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<item>
		<title>Bauernkrieg: Memminger Bundesordnung und 12 Artikel – Was wollten die Bauern eigentlich? Was waren ihre Ziele? Und warum gerade jetzt?</title>
		<link>https://webhistoriker.de/bauernkrieg-memminger-bundesordnung-und-12-artikel-was-wollten-die-bauern-eigentlich-was-waren-ihre-ziele-und-warum-gerade-jetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2025 11:53:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[12 Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernaufstände]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwölf Artikel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webhistoriker.de/?p=9370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/bauernkrieg-memminger-bundesordnung-und-12-artikel-was-wollten-die-bauern-eigentlich-was-waren-ihre-ziele-und-warum-gerade-jetzt/">Bauernkrieg: Memminger Bundesordnung und 12 Artikel – Was wollten die Bauern eigentlich? Was waren ihre Ziele? Und warum gerade jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class='flex_column av-bvsqy-3f2d8f0e9fa535a988f344937ef74a00 av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_one_full  avia-builder-el-first  first flex_column_div  '     ><section  class='av_textblock_section av-mc7ewrym-abf8f9266bd97efb7594c28e59756f3c '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Bauernkrieg: Memminger Bundesordnung und 12 Artikel</h1>
<h2><strong>Was wollten die Bauern eigentlich? Was waren ihre Ziele? Und warum gerade jetzt?</strong></h2>
<p><em>(Teil 3 des Artikels „Geschichte des Bauernkriegs 1525“; <a href="https://webhistoriker.de/geschichte-des-bauernkriegs-1525/">zur Einleitung</a>)</em></p>
<div id="attachment_9375" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9375" class="size-full wp-image-9375" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/06/titelblatt-memminger-bundesordnung-1525.jpg" alt="Titelblatt der Flugschrift: An die Versammlung gemeiner Bauernschaft. Höltzel-Verlag Nürnberg 1525 (Wikimedia Commons, gemeinfrei)" width="300" height="466" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/06/titelblatt-memminger-bundesordnung-1525.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/06/titelblatt-memminger-bundesordnung-1525-193x300.jpg 193w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-9375" class="wp-caption-text">Bauernschaft. Höltzel-Verlag Nürnberg 1525 (Wikimedia Commons, gemeinfrei)</p></div>
<p>Eigentlich ging es den Bauern zu Beginn des 16. Jahrhunderts gar nicht so schlecht. „Zum Aufstand kam es während eines Wirtschaftsaufschwungs, nicht während einer Wirtschaftskrise; die Bevölkerungszahlen erholten sich nach der Pest, und die Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse stiegen wieder“ und „die Ernten [waren] in der Regel gut“, schreibt Lyndal Roper (Für die Freiheit, 2024, S. 73 und 76). Auch die Macht der Herrschenden mitsamt den Abgaben und Diensten, die die Bauern zu leisten hatten, waren in Teilen des Reichs größer bzw. höher, in denen es keine Bauernaufstände gab (ebd., S. 75). Die Leibeigenschaft, in großen Teilen Deutschlands bereits abgeschafft, existierte im Südwesten noch am ehesten, stellte jedoch nicht mehr „das“ große Problem dar. Was also führte zu den Aufständen der Bauern?</p>
<p>Antworten darauf liefern zwei der bekanntesten und folgenreichsten Dokumente des Bauernkriegs: die „Memminger Bundesordnung“ und die „12 Artikel“. Sie bieten eine gute Zusammenfassung der vielen Beschwerden, die die Bauern in den vorangegangenen Monaten vorgebracht hatten. Die damals 5.000 Einwohner zählende und damit relativ große Stadt Memmingen in Oberschwaben zeigte sich bereits der Reformation zugeneigt, was vornehmlich an dem Prediger Christoph Schappeler (um 1472- 1551) lag. Er war mit Huldrych Zwingli (1484-1531), dem Schweizer Theologen und seit 1519 Zürcher Reformator, befreundet – und wurde 1513 als Prädikant an die Memminger Hauptpfarrkirche St. Martin berufen.1521 „näherte“ sich die Reformation der Stadt, offiziell stimmte der Stadtrat hingegen erst Anfang 1525 der Reformation zu. Vorausgegangen war eine Disputation, in der Schappeler darlegte, dass es für das Erheben des Zehnten keine biblische Grundlage gebe. Zur selben Zeit verweigerten einige Bauern des Umlandes den Zehnten, es kam zu weiteren Auflehnungen der Bauern. Wohl Ende Februar verfasste der Kürschner und Laientheologe Sebastian Lotzer (1490-1525), ein Freund Schappelers, ein Beschwerde-Schriftstück für die Bauern, das sich wie ein Vorläufer der 12 Artikel liest. (Schwerhoff: Der Bauernkrieg, 2024, S. 133 f.)</p>
<p>Anfang März 1525 trafen sich in Memmingen die Gesandten dreier Haufen – des Baltringer, des Allgäuer und des Bodensee-Haufens – und verabschiedeten die Memminger Bundesordnung. Diese Schrift bezeichnete der Frühe-Neuzeit-Historiker Peter Blicke (gestorben 2017) als „ersten vagen Versuch eines Verfassungsentwurfs“ (Die Revolution von 1525, 2004, S. 154). Auf der Grundlage dieser Ordnung bildeten sie die sogenannte „Christliche Vereinigung“.</p>
<p>Der Text der Bundesordnung bleibt mir an einigen Stellen unklar. Thomas Kaufmann, evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker, geht in seinem 2024 erschienenen Buch über den Bauernkrieg (Der Bauernkrieg, 2024, S. 165 ff.) näher auf die einzelnen Punkte ein. Gemeinsam mit zwei Bundesordnungs-Texten „in heutigem Deutsch“ (s.u.: Quellen) komme ich zu folgenden Aussagen:</p>
<p><strong>Es ging in der Bundesordnung um</strong></p>
<blockquote>
<p>(1) die Bewahrung von Ordnung und Frieden: Den Obrigkeiten sollte Gehorsam geleistet werden;</p>
<p>(2) die Einhaltung eines allgemeinen Landfriedens: Keiner sollte seinem Mitmenschen Unrechtmäßiges antun. Bei „Krieg und aufrur“ sollten sich keine „rotten oder parteien“ bilden. Es ging hier um „nichts weniger als die Etablierung einer umfassenden Landfriedensordnung für ihren Einzugsbereich“ (Schwerhoff: Der Bauernkrieg, 2024, S. 138);</p>
<p>(3) die Frage, wie mit vertraglich gesicherten Schulden und Abgaben umgegangen werden sollte. Bei Unklarheiten sollte die Zahlung ggf. ausgesetzt werden können;</p>
<p>(4) die Ausstattung der Schlösser und Klöster: keine Geschütze, lediglich die nötigen Proviantvorräte und als Dienstleute nur Personen, die der Christlichen Vereinigung angehören;</p>
<p>(5) das Gebunden-Sein der Dienstleute: Sie sollten ihren Eid, ihre rechtliche Bindung an den Dienstherrn, aufgeben und sich der Christlichen Vereinigung anschließen können. Sollte jemand von ihnen vom Dienstherrn vorgeladen werden, dürfe er zwei oder drei Personen mitnehmen;</p>
<p>(6) die Geistlichen („Pfarrer oder Vicari“), ihre erste Pflicht (die Verkündigung des Evangeliums – und das bedeutete, die alte Kirche abzulehnen und evangelisch zu predigen) und ihre angemessene Entlohnung, aber ggf. auch die Möglichkeit, einen Geistlichen fortzuschicken;</p>
<p>(7) das Abschließen von Verträgen mit der Obrigkeit, die der Zustimmung der Christlichen Vereinigung bedürfen;</p>
<p>(8) die Organisationsstruktur der Christlichen Vereinigung: Jeder Haufen sollte einen Obersten benennen und vier Räte bestimmen;</p>
<p>(9) Raubgut, das „nicht unter den Schutz der ‚christlichen Vereinigung‘ gestellt werden“ sollte (Kaufmann: Der Bauernkrieg, 2024, S. 167);</p>
<p>(10) das Verhalten von Personen, die das Gebiet der Bundesordnung und der Christlichen Vereinigung verlassen: Sie sollten sich weiter mit der Vereinigung verbunden fühlen und diese warnen, wenn sie eine Gefahr witterten;</p>
<p>(11) die Weiterführung von „Gericht und Recht“;</p>
<p>(12) das Verbot von Unsittlichkeit, Gotteslästerung und Betrinken.</p>
</blockquote>
<p>Laut Thomas Kaufmann (Der Bauernkrieg, 2024, S. 164 f.) gab es zwei grundlegende Fassungen: eine etwas kürzere (siehe zuvor) und eine spätere Fassung, die die letzten beiden Punkte zusammenfasste und einen weiteren hinzufügte: „Er untersagt bis auf Weiteres jede gewaltsame Erhebung gegen die Obrigkeiten. Sodann war der zweiten Druckfassung der Bundesordnung eine Instruktion beigefügt, die auf eine gütliche Einigung mit dem Schwäbischen Bund abzielte.“</p>
<p>Dass man bei zwölf Punkten bleiben wollte und nicht einfach einen dreizehnten hinzufügte, lag selbstredend an der Bedeutung der Zahl 12: Sie ist das Produkt der Zahlen 3 (Stichwort „Dreifaltigkeit“) und 4 (die vier Himmelsrichtungen) und steht damit für die Verbindung von Himmel und Erde. Im Alten Testament ist sie die Zahl der Stämme Israels, der Apostel, der heiligen, himmlischen Stadt Jerusalem (das „Neue Jerusalem“ der Offenbarung) mit ihren zwölf Toren (vier Seiten der Stadt mit jeweils drei Toren), auf denen zwölf Engel stehen, und so weiter.</p>
<p>Zur gleichen Zeit entstand in Memmingen die Schrift der „12 Artikel“, die als Flugblatt ca. 25.000-mal abgedruckt und verteilt wurde – für die damalige Zeit eine riesige „Auflage“. Sehr wahrscheinlich stammten die Artikel wiederum von Sebastian Lotzer. Während die Bundesordnung mit einer Namensliste, allen voran Martin Luther und Philipp Melanchthon, als Legitimation schließt – so, als hätten die in Memmingen tätigen Anführer „den Segen“ oder Auftrag von ihnen –, so vermerkte Lotzer neben jedem Artikel zumeist mehrere Bibelstellen. Allerdings sind diese biblischen Belege laut Schwerhoff (Der Bauernkrieg, 2024, S. 148) nicht oder nicht immer aussagekräftig.</p>
<p><strong>Inhalt der 12 Artikel:</strong></p>
<blockquote>
<p>Der <strong>erste Artikel</strong> verlangt das Recht der einzelnen Gemeinde, „ihren“ Pfarrer zu wählen und gegebenenfalls auch wieder zu entlassen. Dieser solle, ähnlich wie in Punkt 6 der Bundesordnung, das Evangelium predigen: „one allen menschlichen zu(o)satz“ (dieses Zitat und folgende stammen aus einer <a href="https://stadtarchiv.memmingen.de/quellen/reformation-und-bauernaufstand/zwoelf-artikel-der-bauern-und-bundesordnung-der-christlichen-vereinigung.html">Quelle des Stadtarchivs Memmingen</a>.) Beim Thema „Entlassung des Pfarrers“ wird u.a. die Bibelstelle 1. Timotheus 5 erwähnt. Meiner Einschätzung nach könnte dabei der Vers 20 gemeint sein: „Diejenigen (Ältesten), die sich verfehlen, weise in Gegenwart aller zurecht, damit auch die anderen sich fürchten!“</p>
<p>Im <strong>zweiten Artikel</strong> geht es um die Bezahlung des Pfarrers über den großen Zehnt (u.a. Getreide), während der kleine Zehnt (u.a. Kleinvieh) generell abgelehnt wird – denn „der herr (hat) das vich frey dem menschen beschaffen“ – siehe 1. Mose 1,26.</p>
<p>„Frei sein“ – eine der zentralen Forderungen der Bauern in den Jahren 1524 und 1525! Der <strong>dritte Artikel</strong> geht dabei geschickt vor: Christus hat für alle Menschen sein Leben gegeben, den „Hyrtten gleych alls wol alls Den höchsten / kain auß genommen&#8220;. Das hieße jedoch nicht, dass die Bauern keine Obrigkeit mehr anerkennen wollten – in „allen zimlichen vnd Christlichen sachen“ sei dies in Ordnung. Doch ohne Zweifel würden die Herrschenden sie sicherlich gerne aus der Leibeigenschaft entlassen, sofern es keine gegenteiligen Beweise aus dem Evangelium gäbe. Hierzu wird 1. Petrus 2 angeführt, siehe v.a. die Verse 11 bis 17.</p>
<p>Gemäß dem Worte Gottes sei es zudem jedem freigestellt, Wild, Geflügel und Fisch zu fangen, so der <strong>vierte Artikel</strong>.</p>
<p>Ähnliches gelte laut <strong>Artikel 5</strong> für das Holz, also für die Nutzung der Wälder für den eigenen Gebrauch.</p>
<p>Die <strong>Artikel 6 bis 8</strong> drehen sich um die Dienste und Abgaben, die für viele in dem bestehenden Ausmaß kaum noch zu leisten seien. Sie sollten so gestaltet werden, dass die Bauern ihren eigenen Aufgaben und Arbeiten gut nachkommen könnten. Verwiesen wird hier beispielsweise auf das Evangelium des Lukas, Kapitel 10: Die Zöllner sollten nicht mehr verlangen, als festgesetzt ist (Verse 12 und 13), und die Soldaten sollten sich mit ihrem Sold begnügen und niemanden erpressen.</p>
<p>Im <strong>neunten Artikel</strong> beklagen die Bauern eine gewisse Willkür bei Gerichtsurteilen. Gefordert wird, dass nach „alter geschribner straff“ geurteilt werde, „vnd nit nach gunst“.</p>
<p><strong>Artikel 10</strong> verlangt, dass Wiesen und Äcker, die einst der Gemeinde gehörten, dann aber von anderen in Besitz genommen wurden, den Gemeindemitgliedern wieder zurückgegeben werden sollten.</p>
<p>Im <strong>elften Artikel</strong> wird noch einmal die Leibeigenschaft (siehe Artikel 3) thematisiert: Stirbt ein Leibeigener, sollen künftig nur noch die Witwe und die Nachkommen erben und nicht zusätzlich der Eigenherr.</p>
<p>Der <strong>letzte Artikel</strong> betont, dass bei Widerlegung eines Artikels durch die Heilige Schrift dieser nicht mehr gültig sein solle.</p>
</blockquote>
<p>Die Forderungen der Bauern drehten sich also um theologische Fragen – das Evangelium sollte gepredigt werden – und in diesem Zusammenhang auch um rechtliche Aspekte: Die Bauern sollten den Prediger ein- und absetzen können. Zudem sollte das, was Gott den Menschen gegeben hat, allen gehören. Dies betraf die Nutzung des gemeinen Landes, der Wälder, der Flüsse und der Tiere. Dienste und Abgaben waren den Bauern in vielen Fällen zu viel geworden und sie erkannten eine gewisse Willkür in den Urteilen, wenn sie gewisse Rechte einklagten. Die Leibeigenschaft oder einzelne Überreste davon sollten abgeschafft werden.</p>
<p>Laut Lyndal Roper (Für die Freiheit, 2024, S. 159) hat der Autor der 12 Artikel, Sebastian Lotzer, „Hunderte örtlicher Beschwerden“ als Grundlage für seine Schrift genutzt. Gerd Schwerhoff erwähnt in seinem Bauernkrieg-Buch u.a. folgende Artikel der Bauern:</p>
<ul>
<li>In Forchheim formulierten die Aufständischen im Vorfeld des Bauernkriegs (Frühjahr 2024) fünf Artikel: U.a. ging es um die deutliche Senkung des Zehnten; die Geistlichen sollten nicht länger steuerfrei wohnen, Tiere frei gejagt werden dürfen (Schwerhoff: Der Bauernkrieg, 2024, S. 60).</li>
<li>16 Artikel legten im November 2024 einige Vögte aus dem Brigachtal zunächst allein, dann in Begleitung ihrer jeweiligen Dorfgemeinschaft den Machthabenden der Stadt Villingen vor. Unter ihnen befand sich der in dem Kapitel „Beginn des Bauernkriegs“ erwähnte Hans Müller von Bulgenbach. In den Artikeln ging es um Jagd- und Waffenrechte, zu hohe Abgaben, zu viele Frondienste sowie um die Ausübung des Rechts durch die Herrschenden (ebd., S. 90).</li>
<li>Über Obergünzburg berichtet Schwerhoff (S. 109), dass es im Januar 1525 Beschwerden über die „massenhaffte und gewaltsame Änderungen des Status von &#8218;Freizinsern&#8216; zu Leibeigenen&#8220;.</li>
</ul>
<p>Dass sich gerade jetzt die Bauern – um 1524/25, als es ihnen in Deutschland, wie oben erwähnt, gar nicht so schlecht ging – zu großen Protesten und Aufständen zusammentaten, hatte seine Ursachen sicherlich auch in den Vorkommnissen rund um die Reformatoren: Sie waren den Obrigkeiten mutig entgegengetreten, hatten sich erfolgreich gegen alte Strukturen und Grundsätze zur Wehr gesetzt – allen voran Martin Luther und Andreas Karlstadt, im Laufe des Bauernkriegs zunehmend auch Thomas Müntzer.</p>
<p>Zudem standen ihre Ideen und Lehrmeinungen dem „gemeinen Mann“ schlicht näher: die Liturgie in deutscher Sprache, der Abendmahlskelch auch für die Laien – und vor allem der Begriff der „Freiheit“. Auch wenn die Auffassungen der Reformatoren teilweise andere Wege gingen – hatte die reformatorische „Freiheit“ für die Bauern nicht nur eine theologische oder geistige Funktion, sondern spielte besonders im sozialen Leben eine gewichtige Rolle. Sie forderten Freiheit von Leibeigenschaft sowie die Verringerung oder Abschaffung einzelner Dienste und Abgaben. Das Verhalten der Grundherren bezeichneten sie als unchristlich.</p>
<p>„Doch die Forderungen der Bauern nach Veränderungen gingen vielen unter den Reformatoren zu weit.“ (Roper: Für die Freiheit, 2024, S. 121) Luther wollte die „Wiederherstellung (re-formatio) eines früheren Idealzustandes der Kirche“ (Schwerhoff: Bauernkrieg, 2024, S. 44). Er kritisierte die alte Kirche, stellte sich gegen den Papst, den Ablass und gegen die Lehre von den guten Werken. Eine soziale Umwälzung der Gesellschaft hingegen ging ihm zu weit: In seiner Schrift „Wider die Mordischen vnd Reubischen Rotten der Bawren“ stellte er sich auf die Seite der Obrigkeiten und verlangte von den Fürsten gar die gewaltsame Niederschlagung der aufständischen Bauern. Vor Ort allerdings beteiligten sich viele evangelische Prediger an den Aufständen, an dem Krieg (Roper: Für die Freiheit, 2024, S. 121).</p>
<h3><strong>Quellen </strong></h3>
<h4>Bundesordnung und 12 Artikel</h4>
<ul>
<li><a href="https://stadtarchiv.memmingen.de/blaetterkataloge/index.html?catalog=Stadtarchiv/Zwoelf-Artikel_2000#page_1" target="_blank" rel="noopener">Zwölf Artikel und Bundesordnung der Bauern, Flugschrift &#8222;An die versamlung gemayner pawerschafft&#8220;. Traktate aus dem Bauernkrieg von 1525</a>, übertragen von Christoph Engelhard, mit einer Einführung von Peter Blickle über Memmingens Rang in der Geschichte der Reformation (Materialien zur Memminger Stadtgeschichte, Reihe A Heft 2, Memmingen 2000)</li>
</ul>
<h4>Die Bundesordnung in heutigem Deutsch</h4>
<ul>
<li><a href="https://oberschwaben-portal.de/files/tl_filesOPO/Autoren/Toensing/OPO_Toensing_1525-03-7-Christliche-Vereinigung.pdf">Oberschwaben-Portal: Die „Christliche Vereinigung“ der Bauern in Oberschwaben wird gegründet und gibt</a><br />
<a href="https://oberschwaben-portal.de/files/tl_filesOPO/Autoren/Toensing/OPO_Toensing_1525-03-7-Christliche-Vereinigung.pdf">sich eine Bundesordnung</a><br />
Das Oberschwaben-Portal ist eine Website, die &#8222;Oberschwaben als Natur- und Kulturlandschaft präsentieren&#8220; möchte. Geleitet wird sie von der &#8222;Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur e.V.&#8220; und der Pädagogischen Hochschule Weingarten.</li>
<li><a href="https://jochenteuffel.com/2025/03/06/bundesordnung-der-oberschwabischen-bauern-verabschiedet-am-7-marz-1525-in-memmingen-in-heutigem-deutsch-zum-lob-und-zur-ehre-des-allmachtigen-ewigen-gottes-zur-verkundigung-des-heiligen-evange/">Jochen Teuffel: Bundesordnung der oberschwäbischen Bauern, verabschiedet am 7. März 1525 in Memmingen (in heutigem Deutsch)</a><br />
Jochen Teuffel (* 1964 im Schwarzwald) ist ein deutscher Theologe, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Autor.</li>
</ul>
<h4>Die 12 Artikel in heutigem Deutsch</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.ochsenhausen.net/geschichte/12-artikel-der-bauern-von-1525.php">Peter Engelhardt: Die zwölf Artikel der Bauern von 1525 &#8211; In leicht verständlicher heutiger Sprache, http://ochsenhausen.net, 2009</a></li>
</ul>
<h4>Nächster Beitrag:</h4>
<ul>
<li><a href="https://webhistoriker.de/bauernhaufen-ziehen-durch-das-land-weiterer-verlauf-des-bauernkrieges-und-niederschlagung-der-aufstaendischen/">Bauernhaufen ziehen durch das Land – Weiterer Verlauf des Bauernkrieges und Niederschlagung der Aufständischen</a></li>
</ul>
</div></section></div>
<div  class='flex_column av-av_one_full-a2cef933b0a555f25d1e39b22a8e9dae av_one_full  avia-builder-el-2  el_after_av_one_full  el_before_av_one_half  first flex_column_div  column-top-margin'     ><style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-av_post_metadata-fd9c3af3c365d26210b1cafb715262ff">
#top .av-post-metadata-container.av-av_post_metadata-fd9c3af3c365d26210b1cafb715262ff{
color:#8c8c8c;
font-size:14px;
}
#top .av-post-metadata-container.av-av_post_metadata-fd9c3af3c365d26210b1cafb715262ff .av-post-metadata-container-inner{
font-size:14px;
}
</style>
<div  class='av-post-metadata-container av-av_post_metadata-fd9c3af3c365d26210b1cafb715262ff av-metadata-container-align-left  avia-builder-el-3  avia-builder-el-no-sibling  av-metadata-container-1'><div class='av-post-metadata-container-inner'><span class="av-post-metadata-content av-post-metadata-before-meta">Veröffentlicht am</span><span class="av-post-metadata-content av-post-metadata-meta-content"><span class="av-post-metadata-content av-post-metadata-published"><span class="av-post-metadata-published-date" >25. Juni 2025</span></span></span></div></div></div>
<div  class='flex_column av-av_one_half-a2cef933b0a555f25d1e39b22a8e9dae av_one_half  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  el_before_av_one_half  first flex_column_div  column-top-margin'     ><p><div  class='hr av-av_hr-908fa64ead63f91ddbe2b966ff2615e5 hr-short  avia-builder-el-5  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first  hr-left'><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-mk2xavdc-2720b82acb9d853bc7095ddd8bb47746 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><a href="https://webhistoriker.de/geschichte-des-bauernkriegs-1525-gegen-feudalherrschaft-alte-kirche-und-soziale-ungleichheit/">zur Einleitung: Geschichte des Bauernkriegs 1525</a></p>
</div></section></p></div><div  class='flex_column av-av_one_half-538dd737667e19053994a94b9156413b av_one_half  avia-builder-el-7  el_after_av_one_half  avia-builder-el-last  flex_column_div  column-top-margin'     ><p><div  class='hr av-av_hr-c88feda4edbaa46c8606df0ebc81fa44 hr-short  avia-builder-el-8  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first  hr-right'><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
<section  class='av_textblock_section av-mk2xbz0f-673ea3a0b87cfce46e09393637e4b054 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><a href="https://webhistoriker.de/bauernhaufen-ziehen-durch-das-land-weiterer-verlauf-des-bauernkrieges-und-niederschlagung-der-aufstaendischen/">zum nächsten Kapitel: Bauernhaufen ziehen durch das Land: Weiterer Verlauf des Bauernkrieges und Niederschlagung der Aufständischen</a></p>
</div></section></p></div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/bauernkrieg-memminger-bundesordnung-und-12-artikel-was-wollten-die-bauern-eigentlich-was-waren-ihre-ziele-und-warum-gerade-jetzt/">Bauernkrieg: Memminger Bundesordnung und 12 Artikel – Was wollten die Bauern eigentlich? Was waren ihre Ziele? Und warum gerade jetzt?</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gerd Schwerhoffs &#8222;Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung&#8220;: Inhalt und Rezensionen</title>
		<link>https://webhistoriker.de/gerd-schwerhoffs-der-bauernkrieg-geschichte-einer-wilden-handlung-inhalt-und-rezensionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Mar 2025 10:39:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bauern]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernaufstände]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernkrieg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webhistoriker.de/?p=8633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/gerd-schwerhoffs-der-bauernkrieg-geschichte-einer-wilden-handlung-inhalt-und-rezensionen/">Gerd Schwerhoffs &#8222;Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung&#8220;: Inhalt und Rezensionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div  class='flex_column av-27wrqz-8fdcc407238aa6d052edaba35cc0f13a av_one_full  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div  '     ><section  class='av_textblock_section av-m7xiyytx-69662452cfb626eb3ace7469c3d51c6f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Gerd Schwerhoff: Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung</h1>
<h2>Inhalt, Rezensionen und Linktipps</h2>
<div id="attachment_8623" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/03/schwerhoff-bauernkrieg.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8623" class="wp-image-8623 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/03/schwerhoff-bauernkrieg.jpg" alt="Cover des Buchs Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung von Gerd Schwerhoff" width="300" height="470" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/03/schwerhoff-bauernkrieg.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/03/schwerhoff-bauernkrieg-191x300.jpg 191w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-8623" class="wp-caption-text">Cover des Buchs von Gerd Schwerhoff</p></div>
<p>Wer sich über die einzelnen Ereignisse des Bauernkrieges informieren möchte, sollte zu Gerd Schwerhoffs &#8222;Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung&#8220; greifen. Auf 720 Seiten zeichnet er chronologisch die Ereignisse nach – beginnend mit einer Beschreibung des Heiligen Römischen Reiches um 1500, darin er den Übergang von Mittelalter zur Frühen Neuzeit und die politischen und gesellschaftlichen Zustände, die Ständegesellschaft und die Reichsverfassung, sowie die Rolle von Religion und Klerus dieser Zeit beschreibt.</p>
<p>Die ersten Unruhen werden kurz erklärt: die Bundschuh-Bewegungen am Oberrhein und der württembergische Arme Konrad, städtische und ländliche Proteste, aber auch Martin Luthers Rolle. Und dann geht es in den Südwesten des Reiches, zu den Anfängen oder Vorboten des Krieges, und schließlich ausführlich in die einzelnen Gebiete und Städte des Bauernkriegs – bis hin zur Niederschlagung der Bauern mit vielen Toten, ca. 70.000 sollen es gewesen sein.</p>
<p><strong>Gerd Schwerhoff:</strong> Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung. Verlag C.H.Beck, München 2024. 724 S., 34,- EUR. (als Kindle-Version: 26,99 EUR)</p>
<h2>Rezensionen</h2>
<blockquote>
<p>Der Hamburger Historiker <strong>Markus Friedrich</strong> ist im <a href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/thomas-kaufmann-lyndal-roper-und-gerd-schwerhoff-ueber-den-bauernkrieg-110033794.html">Feuilleton der FAZ (11.10.2024, kostenpflichtiger Artikel)</a> voll des Lobes für Schwerhoffs Werk: Trotz der Fülle der Details verliere sich nirgendwo der rote Faden, es sei umsichtig und gut lesbar sowie &#8222;mit vorwärtsdrängender Dynamik&#8220; geschrieben: &#8222;(&#8230;) stets ist die sichere Hand des Autors leserleitend präsent.&#8220;</p>
<p><strong>Marion Dammaschke</strong>, stellvertretende Vorsitzende der Thomas-Müntzer-Gesellschaft, betont auf der <a href="https://www.nd-aktuell.de/artikel/1185859.deutscher-bauernkrieg-der-grossartigste-revolutionsversuch.html">Website &#8222;nd.Aktuell – Journalismus von links&#8220; (08.10.2024)</a>, dass sich alle von ihr rezensierten Bücher zum Bauernkrieg durch &#8222;leserfreundliche und individuell-eingängige Schreibstile&#8220; auszeiuchnen.</p>
<p>In dem <a href="https://literaturkritik.de/schwerhoff-roper-pantle-500-jahre-bauernkrieg,31020.html">Rezensionsforum und der Literaturzeitschrift literaturkritik (Ausgabe Januar 2025)</a> lobt der Diplom-Physiker <strong>Manfred Orlick</strong> das Werk v.a. wegen seines (wenn auch kurzen) Blicks auf die Perspektive des Adels, also der Herrschenden, &#8222;deren Agieren ebenso vielfältig war wie bei den Bauernhaufen&#8220;.</p>
<p>Nach Meinung des Juristen und Historikers <strong>Harald Loch</strong> (<a href="https://www.aachener-zeitung.de/kultur/aufstand-gegen-das-herrschaftssystem/25990325.html">Website der Aachener Zeitung, 10.11.2024</a>) vom ist Schwerhoffs Buch ein bedeutsames &#8222;Nachschlagwerk für die Orts- und Regionalgeschichte&#8220;, weil es &#8222;im Stile eines Kriegstagebuches jedes Scharmützel, jede Schlacht und die in ihnen hervortretenden Persönlichkeiten&#8220; beschreibe.</p>
<p><strong>Oliver Pfohlmann</strong>, freier Literaturwissenschaftler und -kritiker, Autor und Lektor, sieht in Schwerhoffs Buch eine akribische Arbeit, die &#8222;Region für Region die Ereignisgeschichte&#8220; wiedergibt und dabei gut lesbar bleibt – siehe den Beitrag in der <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/bauernkrieg-die-revolution-die-keine-sein-wollte-ld.1864347">Neuen Zürcher Zeitung vom 07.01.2025 (kostenpflichtig)</a>.</p>
<p>Gelungen findet <strong>David von Mayenburg</strong>, Professor für Neuere Rechtsgeschichte, Geschichte des Kirchenrechts und Zivilrecht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, auf <a href="https://sehepunkte.de/2025/07/39302.html">Sehepunkte.de</a> Schwerhoffs risikoreichen Ansatz einer &#8222;ereignishistorische(n) Rekonstruktion&#8220;, einer &#8222;bloße(n) Ereignisgeschichte&#8220; des Bauernkriegs, die streng chronologisch vorgeht. Kleinere Unschärfen gebe es, dafür habe Schwerhoff den neuesten Forschungsstand miteinbezogen.</p>
<p>Als einziger Rezensent zeigt sich der Journalist <strong>Stefan Reinecke</strong> (<a href="https://taz.de/Buch-ueber-deutsche-Bauernkriege/!6035927/">taz.de vom 22.09.2024</a>) nach der Lektüre von Schwerhoffs Bauernkrieg skeptisch. Schwerhoff bleibe teilweise zu sehr in seinem &#8222;Korsett von Ereignisgeschichte und Deutungskritik eingeschnürt&#8220; – und so wisse man nach dem Lesen der über 700 Seiten eine Menge, aber u.U. nicht mehr, warum man das wissen wollte. Trotz der kleinteiligen Aufarbeitung bleibe es im Großen und Ganzen bei hinlänglich bekannten Erkenntnissen.</p>
</blockquote>
<h2>Gerd Schwerhoff über den Bauernkrieg: Linktipps</h2>
<p>In seinem Blog Kliotop schreibt Schwerhoff immer wieder auch etwas zum Thema Bauernkrieg. In seinem aktuellen Beitrag &#8222;&#8218;Bauernkrieg&#8216; – ein falsches Etikett?&#8220; diskutiert er, inwieweit der Begriff &#8222;Bauernkrieg&#8220; überhaupt berechtigt ist: Sind die Ereignisse zwischen 1524 und 1526 nicht deutlich mehr gewesen als ein Krieg von Bauern, ist die Fokussierung auf die Gewalt berechtigt? Schwerhoff bleibt dabei: Der Begriff habe weiterhin seine Berechtigung: Er bezeichnet &#8222;eine ziemlich einzigartige Massenerhebung&#8220;.</p>
<p><a href="https://kliotop.hypotheses.org/1813#0c2672ee-46c6-4429-8174-43f1f08bbb16-link">zum Blog-Artikel &#8222;&#8218;Bauernkrieg&#8216; – ein falsches Etikett?&#8220;</a></p>
<p>Aus Anlass des 500-jährigen &#8222;Jubiläums&#8220; des Bauernkriegs und des von Schwerhoff dazu herausgegebenen Buches darüber hat die Historikerin Ulrike Ludwig (Universität Münster) &#8222;über die aufständischen Bauern und ihre Ziele, über Verbündete und Gegner, Kriegsstrategien und Gewalt und über das letztliche Scheitern der Erhebung&#8220; gesprochen. Das YouTube-Video ist über eine Stunde lang.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=2yi74F8a87M&amp;t=1957s">zum Interview von Ulrike Ludwig mit Gerd Schwerhoff </a></p>
<p>In einem Interview des Wissenschaftsportals für historische Geisteswissenschaften L.I.S.A. vom 10.01.2023 spricht Gerd Schwerhoff über die Deutungen des Bauernkriegs: von Leopold von Ranke (1795-1886) über den Nationalsozialismus, dem Geschichtsverständnis der DDR, den Forschungen zum  Jubiläumsjahr 1975  bis heute.</p>
<p><a href="https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/interview_bauernkrieg_schwerhoff">zum Interview mit Gerd Schwerhoff auf lisa.gerda-henkel-stiftung.de</a></p>
<p>Auf derselben Website findet sich zudem ein 51-minütiges Video mit einem Vortrag Schwerhoffs über den Bauernkrieg, aufgenommen am 05.11.2024 im Rahmen des „Forum Neuzeit“ an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.</p>
<p><a href="https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/forum_neuzeit_schwerhoff?language=de">zum Vortrag auf der L.I.S.A.-Website</a></p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/gerd-schwerhoffs-der-bauernkrieg-geschichte-einer-wilden-handlung-inhalt-und-rezensionen/">Gerd Schwerhoffs &#8222;Der Bauernkrieg. Geschichte einer wilden Handlung&#8220;: Inhalt und Rezensionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1705</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1705-bauernaufstand-bayern/</link>
					<comments>https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1705-bauernaufstand-bayern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2014 21:28:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernaufstände]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://webhistoriker.de/?p=3011</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1705-bauernaufstand-bayern/">Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1705</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf">
.flex_column.av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf{
border-radius:0px 0px 0px 0px;
padding:0px 0px 0px 0px;
}
</style>
<div  class='flex_column av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf av_one_full  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div av-zero-column-padding  '     ><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1705</h1>
<p><strong>1705: Bauernaufstand in Bayern</strong></p>
<blockquote>
<p>Nachdem sich Bayern zu Beginn des Spanischen Erbfolgekrieg auf die Seite Frankreichs stellte, um sich zu einem Königreich zu erheben, kam es zu einem bayerisch-deutschen Krieg, in dem sich letztlich die bayerisch-französischen Truppen den kaiserlichen geschlagen geben mussten. Der bayerische Kurfürst Max Emanuel floh in die Niederlande und Bayern wurde von den kaiserlichen, den österreichischen Truppen besetzt &#8211; und nicht nur das: Kaiser Joseph I. ließ das Land gnadenlos ausbeuten: &#8222;Truppendurchzüge brachten immer wieder die schwersten Exzesse, Brand, Totschlag und Erpressung von Geld, die Steuerlasten wuchsen über jedes erträgliche Maß.&#8220; (Handbuch der bayerischen Geschichte, Band 2, 1988, S. 505)</p>
<p>Die Folge waren zum Teil massive Aufstände der Bauern, bei denen der patriotische Aspekt im Vordergrund stand. Die Bewegung verbreitete sich rasch, anfangs auch mit großen Erfolgen. Als Aufständische sich auf den Weg machten, die Stadt München zu erobern, kam es zur Sendlinger Mordweihnacht: Kaiserliche Truppen schlugen die Aufständischen &#8211; und töteten viele selbst dann noch, als die bereits ihre Waffen niedergelegt hatten.</p>
<p>Nach und nach gingen die einzelnen Eroberungen der aufständischen Bauern zurück an den Kaiser. Der Aufstand hatte mehrere Tausend Tote gefordert.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1705-bauernaufstand-bayern/">Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1705</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1705-bauernaufstand-bayern/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1784</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1784-aufklaerung-kant/</link>
					<comments>https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1784-aufklaerung-kant/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2014 20:08:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernaufstände]]></category>
		<category><![CDATA[Kant]]></category>
		<category><![CDATA[Schiller]]></category>
		<category><![CDATA[Siebenbürgen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://webhistoriker.de/?p=2885</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1784-aufklaerung-kant/">Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1784</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf">
.flex_column.av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf{
border-radius:0px 0px 0px 0px;
padding:0px 0px 0px 0px;
}
</style>
<div  class='flex_column av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first  first flex_column_div av-zero-column-padding  '     ><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><div class="avia_textblock avia_textblock_style" data-update_with="content">
<h1>Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1784</h1>
<p><strong>1784: Entwurf: Preußisches Allgemeines Gesetzbuch</strong></p>
<p><strong>1784: Bauernaufstand in Siebenbürgen</strong></p>
<p><strong>1784: Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (Essay) </strong></p>
<blockquote>
<p>Wenn nach einer Definition von Aufklärung gefragt wird, fällt zumeist ein Satz aus Kants Essay &#8222;Was ist Aufklärung&#8220;: &#8222;Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.&#8220; Der Essay erschien im Dezember 1784, nachdem ein Aufklärungsgegner in einer vorigen Ausgabe provozierend die Frage stellte: &#8222;Was ist Aufklärung?&#8220;</p>
<p><strong>Nachfolgende Quelle: </strong><a title="Quelle: Kant: Was ist Aufklärung. Potsdam 1845 (Google E-Books) " href="https://books.google.de/books?id=A6FAAAAAYAAJ&amp;dq=Kant%20Aufkl%C3%A4rung&amp;hl=de&amp;pg=PA1#v=onepage&amp;q=Kant%20Aufkl%C3%A4rung&amp;f=false">Kant: Was ist Aufklärung. Potsdam 1845 (Google E-Books) </a></p>
</blockquote>
<p><iframe src="https://books.google.de/books?id=A6FAAAAAYAAJ&amp;dq=Kant%20Aufkl%C3%A4rung&amp;hl=de&amp;pg=PA1&amp;output=embed" width="500" height="500" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote>
<p><em>Weitere Quellen:</em></p>
<p><a title="Quelle: Kant: Was ist Aufklärung, Universität Potsdam" href="http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm">Kant: Was ist Aufklärung, Universität Potsdam</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1784: Uraufführung von &#8222;Kabale und Liebe – Ein bürgerliches Trauerspiel&#8220; (Friedrich Schiller) in Frankfurt am Main </strong></p>
<p><a name="mozart"></a><strong>1784-1786: Mozart: Klavierkonzerte</strong></p>
<blockquote>
<p>12 Klavierkonzerte komponierte Wolfgang Amadeus Mozart zwischen 1784 und 1786, allesamt recht unterschiedlich, aber allesamt Meilensteine ihrer Gattung: Mozart wird als Vollender derselben bezeichnet (Reclam Buch der Musik, 2001, S. 174). Sie haben wie alle Klavierkonzerte Mozarts je drei Sätze, meist ein Andante als Mittelsatz, ein Rondo zum Schluss. Geschrieben für Pianoforte, nicht für das Cembalo, stand das Orchester gleichberechtigt neben den Tasten; die Bläser erhielten eine tragende Rolle. Unter den 12 Konzerten befinden sich sinfonische Klavierkonzerte sowie Militärkonzerte mit marschartigen Hauptthemen.</p>
<p>Mozart lebte in diesen Jahren in Wien, lebte gut von seiner Musik. Letzteres sollte sich in den Folgejahren ändern. Das Wiener Publikum wandte sich nach und nach von ihm ab. Das traf ihn als freischaffenden Musiker besonders, der sich zudem kein finanzielles Polster geschaffen hatte.</p>
</blockquote>
</div>
</div></section></div><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2bd894dbf2e4bf2c4acf98ce4fbf94aa '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>1784: Entwurf: Preußisches Allgemeines Gesetzbuch</strong></p>
<p><strong>1784: Bauernaufstand in Siebenbürgen</strong></p>
<p><strong>1784: Immanuel Kant: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (Essay) </strong><br />
Wenn nach einer Definition von Aufklärung gefragt wird, fällt zumeist ein Satz aus Kants Essay &#8222;Was ist Aufklärung&#8220;: &#8222;Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines andern zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Muth, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.&#8220; Der Essay erschien im Dezember 1784, nachdem ein Aufklärungsgegner in einer vorigen Ausgabe provozierend die Frage stellte: &#8222;Was ist Aufklärung?&#8220;</p>
<ul>
<li><a title="Quelle: Kant: Was ist Aufklärung. Potsdam 1845 (Google E-Books) " href="https://books.google.de/books?id=A6FAAAAAYAAJ&amp;dq=Kant%20Aufkl%C3%A4rung&amp;hl=de&amp;pg=PA1#v=onepage&amp;q=Kant%20Aufkl%C3%A4rung&amp;f=false">Quelle: Kant: Was ist Aufklärung. Potsdam 1845 (Google E-Books) </a></li>
</ul>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px;" src="https://books.google.de/books?id=A6FAAAAAYAAJ&amp;dq=Kant%20Aufkl%C3%A4rung&amp;hl=de&amp;pg=PA1&amp;output=embed" width="500" height="500" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><em>Weitere Quellen:</em></p>
<ul>
<li><a title="Quelle: Kant: Was ist Aufklärung, Universität Potsdam" href="http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm">Quelle: Kant: Was ist Aufklärung, Universität Potsdam</a></li>
</ul>
<p><strong>1784: Uraufführung von &#8222;Kabale und Liebe – Ein bürgerliches Trauerspiel&#8220; (Friedrich Schiller) in Frankfurt am Main </strong></p>
<p><a name="mozart"></a><strong>1784-1786: Mozart: Klavierkonzerte</strong><br />
12 Klavierkonzerte komponierte Wolfgang Amadeus Mozart zwischen 1784 und 1786, allesamt recht unterschiedlich, aber allesamt Meilensteine ihrer Gattung: Mozart wird als Vollender derselben bezeichnet (Reclam Buch der Musik, 2001, S. 174). Sie haben wie alle Klavierkonzerte Mozarts je drei Sätze, meist ein Andante als Mittelsatz, ein Rondo zum Schluss. Geschrieben für Pianoforte, nicht für das Cembalo, stand das Orchester gleichberechtigt neben den Tasten; die Bläser erhielten eine tragende Rolle. Unter den 12 Konzerten befinden sich sinfonische Klavierkonzerte sowie Militärkonzerte mit marschartigen Hauptthemen.</p>
<p>Mozart lebte in diesen Jahren in Wien, lebte gut von seiner Musik. Letzteres sollte sich in den Folgejahren ändern. Das Wiener Publikum wandte sich nach und nach von ihm ab. Das traf ihn als freischaffenden Musiker besonders, der sich zudem kein finanzielles Polster geschaffen hatte.</p>
</div></section></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1784-aufklaerung-kant/">Chronik: 18. Jahrhundert &#8211; 1784</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://webhistoriker.de/chronik-18-jahrhundert-1784-aufklaerung-kant/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1594</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1594-collegium-iillustre/</link>
					<comments>https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1594-collegium-iillustre/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 20:09:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Adel]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernaufstände]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Ritter]]></category>
		<category><![CDATA[Ritterakademie]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf II.]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://webhistoriker.de/?p=1174</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1594-collegium-iillustre/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1594</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf">
.flex_column.av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf{
border-radius:0px 0px 0px 0px;
padding:0px 0px 0px 0px;
}
</style>
<div  class='flex_column av-av_one_full-15d750bd1b332b34c6e70b077ebbccdf av_one_full  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div av-zero-column-padding  '     ><section  class='av_textblock_section av-av_textblock-2de302bf1aa3cf4c9157dbe6f50ac7eb '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1594</h1>
<p><strong>1594: Collegium Illustre &#8211; die erste deutsche Ritterakademie</strong></p>
<blockquote>
<p>1594 öffnete in Tübingen die erste deutsche Ritterakademie ihre Pforten. Hier sollten junge Adelige &#8222;unter hofähnlichen Bedingungen&#8220; die ihnen gebührende Erziehung und Bildung erhalten: Fechten, Reiten, Tanzen, aber auch Geschichte, Politik, Latein und Rechtswissenschaften. (Hammerstein, Bildung und Wissenschaft, 2003, S. 46: Siehe Spalte rechts unter &#8222;Sonstiges&#8220;!)</p>
</blockquote>
<p><strong>1594-1597: Bauernaufstände im Erzherzogtum Österreich</strong></p>
<blockquote>
<p>In Mühlviertel (Landschaft in Oberösterreich) erhoben sich die Bauern gegen z.T. heftige Maßnahmen der Rekatholisierung sowie gegen die von ihnen zu leistenden Kriegsabgaben und Dienste. Der Aufstand weitete sich auf ganz Oberösterreich aus &#8211; und wurde letztlich niedergeschlagen. Trotzdem wurden die Abgaben und Frondienste durch einen Erlass von Kaiser Rudolf II. gemindert.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1594-collegium-iillustre/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1594</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1594-collegium-iillustre/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
