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	<title>Bekenntnisschriften Archive - WebHistoriker</title>
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		<title>Der Reichstag zu Worms – Luther und der Kaiser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Oct 2025 16:09:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Wormser Reichstag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/der-reichstag-zu-worms-luther-und-der-kaiser/">Der Reichstag zu Worms – Luther und der Kaiser</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div  class='flex_column av-2vjhmn-560f68b39672e11b8fe2b5cde482cd46 av_one_full  avia-builder-el-0  el_before_av_one_half  avia-builder-el-first  first flex_column_div  '     ><section  class='av_textblock_section av-md64ov2g-a89fd400e039496a8ab1c7d85f956dd6 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h5>Geschichte der Reformation</h5>
<h1>Der Reichstag zu Worms – Luther und der Kaiser</h1>
<h2>Martin Luther präsentiert sich und seine Ansichten vor Karl V., den Kurfürsten und den Reichsständen</h2>
<p>(Martin Luther nach der Veröffentlichung seiner Thesen, Teil 3; <a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-nach-der-veroeffentlichung-seiner-thesen/">zur Übersicht</a>)</p>
<div id="attachment_11158" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11158" class="wp-image-11158 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/Luther-beim-Reichstag-zu-Worms.jpg" alt="Luther auf dem Reichstag zu Worms; Kolorierter Holzschnitt von 1556. (Wikimedia commons, public domain)" width="800" height="546" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/Luther-beim-Reichstag-zu-Worms.jpg 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/Luther-beim-Reichstag-zu-Worms-300x205.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/Luther-beim-Reichstag-zu-Worms-768x524.jpg 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/Luther-beim-Reichstag-zu-Worms-705x481.jpg 705w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><p id="caption-attachment-11158" class="wp-caption-text">Luther auf dem Reichstag zu Worms; Kolorierter Holzschnitt von 1556. (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Reichstag_zu_Worms_(1521)">Wikimedia commons</a>, public domain)</p></div>
<p>Martin Luther und der sächsische Kurfürst Friedrich III. (1463–1525), später „der Weise“ genannt, die Kurfürsten und Reichsstände sowie Kaiser Karl V. (1500–1558) – das waren die entscheidenden Protagonisten der folgenden Dispute rund um den Wormser Reichstag (Januar 1521 bis Mai 1521), die nun kurz vorgestellt werden: Der spätere Kaiser Karl V. war ein Enkel des Habsburger Kaisers Maximilian I. (1459–1519) und des aragonischen Königs Ferdinand (genannt „der Katholische“, 1452–1516). Karls Eltern Karls waren Philipp I. von Kastilien (genannt „der Schöne“, 1468–1506) aus dem Hause Habsburg, der noch vor dem Großvater starb, und Johanna I. von Kastilien (1479–1555), die dann gemeinsam mit ihrem Sohn Karl als Königin und König von Spanien regierte. Karl wurde 1519 zum römisch-deutschen König, 1530 vom Papst zum Kaiser gewählt.</p>
<p>Karl V. war also noch sehr jung, als er mit den Anfängen der Reformation konfrontiert wurde. Als Herrscher eines großen Reiches musste er sich des Rückhalts der sogenannten Reichsstände sicher sein, die im Reichstag stimmberechtigt waren – vor allem der Kurfürsten, die auch als „Säulen des Reichs“ bezeichnet wurden (vgl. Gotthardt: Das Alte Reich, 5. Aufl., 2013, S 13). Das waren drei geistliche und vier weltliche Fürsten:</p>
<ul>
<li>der Mainzer Erzbischof. Seit 1514 war dies Albrecht von Brandenburg (1490-1545), der den Ablasshandel förderte und damit ein Gegenspieler Luthers war;</li>
<li>der Kölner Erzbischof Hermann von Wied (1477–1552), der die Anfänge der Reformation ablehnte, später allerdings Köln reformieren wollte;</li>
<li>der Trierer Erzbischof Richard von Greiffenklau zu Vollrads (1467–1531), dessen Land Kurtrier kaum von der Reformation betroffen war;</li>
<li>Ludwig V. von der Pfalz, genannt der „Friedfertige“, (1478–1544) aus der Familie der Wittelsbacher – „friedfertig“ passt auch bezüglich der reformatorischen Strömungen: Ludwig blieb bis zu seinem Tod Anhänger der alten Kirche, war dem Neuen aber nicht komplett abgeneigt;</li>
<li>Friedrich der Weise von Sachsen (1463–1525) aus dem Hause der Wettiner. Er stellte sich hinter Martin Luther, u.a. indem er sich weigerte, das von Rom im Jahre 1518 gefällte Ketzerurteil gegen Luther anzuerkennen;</li>
<li>der Markgraf von Brandenburg, der Hohenzoller Joachim I. Nestor (1484–1535), der sich als ein nachdrücklicher Gegner der Reformation zeigte, sowie</li>
<li>der böhmische König Ludwig II. (1506–1526), ein Habsburger, der lediglich bei der Königswahl mitwirkte und ansonsten keine Einflussmöglichkeiten auf die Reichspolitik hatte.</li>
</ul>
<div id="attachment_11162" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11162" class="size-full wp-image-11162" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/kaiser-karl-v-cranach.jpg" alt="Bildnis Kaiser Karls V. (1533) von Lucas Cranach dem Älteren (Wikimedia commons, public domain)" width="300" height="433" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/kaiser-karl-v-cranach.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/kaiser-karl-v-cranach-208x300.jpg 208w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11162" class="wp-caption-text">Bildnis Kaiser Karls V. (1533) von Lucas Cranach dem Älteren (<a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Carolus_V,_Imperator_Romanus_Sacer?uselang=de">Wikimedia commons</a>, public domain)</p></div>
<p>„(…) von Währungsproblemen bis hin zu solchen der inneren Ruhe und Rechtswahrung, von Handel und Wandel bis hin zu Krieg und Frieden“ (Gotthardt: Das Alte Reich, 5. Aufl., 2013, S 19) – der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches musste sich mit vielen Personen arrangieren. Neben den genannten Kurfürsten waren dies noch ca. 300 regionale weltliche und geistliche Herrschaftsträger. Hinzu kamen noch die sich abzeichnenden Probleme durch ein drohendes Auseinanderbrechen der Kirche hinzu: „Die<em> causa Lutheri</em> war (…) bereits eine hochpolitische Reichsangelegenheit, als der Reformator in Wittenberg noch seiner schriftstellerischen Arbeit nachging und die Bannandrohungsbulle am Elster Tor den Flammen übergab.“ (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 203)</p>
<p>Dass die<em> causa Lutheri </em>auf dem Reichstag in Worms besprochen werden sollte, war ungewöhnlich. Das Reichsrecht sah eigentlich vor, dass ein Kirchenurteil ohne Diskussion oder Verhandlungen vollstreckt werden müsse. Thomas Kaufmann sieht darin ein „Ergebnis komplexer diplomatischer Aktionen“ (Erlöste und Verdammte, 2016, S. 129).</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-12092 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-2.png" alt="Zitat „Die causa Lutheri war (…) bereits eine hoch-politische Reichsangelegenheit“ (Heinz Schilling)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-2.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-2-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-2-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-2-705x88.png 705w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Der Kaiser wusste von der Bulle, wird allerdings auch wahrgenommen haben, dass unter den Reichsständen auch eine recht deutliche Stimmung gegen die Kirche in Rom herrschte (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 204). Dies bedeutete allerdings nicht automatisch eine Zustimmung zu Luthers Ansichten. Ansehen beim Kaiser und bei den Habsburgern insgesamt pflegte v.a. der Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen (1463–1525), der Martin Luther „gegen die als unbillig empfundene Verurteilung durch die Kurie in Schutz“ (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 203) nahm. Tatsächlich sicherte Karl dem Kursachsen Friedrich schon im Oktober 1520 zu, „Luther nicht ohne eigenes Verhör zu verurteilen“ (Leppin: Martin Luther, 3. Aufl., 2017, S. 171) und sicherte ihm schließlich freies Geleit für die Reise nach Worms, zum Reichstag, der zu. Die zweiwöchige Reise war für Luther offenbar ein großes Erlebnis: An seinen einzelnen Stationen wurde er feierlich empfangen, seine Reden bejubelt.</p>
<div id="attachment_11161" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11161" class="size-full wp-image-11161" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/friedrich-der-weise.jpg" alt="Friedrich der Weise von Sachsen, Holzschnitt von Lucas Cranach d.Ä. von 1510 aus der Sammlung Hofbauer (Wikimedia commons, public domain)" width="300" height="307" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/friedrich-der-weise.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/friedrich-der-weise-293x300.jpg 293w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/friedrich-der-weise-36x36.jpg 36w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11161" class="wp-caption-text">Friedrich der Weise von Sachsen, Holzschnitt von Lucas Cranach d.Ä. von 1510 aus der Sammlung Hofbauer (Wikimedia commons, public domain)</p></div>
<p>Friedrich der Weise ersehnte sich, dass der Wittenberger Professor den Kaiser mit einer überzeugenden Rede milde stimmen würde – und auch Luther selbst setzte seine Hoffnungen auf eine ausführliche Rechtfertigung seiner Ansichten vor Karl V. Anfang April war es schließlich soweit: Luther und Karl trafen aufeinander – doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. Bei seinem ersten Auftritt vor dem Kaiser wurde er lediglich gefragt, ob die auf einem Tisch liegenden Schriften von ihm stammten und ob er bereit zu widerrufen (siehe Leppin: Martin Luther, 3. Aufl., 2017, S. 171 und Schilling: Martin Luther, 2012, S. 219). Das brachte Luther wohl aus dem Konzept, er wirkte unsicher und verlangte nach einer Bedenkzeit, die ihm bis zum Nachmittag des folgenden Tages eingeräumt wurde.</p>
<p>Am zweiten Tag machte er einen deutlich aufgeräumteren Eindruck, zeigte sich souverän und selbstsicher. Im Saal hatten sich auch einfache Leute eingefunden, die sich begeistert zeigten von seiner Rede. Und Luther konnte auch viele Personen aus den Reichsständen begeistern, wenn auch nicht alle überzeugen. Seine Rede gilt als „Schlüsseltext des Protestantismus“ (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 219): „In Mitteleuropa löste Luthers Wormser Rede eine gewaltige Welle begeisterter Zustimmung aus, die in eine rasche Ausbreitung und organisatorische Verfestigung der Reformation einmündete.“ (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 233) Es war „etwas Bedeutendes, Exemplarisches geschehen“ (Kaufmann: Erlöste und Verdammte, 2016, S. 131), das sich in der Formel „Ich kann nicht anderst, hie stehe ich, Gott helff mir, Amen“ (ebd., S. 131) manifestierte – eine Redewendung, die Luther wohl gar nicht so aussprach. Tatsächlich waren es „Lektoren in Luthers Hausoffizien“, die seine Rede „rhetorisch genial zuspitzten und erweiterten“ (nach Schilling: Martin Luther, 2012, S. 223),</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12093 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-rede.png" alt="Zitat „Luthers Rede gilt zu Recht als ‚Schlüsseltext des Protetstantismus‘“ (Heinz Schilling)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-rede.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-rede-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-rede-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-reichstagworms-rede-705x88.png 705w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Doch auch der Kaiser wusste zu überzeugen: Seine Frömmigkeit und seine Aufforderung an die alte Kirche, die Missstände auszumerzen, verfehlten ihre Wirkung nicht: Es soll Fürsten gegeben haben, die nach der Rede Luthers wankten, durch die Worte des Kaisers jedoch dem alten Glauben treu blieben. (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 228)</p>
<p>Nach einigen Nachverhandlungen erließ Kaiser Karl V. schließlich das sogenannte Wormser Edikt. Darin verhängte er – gegen den Willen der meisten Reichsstände – die Reichsacht über Martin Luther und verbot sowohl Lektüre als auch Verbreitung seiner Schriften. Luther galt damit als &#8222;vogelfrei&#8220;, d.h. er hatte fortan keinerlei Rechte mehr. Jedermann hätte ihn ohne Rechtsfolgen angreifen, berauben, töten können. Das Edikt legt zudem fest, dass jeder, der einen Aufenthaltsort kenne, verpflichtet war,  ihn an Rom auszuliefern. Das entscheidende Edikt kam allerdings nicht in Kursachsen an und hatte demnach dort keine Gültigkeit. Ein Zufall? Eher nicht: Wahrscheinlich gab eine geheime Vereinbarung zwischen den Habsburgern und den Kursachsen, dass Luther um sein Leben nicht fürchten sollte. (Schilling: Martin Luther, 2012, S. 232)</p>
</div></section><br />
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<p><strong>Axel Gotthard:</strong> Das Alte Reich 1495–1806. 5., ergänzte Aufl. Darmstadt 2013.</p>
<p><strong>Erwin Iserloh:</strong> Geschichte und Theologie der Reformation im Grundriss. Paderborn 1980.</p>
<p><strong>Thomas Kaufmann:</strong> Erlöste und Verdammte. Eine Geschichte der Reformation. München 2016.</p>
<p><strong>Harm Klueting:</strong> Das Konfessionelle Zeitalter. Europa zwischen Mittelalter und Moderne. 480 S. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt  2015.</p>
<p><strong>Volker Leppin:</strong> Martin Luther. 3., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Darmstadt 2017.</p>
<p><strong>Heinz Schilling:</strong> Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs. 728 S. C.H. Beck 2012.</p>
</div></section></p></div>
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<p><a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-nach-der-veroeffentlichung-seiner-thesen/">zur Einleitung „Martin Luther nach der Veröffentlichung seiner Thesen“</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zur Gesamteinleitung „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
</div></section></p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/der-reichstag-zu-worms-luther-und-der-kaiser/">Der Reichstag zu Worms – Luther und der Kaiser</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Martin Luther im Jahr 1520: Drei wegweisende Schriften</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2025 14:53:58 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Luther]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-drei-wegweisende-schriften/">Martin Luther im Jahr 1520: Drei wegweisende Schriften</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<h1>Martin Luther im Jahr 1520: Drei wegweisende Schriften</h1>
<h2>„An den christlichen Adel deutscher Nation“, „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ und „Von der Freiheit eines Christenmenschen“</h2>
<p>(Martin Luther nach der Veröffentlichung seiner Thesen, Teil 2; <a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-nach-der-veroeffentlichung-seiner-thesen/">zur Übersicht</a>)</p>
<p>Im Nachgang der Leipziger Disputation setzte sich Johannes Eck (s. <a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-disputationen-und-gespraeche-in-heidelberg-augsburg-und-leipzig/">Teil 1</a>) dafür ein den im Juli 1518 eröffneten Ketzerprozess gegen Luther fortzusetzen. Im August und im November 1519 fällten die theologischen Fakultäten in Köln und Löwen ihre Häretiker-Urteile über Luther und tatsächlich wurde in Rom der Prozess gegen Luther wiederaufgenommen. Er reagierte mit eifriger Schreiberei – vielleicht, um sich mit der Aufarbeitung einzelner Themen selbst zu vergewissern, dass er „richtig liegt“, vielleicht, weil er nun noch einmal stärker das Gefühl hatte, sich verteidigen zu müssen. Drei Schriften werden nachfolgend kurz vorgestellt:</p>
<div id="attachment_11035" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-adel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11035" class="size-full wp-image-11035" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-adel.jpg" alt="Erste Seite von Luthers Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation (Quelle: Google Books)" width="300" height="492" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-adel.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-adel-183x300.jpg 183w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-11035" class="wp-caption-text">Erste Seite von Luthers Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation (<a href="https://www.google.de/books/edition/An_den_Christlichen_Adel_deutscher_Natio/LJZbAAAAcAAJ?gbpv=1">Quelle: Google Books</a>)</p></div>
<p>In seinem im August 1520 verfassten Werk <strong>„An den christlichen Adel deutscher Nation“</strong> richtete sich Luther an die deutschen Fürsten und den Kaiser – und führte ihnen Punkt für Punkt vor Augen, was an der derzeitigen Kirche geändert werden müsse. Er kritisierte das Finanzgebaren der Kirche, ihre Machtausübung bei der Besetzung kirchlicher Stellen in den deutschen Gebieten, den auferlegten Zölibat der Pfarrer, die Macht des Papstes auch über Dinge, die dem Kaiser gebührten. Zudem bestritt er, dass Papst oder Konzilien den Gläubigen übergeordnet seien. Vielmehr sprach er vom allgemeinen Priestertum: Jeder Gläubige sei durch die Taufe ein Priester.</p>
<p>Gegen Ende der Schrift ging er kurz auf die Aufgaben der weltlichen Obrigkeiten ein: „Mit den Bereichen Ehe und Familie, Unterricht und Erziehung einschließlich einer umfassenden Universitätsreform sowie Armenfürsorge beschrieb Luther bereits 1520 diejenigen Bereiche, die spätestens nach 1555 zum festen Aufgabenbereich der weltlichen Obrigkeiten gehörten.“ (Schnabel-Schüle: Die Reformation, 2006, S. 95)</p>
<ul>
<li><a href="https://www.google.de/books/edition/An_den_Christlichen_Adel_deutscher_Natio/LJZbAAAAcAAJ?gbpv=1">digitalisierte Datei der originalen Schrift von 1520 (Google Books)</a></li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12086" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-schriften-messe.png" alt="Zitat: „Mit dem Angriff auf die Messe (...) und auf die Sakramente hatte Luther die römische Kirche ins Mark getroffen.“ (Helga Schnabel-Schüle)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-schriften-messe.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-schriften-messe-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-schriften-messe-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-schriften-messe-705x88.png 705w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<div id="attachment_11041" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11041" class="size-full wp-image-11041" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-babylon.jpg" alt="Erste Seite von Luthers Schrift De captivitate Babylonica ecclesiae (Google Books)" width="300" height="427" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-babylon.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-babylon-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11041" class="wp-caption-text">Erste Seite von Luthers Schrift &#8222;De captivitate Babylonica ecclesiae&#8220; (Google Books)</p></div>
<p><strong>„Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“</strong> (Oktober 1520) verfasste Luther in lateinscher Sprache, um Theologen und Gelehrte sowie ggf. Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren, anzusprechen. Inhaltlich setzte sich Luther in dieser Schrift mit der Lehre der Sakramente auseinander und erkannte letztlich nur zwei, nämlich die Taufe und das Abendmahl, an. Bei der Beichte war er zunächst unsicher, Firmung, Ehe, Priesterweihe und Letzter Ölung gestand er keinen Sakramentscharakter zu. „Es war also eben der Bereich berührt, der zentral für die Vermittlung des Heils durch die Priester an die Gläubigen war und der der Frömmigkeit in einem hohen Maße Halt gab, da sich in den Sakramenten in erkennbarer Weise die Nähe Gottes materialisierte.“ (Leppin: Martin Luther, 3. Aufl., 2017, S. 158)</p>
<p>Auch das alte Verständnis der Messe lehnte er ab. Die Messe bzw. das Abendmahl seien nicht als eine Art Opfer für Gott (Schnabel-Schüle: Die Reformation, 2006, S. 96) zu verstehen, da sonst „aus dem Geschenk Christi eine Gabe des Menschen an Gott“ würde (Iserloh: Geschichte und Theologie der Reformation, 1980, S. 39). (Zu Luthers Gedanken über die „im gesamten Mittelalter gültigen Definition des Augustin, ein Sakrament sei res und signum, Sache und Zeichen“ siehe Leppin: Martin Luther, 3. Aufl., 2017, S. 159.)</p>
<p>Kurz: Gerade diese Inhalte dieser Schrift werden als Treffer ins Mark der römischen Kirche gewertet (Schnabel-Schüle: Die Reformation, 2006, S. 96), als Ziel Luthers ins „Herz der Priesterkirche“ bezeichnet. Nun wurde „vielen deutlich, dass Luther nicht die seit langem fällige Reform der Kirche brachte, sondern dass es in seinem Werk um grundlegende dogmatische Divergenzen ging.“ (Iserloh: Geschichte und Theologie der Reformation, 1980, S. 39)</p>
<ul>
<li><a href="https://books.google.de/books?id=BApcAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP7#v=onepage&amp;q&amp;f=false">digitalisierte Datei der originalen Schrift von 1520 (Google Books)</a></li>
</ul>
<div id="attachment_11044" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11044" class="size-full wp-image-11044" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-freiheit.jpg" alt="Erste Seite von Luthers Schrift Von der Freiheit eines Christenmenschen (Google Books)" width="300" height="407" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-freiheit.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/luther-schrift-freiheit-221x300.jpg 221w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-11044" class="wp-caption-text">Erste Seite von Luthers Schrift &#8222;Von der Freiheit eines Christenmenschen&#8220; (Google Books)</p></div>
<p>Als Luther <strong>„Von der Freiheit eines Christenmenschen“</strong> veröffentlichte (November 1520, zurückdatiert auf den September), war kurz zuvor die Bannandrohungsbulle des Papstes publiziert worden: „Exsurge Domine“ (dt. „Erhebe dich, Herr“). Diese wurde im Juni verabschiedet – und der päpstliche Gesandte Karl von Miltritz versuchte daraufhin, noch einen Konsens zwischen Luther und Papst Leo X. herbeizuführen. Luther sollte einen Brief an den Papst schreiben, darin „‘seine Geschichte‘ erzählen, die Schuld an dem Zerwürfnis mit Rom ausschließlich Eck anlasten und dem Papst einen Beweis seiner geistlichen Gesinnung liefern“ (Kaufmann: Erlöste und Verdammte, 2016, S. 126). Luther schrieb also seine berühmte Freiheitsschrift, in Latein und auf Deutsch und sandte sie, zusammen mit einem Anschreiben, an den Papst. Die Freiheitsschrift zeigte sich als ein Text ohne Polemik, vielmehr mit der Erklärung eines Freiheitsverständnisses, das der wahre Christ zwei Naturen habe, eine geistige und eine leibliche: So sei der Mensch Herr über alle Dinge, niemandem untertan, und er sei gleichzeitig ein Knecht aller Dinge. (Siehe Schnabel-Schüle: Die Reformation, 2006, S. 96.) Im Bauernkrieg wurde allerdings nur die erste „Losung“ zitiert und auf die Freiheit vor den Obrigkeiten bezogen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-12082 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-exkommunikation-2.png" alt="Zitat: „(...) ein Fanal, das dem endgültigen Bruch mit der römischen Kirche gleichkam und (...) seine Exkommunikation nach sich zog.“ (Harm Klueting)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-exkommunikation-2.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-exkommunikation-2-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-exkommunikation-2-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2025/10/highlight-schriftzug-exkommunikation-2-705x88.png 705w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />Kurz und gut: Es blieb bei der Bulle und Luther sowie seine Mitstreiter sollten innerhalb von 60 Tagen ihre Lehren widerrufen. Für die Bekanntmachung der Bulle im Reich wurden Johannes Eck und Hieronymus Aleander (1480-1542), ein italienischer Humanist und Kardinal, benannt. Die Fronten waren abgesteckt: In Köln und Mainz wurden Ende 1520 Luthers Schriften verbrannt, Luther verbrannte im Gegenzug das päpstliche Rechtsbuch (die kanonischen Rechte) und die Bulle. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Verbrennen von Büchern nicht so negativ besetzt ist wie in unseren Zeiten. Und doch kann dieser Akt angesehen werden als „ein Fanal, das dem endgültigen Bruch mit der römischen Kirche gleichkam und den päpstlichen Bann durch die Bulle <em>Decet Romanum Pontificem</em> vom 3. Januar 1521 und damit seine Exkommunikation nach sich zog.“ (Klueting: Das konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 155)</p>
<ul>
<li><a href="https://www.google.de/books/edition/Von_der_Freiheit_eines_Christenmenschen/AukrAAAAIAAJ?gbpv=1">digitalisierte Datei der originalen Schrift von 1520 (Google Books)</a></li>
</ul>
</div></section><br />
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<p><strong>Erwin Iserloh:</strong> Geschichte und Theologie der Reformation im Grundriss. Paderborn 1980.</p>
<p><strong>Thomas Kaufmann:</strong> Erlöste und Verdammte. Eine Geschichte der Reformation. München 2016.</p>
<p><strong>Harm Klueting:</strong> Das Konfessionelle Zeitalter. Europa zwischen Mittelalter und Moderne. 480 S. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt  2015.</p>
<p><strong>Volker Leppin:</strong> Martin Luther. 3., durchgesehene und aktualisierte Auflage. Darmstadt 2017.</p>
<p><strong>Helga Schnabel-Schüle:</strong> Die Reformation 1495-1555. Politik mit Theologie und Religion. Stuttgart 2006.</p>
</div></section></p></div>
<div  class='flex_column av-3vrpsn-27fbd94129b3c472eef4d16d25e081e3 av_one_half  avia-builder-el-4  el_after_av_one_full  el_before_av_one_half  first flex_column_div  column-top-margin'     ><p><div  class='hr av-23241z-d7df650c1d2fa554c56a3ac01eb2370a hr-short  avia-builder-el-5  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first  hr-left'><span class='hr-inner '><span class="hr-inner-style"></span></span></div><br />
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<p><a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-nach-der-veroeffentlichung-seiner-thesen/">zur Einleitung „Martin Luther nach der Veröffentlichung seiner Thesen“</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zur Gesamteinleitung „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
</div></section></p></div>
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<section  class='av_textblock_section av-mdkjaxms-a4c194013795b95590168f3047c7965f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p style="text-align: right;"><a href="https://webhistoriker.de/der-reichstag-zu-worms-luther-und-der-kaiser/">zum nächsten Kapitel: Teil 3: Der Reichstag zu Worms – Luther und der Kaiser</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/martin-luther-drei-wegweisende-schriften/">Martin Luther im Jahr 1520: Drei wegweisende Schriften</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1566</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Bullinger]]></category>
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		<category><![CDATA[Katechismus]]></category>
		<category><![CDATA[katholische Reform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1566-bildersturm-niederlande-catechismus-romanus/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1566</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1566: Die Confessio helvetica posterior (das Zweite Helvetische Bekenntnis) Heinrich Bullingers erscheint</strong></p>
<p><strong>1566: Der Catechismus Romanus (der Römische Katechismus) erscheint</strong></p>
<blockquote>
<p>Auf dem Trienter Konzil wurde bereits früh auf die Notwendigkeit eines Katechismus hingewiesen, der kurz und prägnant die Hauptpunkte des katholischen Glaubens aufführt und erläutert. Wie genau dieser Leitfaden aussehen, welche Punkte er umfassen sollte, darüber wurde freilich bis zur letzten Tagung diskutiert. Der Katechismus konnte, ebenso wie die beschlossenen Schriften &#8222;Breviarum Romanum&#8220; und das &#8222;Missale Romanum&#8220;, nicht fertiggestellt werden. Daher übergab man die erarbeiteten Materialien an den Papst (Pius IV.) mit der Bitte der Fertigstellung der Schriften.</p>
<p>Pius IV. und sein Nachfolger Pius V. setzten jeweils eine Kommission ein, die diese Arbeiten übernehmen sollten. Und so konnte 1566 der Katechismus herausgegeben werden, der sich an die gesamte Gemeinde, aber besonders an die Pfarrer und Seelsorger richtete und bis in die heutige Zeit von großer Bedeutung ist. Er umfasste folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>das apostolische Symbolum oder Glaubensbekenntnis,</li>
<li>die Sakramente,</li>
<li>den Dekalog und</li>
<li>das Gebet des Herrn.</li>
</ul>
<p><strong>Quelle: </strong><a title="Römischer Catechismus, deutsche Ausgabe von 1576 bei Google E-Books" href="https://books.google.de/books?id=sT08AAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Römischer Catechismus / welcher auß Beuelch Bäpstlicher Hayligkeit / P II des fünfften / nach hievon gegebner Ordnung des hailigen jungst zu Triendt gehaltnen Concilii / an ein gantze Christliche Gemain / vnd sonderslich an die Pfarrer vnd Seelsorger gefertiget worden. Vnd an jetzo mit newen Concordantzen widerumb im Truck außgangen ist. (&#8230;) 1576 (Google E-Books)</a></p>
<p><strong>Quelle: </strong><a title="Catechismus Romanus, lateinische Ausgabe von 1572, Google E-Books" href="http://books.google.de/books?id=ojY8AAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP2#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Quelle (lateinisch): Catechismvs Romanvs, Ex Decreto Concilii Tridentini, Pij. v. Pontificis Maximi iussu primum editus. (&#8230;) Antwerpen 1572. (Google E-Books)</a></p>
<p><strong>Literatur:</strong> Bellinger, Gerhard: Der Catechismus Romanus und die Reformation. Die katechetische Antwort des Trienter Konzils auf die Haupt-Katechismen der Reformatoren. Paderborn 1970.</p>
</blockquote>
<p><strong>1566: Bildersturm in den Niederlanden</strong></p>
<blockquote>
<p>In diesem Jahr stürmten in den Niederlanden bewaffnete Truppen, teilweise angeführt von reformierten Predigern, die Kirchen, um dort Bilder und liturgische Geräte zu zerstören. Es gab viele Hinrichtungen der Bilderstürmer, auch gegen hochadelige Personen.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1566–1572: Papst Pius V. (Lebensdaten: 1504-1572)</strong></p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1566-bildersturm-niederlande-catechismus-romanus/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1566</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1564</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:10:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Habsburger]]></category>
		<category><![CDATA[Maximilian II.]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Pius IV.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1564/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1564</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1564: Die Professio fidei Tridentinae (das Trienter Glaubensbekenntnis) von Papst Pius IV. erscheint</strong></p>
<p><strong>1564: Teilung der österreichischen Länder</strong></p>
<blockquote>
<p>Nach dem Tod von Kaiser Ferdinand I. wurden die österreichischen Länder aufgeteilt: Maximilian II., Nachfolger Ferdinands auf dem Kaiserthron, erhielt Nieder- und Oberösterreich (das Erzherzogtum Österreich), Ferdinand Tirol und die Vorlande, Karl die Steiermark, Kärnten und die Krain (also Innerösterreich). (S. Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 311)</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1561</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Confessio Belgica]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich III.]]></category>
		<category><![CDATA[Guido de Bray]]></category>
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<p><strong>1561: Die &#8222;Confessio Belgica&#8220; des Guido de Bray (Guy de Brès) und die Reformation in den Niederlanden</strong></p>
<blockquote>
<p>Philipp II. von Spanien, der seit 1555 die Herrschaft in den Niederlanden übernommen hatte, wandte sich scharf gegen die reformatorischen Bewegungen in den Niederlanden, gegen Lutheraner, Täufer und die seit den 1540er Jahren stärker werdenden Calvinisten. Ihr bedeutendster Vertreter war Guido de Bray, der 1561 die bedeutende Schrift &#8222;Confessio Belgica&#8220; verfasste.</p>
<p>Gegen die religiöse Opposition und gegen Aufständische des niederen Adels ging Philipp und sein Generalbevollmächtigter Herzog Alba mit Gewalt vor. Viele Reformierte mussten flüchten. Gegen diese Vorgehensweise wuchs der Widerstand, an dessen Spitze sich der Calvinist Wilhelm von Oranien positionierte. Einige katholische Provinzen schlossen sich zusammen (Union von Arras), die Reformierten formierten sich zur &#8222;Utrechter Union&#8220;. Die Niederlande spaltete sich zunächst in einen calvinistischen Norden und einen katholischen Süden. 1584 erklärte sich der Norden für unabhängig.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Quelle: de Brès: Confessio Belgica (deutsche Übersetzung), www.confessio.reformata.de " href="http://www.confessio.reformata.de/drei-formeln-der-einheit/niederlaendisches-bekenntnis#1">Guido de Brès: Confessio Belgica (deutsche Übersetzung), www.confessio.reformata.de</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<div id="attachment_116" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><a href="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/friedrich-pfalz1561.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-116" class="size-full wp-image-116" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/friedrich-pfalz1561.jpg" alt="Porträt Friedrichs des Frommen, Uploaded by --Immanuel Giel / Wikimedia Commons" width="250" height="299" /></a><p id="caption-attachment-116" class="wp-caption-text">Porträt Friedrichs des Frommen, Uploaded by &#8211;Immanuel Giel / Wikimedia Commons</p></div>
<p><strong>1561: Friedrich III. von der Pfalz wird erster calvinistischer Fürst</strong></p>
<blockquote>
<p>Nachdem seine Bemühungen um die Einheit des Protestantismus auf dem Naumburger Fürstentag gescheitert waren, nahm Friedrich III., seit 1559 Kurfürst, das reformierte Bekenntnis an: Die Pfalz, vormals lutherisch, wurde calvinistisch. Trotzdem blieb er dem Augsburger Bekenntnis (Confessio Augustana) Melanchthons verbunden und übernahm daher nicht den Genfer Katechismus. Ein eigenes Werk sollte her, der &#8222;Heidelberger Katechismus&#8220;, verfasst von Zacharias Ursinus.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1561-confessio-belgica-reformation-niederlande/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1561</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1560</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 12:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1560/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1560</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1560: Die Confessio Scotica und The First Book of Discipline erscheinen</strong></p>
<blockquote>
<p>Die Confessio Scotica war eine Bekenntnisschrift der schottischen Calvinisten, die aus 25 Artikeln bestand.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1560-1600: Giovanni Pierluigi da Palestrina, Orlando di Lasso und Giovanni Gabrieli (Musikepoche Renaissance)<br />
</strong></p>
<blockquote>
<p>Siehe: <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1500" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1500-reichsregiment-musik-renaissance-komponisten-merkmale/">seit dem 15. Jahrhundert: Epoche der Musikgeschichte: Renaissance</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1559</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1559-friede-cateau-cambresis-index-verbotene-buecher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 12:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
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		<category><![CDATA[Pius IV.]]></category>
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		<category><![CDATA[Theodor von Beza]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1559-friede-cateau-cambresis-index-verbotene-buecher/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1559</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1559: Friede von Cateau-Cambrésis</strong></p>
<blockquote>
<p>Nach mehreren Kriegen (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1521-1530" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-2/">1521-1559: Kriege und Konflikte zwischen den Habsburgern und Frankreich um Italien</a>) zwischen den Habsburgern unter Karl V. und Philipp II. und Frankreich unter Franz I. und Heinrich II., aus denen letztendlich die Habsburger (bzw. die spanische Linie der Habsburger) siegreich hervorgingen, wurde 1559 der Friede von Cateau-Cambrésis geschlossen: Italien blieb unter spanischer Vorherrschaft, Frankreich musste sich aus der italienischen Politik zurückziehen.</p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Veröffentlichung des Index der verbotenen Bücher (Index Librorum Prohibitorum)</strong></p>
<blockquote>
<p>Schon früh erkannten die Gelehrten, dass die Ausbreitung der Reformation eng mit dem Buchwesen (Druck und Vertrieb) zusammenhing. Ein Hauptaugenmerk der 1542 gegründeten römischen Inquisitionebehörde (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1542" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1542-licet-ab-initio-inquisitio/#bulle">1542: Die Bulle “Licet ab initio” von Papst Paul III. zur Inquisition</a>) lag daher auch auf den &#8222;häretischen&#8220; Büchern der Reformatoren. 1559 wurde schließlich ein Verzeichnis mit Büchern erstellt, die ein Katholik nicht lesen sollte &#8211; oder besser &#8222;durfte&#8220;: Die Lektüre stand unter Strafe! Auf der Liste standen die Schriften der bekannten Reformatoren, einzelne Bibelausgaben, Schriften bekannter Humanisten (z.B. Erasmus&#8216; von Rotterdam).</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Index librorum prohibitorum ... Ausgabe von 1564 (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=HsZbAAAAQAAJ&amp;dq=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;hl=de&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;f=false">Index librorum prohibitorum &#8230; Ausgabe von 1564 (Google eBook)</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Gründung der Académie de Genève</strong></p>
<blockquote>
<p>Die Akademie (heute die Universität Genf) wurde 1559 auf Anraten Johannes Calvins gegründet und sollte die theologische und humanistische Bildung deutlich vorantreiben. Erster Leiter der Akademie wurde Théodore de Bèze (auch Theodor von Beza). Die Akademie erlang recht schnell eine große Anziehungskraft.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Erste Nationalsynode der Calvinisten in Paris / Confession du Foy (später Confessio Gallicana genannt)</strong></p>
<blockquote>
<p>Bei der geheimen Nationalsynode verabschiedeten französische Protestanten eine Kirchenordnung (&#8222;Discipline ecclésiastique&#8220;) und ein Glaubensbekenntnis, das auf eine Schrift Calvins basierte und ergänzt wurde. Das Bekenntnis, Confession du Foy genannt, bestand aus 40 Artikeln. 12 Jahre später, auf der Synode von La Rochelle, wurde es mit kleinen Textänderungen offiziell angenommen und trug seither den Namen &#8222;Confessio Gallicana&#8220;. 1562 wurde die Confession du Foy in die niederländische Sprache übersetzt und sorgte für eine weitere Verbreitung calvinistischer Lehren in Richtung Norden.</p>
<p><a title="Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG" href="http://www.bfhg.de/die-hugenotten/arbeitsmittel/reformierte-bekenntnisschriften/">Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG</a>)</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Verschärfung der Verfolgung französischer Protestanten</strong></p>
<blockquote>
<p>König Heinrich II. weitet die Verfolgung der Protestanten auch auf bekannte Persönlichkeiten aus der Politik aus. So ging er u.a. gegen protestantische Mitglieder des Pariser Parlaments vor. Lediglich der Hochadel blieb verschont. Auch hier gab es namhafte Vertreter der neuen Lehre, z.B. Antoine de Bourbon, seit 1555 König von Navarra.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559–1565: Papst Pius IV. (Lebensdaten: 1499-1565)</strong></p>
<p><strong>1559-1573: Magdeburger Centurien</strong></p>
<blockquote>
<p>13 Bände umfasst dieses erste kirchengeschichtliche Werk auf protestantischer Seite. Angeregt durch den lutherischen Theologen Matthias Flacius Illyricus arbeiteten mehrere Autoren an den Centurien, die den lutherischen Weg betont positiv darstellen.</p>
</blockquote>
</div></section></div><section  class='av_textblock_section av-2y8m1r-1477bc311d91e87176a3ab1c8bbbde1d '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>1559: Friede von Cateau-Cambrésis</strong><br />
Nach mehreren Kriegen (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1521-1530" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-2/">1521-1559: Kriege und Konflikte zwischen den Habsburgern und Frankreich um Italien</a>) zwischen den Habsburgern unter Karl V. und Philipp II. und Frankreich unter Franz I. und Heinrich II., aus denen letztendlich die Habsburger (bzw. die spanische Linie der Habsburger) siegreich hervorgingen, wurde 1559 der Friede von Cateau-Cambrésis geschlossen: Italien blieb unter spanischer Vorherrschaft, Frankreich musste sich aus der italienischen Politik zurückziehen.</p>
<p><strong>1559: Veröffentlichung des Index der verbotenen Bücher (Index Librorum Prohibitorum)</strong><br />
Schon früh erkannten die Gelehrten, dass die Ausbreitung der Reformation eng mit dem Buchwesen (Druck und Vertrieb) zusammenhing. Ein Hauptaugenmerk der 1542 gegründeten römischen Inquisitionebehörde (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1542" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1542-licet-ab-initio-inquisitio/#bulle">1542: Die Bulle “Licet ab initio” von Papst Paul III. zur Inquisition</a>) lag daher auch auf den &#8222;häretischen&#8220; Büchern der Reformatoren. 1559 wurde schließlich ein Verzeichnis mit Büchern erstellt, die ein Katholik nicht lesen sollte &#8211; oder besser &#8222;durfte&#8220;: Die Lektüre stand unter Strafe! Auf der Liste standen die Schriften der bekannten Reformatoren, einzelne Bibelausgaben, Schriften bekannter Humanisten (z.B. Erasmus&#8216; von Rotterdam).</p>
<ul>
<li><strong>nachfolgende Quelle:</strong> <a title="Index librorum prohibitorum ... Ausgabe von 1564 (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=HsZbAAAAQAAJ&amp;dq=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;hl=de&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;f=false">Index librorum prohibitorum &#8230; Ausgabe von 1564 (Google eBook)</a></li>
</ul>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px;" src="https://books.google.de/books?id=HsZbAAAAQAAJ&amp;dq=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;hl=de&amp;pg=PP1&amp;output=embed" width="500" height="600" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<ul>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559: Gründung der Académie de Genève</strong><br />
Die Akademie (heute die Universität Genf) wurde 1559 auf Anraten Johannes Calvins gegründet und sollte die theologische und humanistische Bildung deutlich vorantreiben. Erster Leiter der Akademie wurde Théodore de Bèze (auch Theodor von Beza). Die Akademie erlang recht schnell eine große Anziehungskraft.</p>
<ul>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559: Erste Nationalsynode der Calvinisten in Paris / Confession du Foy (später Confessio Gallicana genannt)<br />
</strong>Bei der geheimen Nationalsynode verabschiedeten französische Protestanten eine Kirchenordnung (&#8222;Discipline ecclésiastique&#8220;) und ein Glaubensbekenntnis, das auf eine Schrift Calvins basierte und ergänzt wurde. Das Bekenntnis, Confession du Foy genannt, bestand aus 40 Artikeln. 12 Jahre später, auf der Synode von La Rochelle, wurde es mit kleinen Textänderungen offiziell angenommen und trug seither den Namen &#8222;Confessio Gallicana&#8220;. 1562 wurde die Confession du Foy in die niederländische Sprache übersetzt und sorgte für eine weitere Verbreitung calvinistischer Lehren in Richtung Norden.</p>
<ul>
<li><a title="Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG" href="http://www.bfhg.de/die-hugenotten/arbeitsmittel/reformierte-bekenntnisschriften/">Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG</a>)</li>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559: Verschärfung der Verfolgung französischer Protestanten</strong><br />
König Heinrich II. weitet die Verfolgung der Protestanten auch auf bekannte Persönlichkeiten aus der Politik aus. So ging er u.a. gegen protestantische Mitglieder des Pariser Parlaments vor. Lediglich der Hochadel blieb verschont. Auch hier gab es namhafte Vertreter der neuen Lehre, z.B. Antoine de Bourbon, seit 1555 König von Navarra.</p>
<ul>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559–1565: Papst Pius IV. (Lebensdaten: 1499-1565)</strong></p>
<p><strong>1559-1573: Magdeburger Centurien</strong><br />
13 Bände umfasst dieses erste kirchengeschichtliche Werk auf protestantischer Seite. Angeregt durch den lutherischen Theologen Matthias Flacius Illyricus arbeiteten mehrere Autoren an den Centurien, die den lutherischen Weg betont positiv darstellen.</p>
</div></section></p>
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