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	<title>Livland Archive - WebHistoriker</title>
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	<description>Ein Portal zur Geschichte der Frühen Neuzeit</description>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1558</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 12:55:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1558-krieg-russland-livland/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1558</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1558: Gründung der Universität Jena</strong></p>
<blockquote>
<p>Die bereits 1548 gegründete &#8222;Hohe Schule&#8220; in Jena erhielt zehn Jahre später durch Kaiser Ferdinand I. den Status einer Universität.</p>
</blockquote>
<p><strong>1558: Gründung der Bayerischen Staatsbibliothek</strong></p>
<blockquote>
<p>Im Jahre 1558 wird in München durch Herzog Albrecht V. die Münchner Hofbibliothek gegründet. Zwei aufgekaufte Sammlungen bildeten den Grundbestand: die Privatbibliothek des österreichischen Kanzlers und Orientalisten Johann Albrecht Widmannstetter und, 14 Jahre später, die Sammlung Johann Jakob Fuggers.</p>
</blockquote>
<div class="mceTemp"></div>
<p><strong>1558: Russland überfällt Livland (Livländischer Krieg)</strong></p>
<blockquote>
<p>Ivan IV. Wassiljewitsch (1530-1584), auch &#8222;der Schreckliche&#8220; genannt, überfiel mit seinen Truppen 1558 Livland. &#8222;Livland war um die Mitte des 16. Jahrhunderts ein wirtschaftlich blühendes, aber politisch außerordentlich brüchiges Gebilde: eine Föderation aus dem livländischen Zweig des Deutschen Ordens, dem Erzstift Riga, den Fürstbistümern Kurland, Dorpat und Ösel-Wieck sowie der Stadt Riga; die einzige gemeinsame Institution dieser Föderation war der livländische Landtag.&#8220; (Rabe: Reich und Glaubensspaltung, S. 306) Das reformierte Livland stand innen- und außenpolitisch also wenig gefestigt da und sah sich in seiner geografischen Lage zwischen Polen und Russland dauerhaft bedroht und ging daher verschiedene Bündnisse mit beiden Mächten ein.</p>
<p>Ein Vertrag mit Polen, der einem zuvor geschlossenen Vertrag mit Russland zuwiderlief, führte zu Ivans Einmarsch. Bis 1560 hatte Ivan große Teile Livlands eingenommen und eine Schreckensherrschaft errichtet. Hilferufe Livlands an die &#8222;alten&#8220; Partner im Heiligen Römischen Reich fanden zwar Resonanz, aber politisch oder militärisch trat Livland niemand zur Seite.</p>
<p>Insgesamt brachte das Vorgehen Ivans &#8222;die gesamte Ostseewelt in Bewegung und führte zu einer sich über sechs Jahrzehnte hinziehenden Auseinandersetzung, in der sich politische, wirtschaftliche und religiöse Interessen eng verknüpften.&#8220; Beteiligt an diesen Konflikten um das Baltikum waren Russland, Dänemark, Schweden und Polen. Hierzu gehörte auch der so genannte Dreikronenkrieg von 1563-1570.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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