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	<title>Niederlande Archive - WebHistoriker</title>
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		<title>Das Jahr 1559 und die Ausbreitung des Calvinismus</title>
		<link>https://webhistoriker.de/das-jahr-1559-und-die-ausbreitung-des-calvinismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 15:06:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Keine Anzeige]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/das-jahr-1559-und-die-ausbreitung-des-calvinismus/">Das Jahr 1559 und die Ausbreitung des Calvinismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<h1>Das Jahr 1559 und die Ausbreitung des Calvinismus</h1>
<h2>Teil 2 des Kapitels &#8222;Johannes Calvin und die Geschichte des Calvinismus&#8220;</h2>
<div id="attachment_13043" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13043" class="size-full wp-image-13043" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/institutio-1559-calvin.jpg" alt="Titelblatt: Johannes Calvin: Institutio Christianae religionis (Institutes of Christian religion). Geneva: Robert Estienne, 1559 (Wikimedia commons, public domain)" width="300" height="474" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/institutio-1559-calvin.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/institutio-1559-calvin-190x300.jpg 190w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-13043" class="wp-caption-text">Titelblatt: Johannes Calvin: Institutio Christianae religionis (Institutes of Christian religion). Geneva: Robert Estienne, 1559 (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Institutio_Christianae_Religionis">Wikimedia commons, public domain</a>)</p></div>
<p><strong>Der Historiker und Theologe Harm Klueting nennt das Jahr 1559 das „Epochenjahr des Calvinismus“ (Das konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 218) – und führt als Beleg einige wichtige Ereignisse in diesem Jahr an, z.B. das Erscheinen von Calvins Hauptwerk „Institutio Christianae Religionis“ in seiner letzten Fassung, die Gründung der Genfer Akademie und die erste Nationalsynode in Frankreich mit Verabschiedung des Glaubensbekenntnisses der Hugenotten („Confessio Gallicana“).</strong></p>
<p>Genf avancierte in den Jahren nach der Rückkehr Johannes Calvins 1541 zum „international wichtigsten Zentrum des Protestantismus“ (ebd.). Calvins Name, aber auch die Entwicklungen in der Stadt inklusive der Gründung einer Akademie in Genf besaßen eine große Anziehungskraft: auf Studenten und auch auf Flüchtlinge, die in ihrer Heimat ihren reformierten Interessen nicht nachgehen konnten oder durften.  Auch Volker Leppin nennt Genf ein „eigenes und eigenständiges Zentrum der Reformation (…), das nach Frankreich, in die Niederlande und nach England und Schottland ausstrahlte.“ (Reformation, 2017, S. 102)</p>
<p>Großen Anteil daran hatte die Genfer Akademie, eine theologische Hochschule für die Ausbildung von Predigern und die Vertiefung der reformierten Lehre. Sie wurde auf Anraten Johannes Calvins gegründet, ihr erster Leiter war Théodore de Bèze (auch Theodor von Beza, 1519–1605). Ihre Vorschule vermittelte den Schülern die Kenntnisse der sieben freien Künste sowie lehrte sie die griechische Sprache. An der daran anschließenden Hochschule wurden Theologie, Hebräisch, Griechisch und vertiefend die freien Künste, später auch noch die Rechtswissenschaften gelehrt. (Kaufmann, Erlöste und Verdammte“, S. 242)</p>
<p>Etwas älter war die Straßburger Akademie, nach 1559 kamen weitere Akademien in Deutschland, Frankreich und Schottland hinzu.<img decoding="async" class="size-full wp-image-13102 aligncenter" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2.png" alt="Zitat: „(...) das nach der Rückkehr Calvins in die Rhônestadt 1541 innerhalb weniger Jahre zum international wichtigsten Zentrum des Protestantismus wurde“ (Klueting über Genf)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2-705x88.png 705w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Ausdehnung Richtung Deutschland</h2>
<div id="attachment_13053" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13053" class="size-full wp-image-13053" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/Johannes-a-Lasco-wikimedia.jpg" alt="Johannes a Lasco - polnischer Theologe und Reformator. Bild anonym aus dem Jahr 1720 (Wikimedia commons, public domain)" width="300" height="451" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/Johannes-a-Lasco-wikimedia.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/Johannes-a-Lasco-wikimedia-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-13053" class="wp-caption-text">Johannes a Lasco &#8211; polnischer Theologe und Reformator. Bild anonym aus dem Jahr 1720 (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_a_Lasco">Wikimedia commons, public domain</a>)</p></div>
<p>Er stammte aus Polen, studierte in Rom, Bologna und Padua, wurde Priester und in Polen königlicher Sekretär am Hofe Sigismund I. (1467–1548), hatte in Zürich Kontakt mit Huldrych Zwingli, war in Basel ein Schüler des Humanisten Erasmus von Rotterdam, traf Philipp Melanchthon und wandte sich zunehmend vom alten Glauben ab: Johannes a Lasco oder Jan Laski (1499–1560). Er wurde der erste polnische Priester, der heiratete, und ging 1542, nach dem gescheiterten Versuch, in der Heimat reformatorisches Gedankengut in die Praxis umzusetzen, als Superintendent nach Ostfriesland. Als mit dem Augsburger Interim die reformierte Kirche nicht zugelassen wurde, musste Johannes a Lasco <strong>Ostfriesland</strong> wieder verlassen. (Siehe dazu u.a. den <a href="https://www.luther2017.de/reformation/und-ihre-menschen/johannes-a-lasco/index.html">Artikel „Johannes a Lasco: Europäischer Humanist und Reformator der zweiten Generation“ auf luther2017.de</a>)</p>
<p>In der <strong>Pfalz</strong> war die Einführung des reformierten Protestantismus erfolgreicher, was vornehmlich mit dem Namen Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz (1515–1576), genannt „der Fromme“, verbunden war. Er hatte zunächst 1546 die lutherische Richtung der Reformation eingeschlagen, in den 1560er Jahren dann die reformierte – unter anderem mit der Einführung eines eigenen Katechismus 1562 und einer Kirchenordnung aus dem Jahre 1563. Interessant ist, dass im Heidelberger Katechismus das Abendmahl deutlich reformiert verstanden wird, aber: „(…) insgesamt zeigt sich in ihm das Bemühen, die konfessionellen Gräben zu überbrücken. Neben Calvin ist der Einfluss Melanchthons stark.“ (Leppin: Reformation, 2017, S. 118)</p>
<p>Neben kleineren Gebieten folgte schließlich auch noch ein besonderer Fall: Der Markgraf von Brandenburg, Johann Sigismund (1572–1619 oder 1620), und sein Hof waren zunächst lutherisch, konvertierten 1613 zum reformierten Glauben. Der Herrscher gestand der Bevölkerung allerdings zu, lutherisch zu bleiben.</p>
<h2>Die „Reformierte Kirche von Frankreich“ und die Hugenottenkriege</h2>
<p>Trotz systematischer Verfolgung mit Todesurteilen und dem Verbrennen auf Scheiterhaufen verbreitete sich der reformierte Protestantismus in Frankreich. Eine protestantische Minderheitskirche entwickelte sich, bekannt als „Reformierte Kirche von Frankreich“ (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 223), deren Anhänger auch „Hugenotten“ genannt wurden.</p>
<p>Friedlich wurde es dadurch nicht zwischen den Altgläubigen und den Reformierten. Es folgten die sogenannten Hugenottenkriegen – insgesamt acht Bürgerkriege, die aber weniger als Schlachten zu bezeichnen waren, denn als Gräueltaten und „Massenermordungen, die von Katholiken an Protestanten und Protestanten an Katholiken verübt wurden“ (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter. 2007, S. 225). Es waren keine reinen Religionskriege, auch politische und dynastische Motive trugen entscheidend zu Ausbruch und Entwicklung der einzelnen Kriege bei.</p>
<ul>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1562-hugenottenkriege-frankreich/">WebHistoriker-Chronik 1562: Hugenottenkriege</a></li>
</ul>
<p>Am Ende der acht Kriege stand das Edikt von Nantes, das den Hugenotten wiederum zahlreiche Rechte zusicherte und bis 1685 gelten sollte.</p>
<ul>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1598-schlacht-stangebro-edikt-von-nantes/">WebHistoriker-Chronik 1598: Edikt von Nantes</a></li>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1685-hugenotten-edikt-nantes-potsdam/">WebHistoriker-Chronik 1685: Edikt von Fontainebleau: Flucht vieler Hugenotten aus Frankreich</a></li>
</ul>
<h2>Das reformierte Bekenntnis in den Niederlanden</h2>
<div id="attachment_13055" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13055" class="wp-image-13055 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/William_I_Prince_of_Orange_by_Adriaen_Thomasz.jpg" alt="William I, Prince of Orange by Adriaen Thomasz. Key, Rijksmuseum, 1579 (Wikimedia commons, public domain) " width="300" height="414" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/William_I_Prince_of_Orange_by_Adriaen_Thomasz.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/William_I_Prince_of_Orange_by_Adriaen_Thomasz-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-13055" class="wp-caption-text">William I, Prince of Orange by Adriaen Thomasz. Key, Rijksmuseum, 1579 (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Oranien)">Wikimedia commons, public domain</a>)</p></div>
<p>In den Niederlanden zeigten sich zunehmend verschiedene Einflüsse reformatorischer Bewegungen: Lutheraner, Täufer und dann auch, seit den 1540er Jahren, verstärkt die Reformierten, deren bedeutendster Vertreter Guido de Bray war. Er verfasste 1561 die bedeutende Schrift „Confessio Belgica“.</p>
<p>Nachfolgend vermischten sich politische und religiöse Motive: Philipp II. von Spanien, seit 1555 Herrscher in den Niederlanden, musste sich sowohl dem niederen Adel, der sich gegen seine Unterdrückung wehren wollte, als auch der stärker werdenden reformierten Bewegung entgegenstellen. Philipp legte dies in die Hände des Herzogs von Alba, Fernando Álvarez de Toledo (1507–1582). Der spanische Adlige, Feldherr und Staatsmann ging mit großer Brutalität gegen die Reformierten vor, die zuvor freilich auch recht militant – mit „Bilderstürmen und bürgerkriegsartigen Aufständen“ (Kaufmann: Erlöste und Verdammte, 2016, S. 252) – wirkten.</p>
<p>Gegen Philipp II. und Herzog Alba wuchs der Widerstand, an dessen Spitze sich der Calvinist Wilhelm von Oranien positionierte. 1576 einigten sich alle Provinzen – auch die katholischen – in der „Genter Pazifikation“ auf die Vertreibung Spanier. Allerdings machten die katholischen Provinzen einen Rückzieher: Sie schlossen sich zum Schutze ihres Glaubens zur „Union von Arras“ zusammen und erkannten Philipp II. von Spanien als rechtmäßigen Herrscher an. Hinter dieser Kehrtwende stand v.a. der Prinz von Parma, Alessandro Farnese (1545–1592), der sich als mächtiger Gegenspieler Wilhelms von Oranien hervortat und den katholischen Provinzen politische Zugeständnisse machen konnte – wenn sie denn ihren Widerstand gegen den spanischen König aufgeben würden.</p>
<p>Als Reaktion auf die katholische Union gründeten die reformierten Provinzen die „Utrechter Union“ mit Holland, Utrecht, Zeeland, Geldern und einem Teil Groningens. Nach und nach kamen weitere große Gebiete hinzu. 1581 erklärte sich die Utrechter Union schließlich für unabhängig.</p>
<p>Die Niederlande waren infolge dieser religiösen und politischen Gegensätze fortan zweigeteilt: in einen protestantischen Norden und einen katholischen Süden.</p>
<ul>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1581-akte-van-afzwering/">WebHistoriker-Chronik 1581: Akte van Afzwering</a></li>
</ul>
<h2>Schottland und John Knox</h2>
<p>John Knox gilt als „die wichtigste Gestalt der schottischen Reformation“ (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 244). Geboren 1514 in der schottischen Stadt Haddington, studierte er ab 1529 die Rechtswissenschaften und Theologie und wurde 1536 zum Priester geweiht. Sein Bruch mit der katholischen Kirche vollzog sich unter dem Einfluss von George Wishart (1513–1546), der in den 1530er Jahren mit den reformierten Ideen in Berührung gekommen und 1538 von dem Bischof von Brechin, John Hepburn, der Ketzerei angeklagt worden war. Wishart floh unter anderem nach Deutschland und in die Schweiz, wo er ein Anhänger des Genfer Reformators Jean Calvin wurde. Bei seiner Rückkehr nach Schottland 1544 traf er auf John Knox, wurde dessen geistiges Vorbild.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13096 aligncenter" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation.png" alt="Zitat: „Im Unterschied zur Entwicklung in England war die schottische Reformation gegen die Krone erstritten.“ (Thomas Kaufmann)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation-705x88.png 705w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Doch Wisharts Wirken endete tragisch: 1546 wurde er als Ketzer verurteilt und verbrannt. Knox schloss sich Aufständischen an, wurde gefangen genommen und befreit und musste schließlich aus Schottland verlassen. Sein Weg führte ihn 1554 nach Genf. Dort lernte er Calvin und seine Lehren kennen.</p>
<p>1559 kehrte Knox zurück nach Schottland und unterstützte Adelige, die sich gegen die Regentin von Schottland Marie de Guise (1515–1560) erhoben hatten. Nach deren Tod kam es zu einem offenen Aufstand mit „Übergriffen auf Kirchenbesitz und (…) Bilderstürmen“ (Kaufmann: Erlöste und Verdammte, 2016, S. 255).</p>
<p>Die Reformation nahm ihren Lauf: John Knox verfasste (zum Teil mit anderen Reformatoren)</p>
<ul>
<li>1560 die Bekenntnisschrift „Confessio Scotica“, die einstimmig vom Parlament angenommen wurde,</li>
<li>1561 das „Book of Discipline“ zur Regulierung der Ordnung in der Kirche von Schottland und</li>
<li>1564 eine Gottesdienstordnung: „The Book of Common Order!“</li>
</ul>
</div></section></div>
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<p><strong>Thomas Kaufmann:</strong> Erlöste und Verdammte. Eine Geschichte der Reformation. München 2016.</p>
<p><strong>Harm Klueting:</strong> Das Konfessionelle Zeitalter. Europa zwischen Mittelalter und Moderne. 480 S. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015.</p>
<p><strong>Volker Leppin:</strong> Die Reformation. 2., aktualisierte Auflage. Darmstadt 2017.</p>
</div></section></div>
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</div></section></p></div>
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		<title>Chronik: 17. Jahrhundert – 1609</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1609-juelisch-klevischer-erbfolgekrieg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:18:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Achtzigjähriger Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Jülisch-klevischer Erbfolgekrieg]]></category>
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		<category><![CDATA[katholische Reform]]></category>
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		<category><![CDATA[Rudolf II.]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1609-juelisch-klevischer-erbfolgekrieg/">Chronik: 17. Jahrhundert – 1609</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1609: Gründung der katholischen Liga</strong></p>
<blockquote>
<p>Als Gegenstück zur protestantischen Union gründeten katholische Reichsstände die Liga. Der Herzog Maximilian von Bayern stand an der Spitze des Bündnisses. Die Liga löste sich 1635 mit dem Frieden von Prag wieder auf.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1609: Franz von Sales: Philothea – Anleitung zum frommen Leben</strong></p>
<blockquote>
<p>1609 veröffentlichte der Fürstbischof von Genf und Ordensgründer Franz von Sales (1567-1622) die bekannte Schrift Philothea. Darin beschreibt er Lehren und Übungen, wie man sich Gott nähern kann, Versuchungen widersteht und seine Seele “erneuert”.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Franz von Sales: Philothea oder Anleitung zu einem frommen Leben. Ausgabe von 1840. (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=pnMqAAAAYAAJ&amp;dq=Philothea&amp;hl=de&amp;pg=PP7#v=onepage&amp;q=Philothea&amp;f=false">Franz von Sales: Philothea oder Anleitung zu einem frommen Leben. Ausgabe von 1840. (Google eBook)</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1609: Majestätsbrief Rudolfs II.</strong></p>
<blockquote>
<p>Rudolf II. versuchte im Kampf um die Vorherrschaft gegen seinen Bruder Matthias seine politische Stellung in Böhmen noch einmal zu stärken. Mit seinem Majestätsbrief sicherte er allen drei Ständen in Böhmen die Religionsfreiheit sowie ständische Privilegien zu.</p>
</blockquote>
<p><strong>1609: Waffenstillstand zwischen Spanien und der niederländischen Republik</strong></p>
<blockquote>
<p>Der Achtzigjährige Krieg (s. <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1568" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1568/">1568: Achtzigjähriger Krieg</a>) sollte zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine zwölfjährige Unterbrechung erfahren, von 1609 bis 1621. Indem der spanische König Philipp III. ein Waffenstillstandsabkommen mit der Republik schloss, erkannte er die Unabhängigkeit derselben an. Die endgültige Anerkennung erfolgte schließlich 1648.</p>
</blockquote>
<p><strong>1609-1614: Jülisch-klevischer Erbfolgekrieg</strong></p>
<blockquote>
<p>Als Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg im Jahre 1609 ohne leibliche Erben starb, stellte sich die Frage, wer seine Nachfolge antreten sollte. Es ging dabei um ein politisch wichtiges Territorium: die Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg sowie die westfälischen Grafschaften Mark und Ravensberg.</p>
<p>Der französische König Heinrich IV., eingeengt zwischen den spanischen und deutschen Habsburger, suchte sich beständig gegen diese zu behaupten. Den Streit innerhalb des Hauses Habsburg suchte er für sich zu nutzen.</p>
<p>Die Frage der Erbschaft selbst war sehr schwer zu beantworten: Ein kaiserliches Privileg hatte mehrere Bedingungen gestellt, was mit dem Territorium geschehen (es durfte nicht geteilt werden!) und wer als Nachfolger in Frage kommen sollte, wenn ein männlicher Nachfahre ausbliebe. Mehrere Personen meldeten ihren Anspruch an. Eine weitere Schwierigkeit: Die Bevölkerung war konfessionell gemischt. Die einen wünschten sich einen protestantischen, die anderen einen katholischen Nachfolger. Es bildeten sich Koalitionen, auch mit Frankreich, und verschiedene Truppen marschierten in das Gebiet ein. Fast wäre es zu einem Krieg größeren Ausmaßes gekommen, als Heinrich IV. zur Bekämpfung der Habsburger in den Niederlanden und in Italien ansetzte. Seine Ermordung am 14. Mai 1610 verhinderte dies allerdings. Die antihabsburgische Koalition brach zusammen.</p>
<p>Die Zwistigkeiten um Jülich und Kleve waren dadurch allerdings noch nicht zu Ende. 1611 einigten sich zwar die Anwärter auf das Erbe, Johann Sigismund von Brandenburg und Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, auf eine gemeinsame Verwaltung zusammen mit Sachsen, doch konvertierten die beiden bislang lutherischen Fürsten zum Calvinismus (Brandenburg) bzw. zum Katholizismus (Pfalz-Neuburg). Dadurch kam es wiederum zu einzelnen Zusammenschlüssen. Erst ein Einschreiten Frankreichs und Englands setzte dem Ringen ein Ende: Der Xantener Vertrag von 1614 legte fest, dass Kleve Mark und Ravensberg an Brandenburg ging, Jülich und Berg an Pfalz-Neuburg.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik 17. Jahrhundert &#8211; 1602</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:16:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Barock]]></category>
		<category><![CDATA[Haendel]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Vereinigde Oostindische Compagnie]]></category>
		<category><![CDATA[Viadana]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1602/">Chronik 17. Jahrhundert &#8211; 1602</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1602: Gründung der Vereinigden Oostindischen Compagnie (VOC)</strong></p>
<blockquote>
<p>Im 17. Jahrhundert avancierte die niederländische Republik zu einer Großmacht, sowohl politisch als auch wirtschaftlich. Dies zeigte sich u.a. an den Gründungen zweier Handelsgesellschaften, der Vereinigden Oostindischen Compagnie (VOC), 1602, und der Westindischen Compagnie (WIC) im Jahre 1621.</p>
</blockquote>
<p><a name="triosonate"></a><br />
<strong>1602: Canzone alla Francese &#8211; die erste Triosonate</strong></p>
<blockquote>
<p>Lodovico Grossi da Viadanas Triosonate für Violine, Cornetto (ein flötenähnliches Instrument, das wie eine Trompete geblasen wird) und dem Generalbass wird allgemein als erste Triosonate in der Musikgeschichte bezeichnet. Die Triosonate wird sich im Barock zu einer der wichtigsten Sonatenform entwickeln und in Arcangelo Corelli ihren Meister finden. (Reclam Buch der Musik, 2001, S. 126)</p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Musik" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-von-a-z-musik/">Alle WebHistoriker-Artikel zum Thema “Musik” im Überblick</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 17. Jahrhundert &#8211; 1652</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Academia Naturae Curiosorum]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Englisch-Niederländischer Seekrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Erster Friede von Westminster]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1652-academia-naturae-curiosorum/">Chronik: 17. Jahrhundert &#8211; 1652</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1652: Gründung der &#8222;Academia Naturae Curiosorum&#8220; (Leopoldina)</strong></p>
<blockquote>
<p>Vier Ärzte aus Schweinfurt gründeten 1652 die &#8222;Academia Naturae Curiosorum&#8220;, eine Gesellschaft von Gelehrten, die die &#8222;besten Köpfe&#8220; zum Wohle der Heilkunde versammeln sollte. Kaiser Leopold I. (1640-1705) verlieh der Gesellschaft 15 Jahre später den Namen &#8222;Sacri Romani Imperii Academia Caesareo-Leopoldina Naturae Curiosorum&#8220; und einige Privilegien. Heute heißt der eingetragene Verein &#8222;Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina&#8220;.</p>
</blockquote>
<div id="attachment_5311" style="width: 781px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5311" class="size-full wp-image-5311" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa.jpg" alt="Titelbild des ersten deutschen Wissenschaftsjournals, das seit 1670 von der Gesellschaft herausgegeb wird. Quelle: Eigenes Werk from Miscellanea Curiosa (Decuria II, Annus VII = 1688), Urheber: WolfgangMichel / Wikimedia Commons" width="771" height="1024" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa.jpg 771w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa-226x300.jpg 226w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa-768x1020.jpg 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa-531x705.jpg 531w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2014/01/miscellanea_curiosa-450x598.jpg 450w" sizes="auto, (max-width: 771px) 100vw, 771px" /></a><p id="caption-attachment-5311" class="wp-caption-text">Titelbild des ersten deutschen Wissenschaftsjournals, das seit 1670 von der Gesellschaft herausgegeben wurde. Quelle: Eigenes Werk from Miscellanea Curiosa (Decuria II, Annus VII = 1688), Urheber: WolfgangMichel / <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Miscellanea_CuriosaFrontispice.JPG">Wikimedia Commons</a></p></div>
<p><strong>1652-1654: Erster Englisch-Niederländischer Seekrieg / erster Friede von Westminster</strong></p>
<blockquote>
<p>Der Krieg zwischen England und den Niederlanden entstand aus den Streitigkeiten bezüglich der Navigationsakte. Zunächst gewannen die Niederländer in verschiedenen Seeschlachten die Oberhand, im weiteren Verlauf, v.a. nach dem Winter 1652/53, wendete sich das Blatt zugunsten der Engländer (Schlacht bei Portland und Schlacht bei Gabbard).</p>
<p>Nach der letzten Schlacht (bei Scheveningen), die beiden Seiten große Verluste einbrachte, kamen in beiden Ländern Forderungen nach einer Beendigung des Krieges auf. Im Vertrag von Westminster (1653) stimmten die Niderländer den Bestimmungen des First Navigation Act zu. Zudem regelte eine Geheimklausel den Ausschluss Wilhelms III. von Oranien-Nassau vom Amt des Statthalters der Niederlande. Wilhelm III. war der Sohn des niederländischen Prinzen Wilhelm II. von Oranien und der ältesten Tochter König Karls I. von England, Maria Henrietta Stuart.</p>
<p>Drei weitere Kriege sollten im übrigen noch folgen: von 1665-1667, von 1672–1674 und von 1780–1784.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 17. Jahrhundert &#8211; 1667</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens IX.]]></category>
		<category><![CDATA[Devolutionskrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Friede von Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[John Milton]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp IV.]]></category>
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<p><strong>1667: John Milton: Paradise Lost (dt. Das verlorene Paradies)</strong></p>
<blockquote>
<p>Im Jahre 1667 wurde John Miltons episches Gedicht über den Sündenfall im Paradies veröffentlicht. Milton, mittlerweile völlig verarmt und erblindet, hatte die Rechte daran kurz zuvor für 10 Pfund verkauft. &#8222;Paradise Lost&#8220; wurde auch etliche Male ins Deutsche übersetzt.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Milton, John: Paradise Lost: A Poem, in Twelve Books. The Author John Milton. From the Text of Thomas Newton, Teil 4. Ausgabe von 1759. (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=XyUNM1KuNZsC&amp;dq=milton%20paradise%20lost&amp;hl=de&amp;pg=PP7#v=onepage&amp;q=milton%20paradise%20lost&amp;f=false">Milton, John: Paradise Lost: A Poem, in Twelve Books. The Author John Milton. From the Text of Thomas Newton, Teil 4. Ausgabe von 1759. (Google eBook)</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1667-1668: Devolutionskrieg / Friede von Aachen</strong></p>
<blockquote>
<p>Nach dem Tode des spanischen Königs Philipp IV. im Jahre 1665 strebte der französische König Ludwig XIV. die Erbschaft der spanischen Niederlande an. Seine Ansprüche begründete er mit der im Pyrenäenfrieden erlangten Zustimmung Philipps zu der Heirat dessen Tochter Maria Theresa. Als Spanien diese Ansprüche ablehnte, begann Frankreich den Krieg vorzubereiten und schließlich in die Spanischen Niederlande einzumarschieren. Sie drangen bis weit in das Land vor. Zudem besetzten französische Truppen die spanisch-niederländische Franche-Comté (Burgund).</p>
<p>England, die Vereinigten Niederlande und Schweden protestierten jedoch gegen das Vorgehen Frankreichs und es kam zum Frieden von Aachen. Frankreich musste seine Eroberungen wieder aufgeben.</p>
</blockquote>
<p><strong>1667-1669: Papst Clemens IX. (Lebensdaten: 1600-1669)</strong></p>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1581</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2013 11:45:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Akte van Afzwering]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Utrechter Union]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1581-akte-van-afzwering/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1581</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1581: Akte van Afzwering (auch &#8222;Placcaet van Verlatinghe&#8220;)</strong></p>
<blockquote>
<p>Mit der Akte van Afzwering erklärte die reformierte Utrechter Union ihre Unabhängigkeit von Spanien und König Philipp II. Sie entzogen dem König das Recht zu Regieren und begründeten dies mit dem &#8222;Widerstandsrecht des Volkes gegen einen ungerechten Herrscher&#8220; (Zeeden: Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe, 1999, S. 121). Aus dieser Erklärung ging die &#8222;Republik der Sieben Vereinigten Provinzen&#8220; hervor, auch Generalstaaten oder Vereinigte Niederlande genannt, ein staatsähnliches Gebilde, das als Vorläufer der heutigen Niederlande gelten kann. Ihre Macht in Europa sollte schon bald immens sein.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1581-akte-van-afzwering/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1581</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1579</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 19:17:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp II.]]></category>
		<category><![CDATA[Union von Arras]]></category>
		<category><![CDATA[Utrechter Union]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelm von Oranien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1579-union-arras-teilung-niederlande/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1579</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1579: Union von Arras / Utrechter Union / Teilung der Niederlande</strong></p>
<div id="attachment_165" style="width: 242px" class="wp-caption alignright"><a href="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/wilhelm-von-nassau-oranien1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-165" class="alignright wp-image-165 size-medium" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/wilhelm-von-nassau-oranien1-232x300.jpg" alt="Wilhelm von Nassau-Oranien um 1555; Momentaner Standort: Gemäldegalerie Alte Meister (Kassel); Quelle: Wikipedia Commons / Museum Schloss Wilhelmshöhe, Source/Photographer unknown" width="232" height="300" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/wilhelm-von-nassau-oranien1-232x300.jpg 232w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/wilhelm-von-nassau-oranien1.jpg 250w" sizes="auto, (max-width: 232px) 100vw, 232px" /></a><p id="caption-attachment-165" class="wp-caption-text">Wilhelm von Oranien um 1555; Momentaner Standort: Gemäldegalerie Alte Meister (Kassel); Quelle: Wikipedia Commons / Museum Schloss Wilhelmshöhe, Source/Photographer unknown</p></div>
<blockquote>
<p>In den Niederlanden entwickelte sich eine immer größer werdende Opposition zur spanischen Herrschaft unter Philipp II. An die Spitze des Freiheitskampfes setzte sich der Calvinist Wilhelm von Oranien. Alle Provinzen, auch die katholischen, einigten sich 1576 in der Genter Pazifikation, dass die Spanier vertrieben werden sollten.</p>
<p>Letztendlich machten jedoch die katholischen Provinzen einen Rückzieher und schlossen sich zum Schutze ihres Glaubens zur Union von Arras zusammen und erkannten Philipp II. von Spanien als rechtmäßigen Herrscher an. Hinter der Umbesinnung stand v.a. der Prinz von Parma, Alexander Farnese, der sich als mächtiger Gegenspieler Wilhelms von Oranien hervortat und den katholischen Provinzen politische Zugeständnisse machen konnte &#8211; wenn sie denn ihren Widerstand gegen den spanischen König aufgeben würden.</p>
<p>Im Gegenzug verkündeten die reformierten Provinzen die Utrechter Union: Holland, Utrecht, Zeeland, Geldern und ein Teil Groningens. Nach und nach kamen weitere große Gebiete hinzu. 1581 erklärte sich die Utrechter Union für unabhängig (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1581" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1581/">1581: Akte van Afzwering</a>)</p>
<p>Die Niederlande waren fortan infolge dieser religiösen und politischen Gegensätze zweigeteilt.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1579-union-arras-teilung-niederlande/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1579</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1568</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:18:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Achtzigjähriger Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Emden]]></category>
		<category><![CDATA[Emder Synode]]></category>
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<p><strong>1568: Breviarum Romanum</strong></p>
<blockquote>
<p>Neben einem Katechismus (s. <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1566" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1566-bildersturm-niederlande-catechismus-romanus/">1566: Catechismus Romanum</a>) und einem Messbuch (s. <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1570" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1570-kleine-eiszeit-heresbach-landwirtschaft/">1570: Missale Romanum</a>) wurde auf dem Trienter Konzil (s. <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1545" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1545-calvinismus-niederrhein-trienter-konzil-dekrete/">1545: Trienter Konzil</a>) auch die Erstellung eines Stundenbuchs beschlossen. Die Arbeiten daran konnten jedoch auf dem Konzil nicht abgeschlossen werden, so dass diese Aufgabe an den Papst zurück verwiesen wurde.<strong><br />
</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>1568: Religionskonzession in Österreich</strong></p>
<blockquote>
<p>Maximilian II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und Erzherzog von Österreich (das umfasste Nieder- und Oberösterreich mit Wien) von 1564 bis 1576, war zeitlebens katholischen Glaubens, sympathisierte aber deutlich mit dem Protestantismus. So erlaubte er auch dem österreichischen Adel die freie Ausübung ihres evangelischen Glaubens. Dazu sollte eine einheitliche evangelische Gottesdienstordnung erstellt werden, wofür der Kaiser selbst den evangelischen Theologen David Chytraeus aus Rostock nach Österreich bestellte. 1571 erschien die &#8222;Christliche Kirchen Agenda: Wie die bey den zweyen Ständen der Herrn vnd Ritterschafft, im Ertzhertzogthumb Oesterreich vnter der Enns, gebraucht wirdt&#8220;. Sie wurde allerdings nicht von allen evangelischen Geistlichen anerkannt.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Chyträus, David und Christoph Reuter: Christliche Kirchen Agenda: Wie die bey den zweyen Ständen der Herrn vnd Ritterschafft, im Ertzhertzogthumb Oesterreich vnter der Enns, gebraucht wirdt (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=wSJWAAAAcAAJ&amp;dq=Kirchen%20Agenda%3A%20Wie%20die%20bey%20den&amp;hl=de&amp;pg=PT5#v=onepage&amp;q=Kirchen%20Agenda:%20Wie%20die%20bey%20den&amp;f=false">Chyträus, David und Christoph Reuter: Christliche Kirchen Agenda: Wie die bey den zweyen Ständen der Herrn vnd Ritterschafft, im Ertzhertzogthumb Oesterreich vnter der Enns, gebraucht wirdt (Google eBook)</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1568/1571: Weseler Konvent und Emder Synode</strong></p>
<blockquote>
<p>Am Niederrhein, wo sich schon 1545 die ersten calvinistischen Gemeinden gebildet hatten, wuchs die Zahl der Anhänger stetig an. 1568 wollten sie sich schließlich eine &#8222;Ordnung&#8220; geben, die das Gemeindeleben organisieren sollte. Bestätigt wurden die Richtlinien 1571 auf der Emder Synode: Das Laienamt wurde gestärkt, ein Konsistorium, das aus Predigern, Ältesten und Diakonen bestand, sollte wöchentlich zusammenkommen. Es gab Gemeinden, mehrere Gemeinden bildeten eine Klasse und diese Klassen sollten viertel- oder halbjährlich ein Konvent abhalten. (Iserloh, Geschichte und Theologie, 1980, S. 157)</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1568-1648: Achtzigjähriger Krieg</strong></p>
<blockquote>
<p>Er begann mit der Schlacht bei Heiligerlee (Provinz Groningen) und endete mit dem Westfälischen Frieden: der Achtzigjährige Krieg. Unterbrochen von einem 12-jährigen Waffenstillstand (1609-21) drehte sich der Konflikt um die Unabhängigkeit der Niederlande von Spanien. Nachdem 1556 Kaiser Karl V. auf den spanischen Thron verzichtet hatte, wurde sein Sohn Philipp spanischer König. Von Beginn an ging er massiv gegen die Reformation, speziell gegen den Calvinismnus, in den Niederlanden vor. Unter anderem bestimmte er Herzog Alba zum niederländischen Generalbevollmächtigten, dessen &#8222;Rat der Unruhen&#8220; mit großer Gewalt die Aufständischen. Viele Calvinisten (auch Reformierte genannt) flohen. Am Ende der vielen kleinen Kämpfe und Aufstände stand die Unabhängigkeit der Niederlande auch vom Heiligen Römischen Reich deutscher Nation.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1568-achtzigjaehriger-krieg-emder-synode/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1568</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1566</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:13:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
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<p><strong>1566: Die Confessio helvetica posterior (das Zweite Helvetische Bekenntnis) Heinrich Bullingers erscheint</strong></p>
<p><strong>1566: Der Catechismus Romanus (der Römische Katechismus) erscheint</strong></p>
<blockquote>
<p>Auf dem Trienter Konzil wurde bereits früh auf die Notwendigkeit eines Katechismus hingewiesen, der kurz und prägnant die Hauptpunkte des katholischen Glaubens aufführt und erläutert. Wie genau dieser Leitfaden aussehen, welche Punkte er umfassen sollte, darüber wurde freilich bis zur letzten Tagung diskutiert. Der Katechismus konnte, ebenso wie die beschlossenen Schriften &#8222;Breviarum Romanum&#8220; und das &#8222;Missale Romanum&#8220;, nicht fertiggestellt werden. Daher übergab man die erarbeiteten Materialien an den Papst (Pius IV.) mit der Bitte der Fertigstellung der Schriften.</p>
<p>Pius IV. und sein Nachfolger Pius V. setzten jeweils eine Kommission ein, die diese Arbeiten übernehmen sollten. Und so konnte 1566 der Katechismus herausgegeben werden, der sich an die gesamte Gemeinde, aber besonders an die Pfarrer und Seelsorger richtete und bis in die heutige Zeit von großer Bedeutung ist. Er umfasste folgende Punkte:</p>
<ul>
<li>das apostolische Symbolum oder Glaubensbekenntnis,</li>
<li>die Sakramente,</li>
<li>den Dekalog und</li>
<li>das Gebet des Herrn.</li>
</ul>
<p><strong>Quelle: </strong><a title="Römischer Catechismus, deutsche Ausgabe von 1576 bei Google E-Books" href="https://books.google.de/books?id=sT08AAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Römischer Catechismus / welcher auß Beuelch Bäpstlicher Hayligkeit / P II des fünfften / nach hievon gegebner Ordnung des hailigen jungst zu Triendt gehaltnen Concilii / an ein gantze Christliche Gemain / vnd sonderslich an die Pfarrer vnd Seelsorger gefertiget worden. Vnd an jetzo mit newen Concordantzen widerumb im Truck außgangen ist. (&#8230;) 1576 (Google E-Books)</a></p>
<p><strong>Quelle: </strong><a title="Catechismus Romanus, lateinische Ausgabe von 1572, Google E-Books" href="http://books.google.de/books?id=ojY8AAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP2#v=onepage&amp;q&amp;f=false">Quelle (lateinisch): Catechismvs Romanvs, Ex Decreto Concilii Tridentini, Pij. v. Pontificis Maximi iussu primum editus. (&#8230;) Antwerpen 1572. (Google E-Books)</a></p>
<p><strong>Literatur:</strong> Bellinger, Gerhard: Der Catechismus Romanus und die Reformation. Die katechetische Antwort des Trienter Konzils auf die Haupt-Katechismen der Reformatoren. Paderborn 1970.</p>
</blockquote>
<p><strong>1566: Bildersturm in den Niederlanden</strong></p>
<blockquote>
<p>In diesem Jahr stürmten in den Niederlanden bewaffnete Truppen, teilweise angeführt von reformierten Predigern, die Kirchen, um dort Bilder und liturgische Geräte zu zerstören. Es gab viele Hinrichtungen der Bilderstürmer, auch gegen hochadelige Personen.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1566–1572: Papst Pius V. (Lebensdaten: 1504-1572)</strong></p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1566-bildersturm-niederlande-catechismus-romanus/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1566</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1561</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:02:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
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		<category><![CDATA[Confessio Belgica]]></category>
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		<category><![CDATA[Utrechter Union]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1561-confessio-belgica-reformation-niederlande/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1561</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1561: Die &#8222;Confessio Belgica&#8220; des Guido de Bray (Guy de Brès) und die Reformation in den Niederlanden</strong></p>
<blockquote>
<p>Philipp II. von Spanien, der seit 1555 die Herrschaft in den Niederlanden übernommen hatte, wandte sich scharf gegen die reformatorischen Bewegungen in den Niederlanden, gegen Lutheraner, Täufer und die seit den 1540er Jahren stärker werdenden Calvinisten. Ihr bedeutendster Vertreter war Guido de Bray, der 1561 die bedeutende Schrift &#8222;Confessio Belgica&#8220; verfasste.</p>
<p>Gegen die religiöse Opposition und gegen Aufständische des niederen Adels ging Philipp und sein Generalbevollmächtigter Herzog Alba mit Gewalt vor. Viele Reformierte mussten flüchten. Gegen diese Vorgehensweise wuchs der Widerstand, an dessen Spitze sich der Calvinist Wilhelm von Oranien positionierte. Einige katholische Provinzen schlossen sich zusammen (Union von Arras), die Reformierten formierten sich zur &#8222;Utrechter Union&#8220;. Die Niederlande spaltete sich zunächst in einen calvinistischen Norden und einen katholischen Süden. 1584 erklärte sich der Norden für unabhängig.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Quelle: de Brès: Confessio Belgica (deutsche Übersetzung), www.confessio.reformata.de " href="http://www.confessio.reformata.de/drei-formeln-der-einheit/niederlaendisches-bekenntnis#1">Guido de Brès: Confessio Belgica (deutsche Übersetzung), www.confessio.reformata.de</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<div id="attachment_116" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><a href="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/friedrich-pfalz1561.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-116" class="size-full wp-image-116" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2013/05/friedrich-pfalz1561.jpg" alt="Porträt Friedrichs des Frommen, Uploaded by --Immanuel Giel / Wikimedia Commons" width="250" height="299" /></a><p id="caption-attachment-116" class="wp-caption-text">Porträt Friedrichs des Frommen, Uploaded by &#8211;Immanuel Giel / Wikimedia Commons</p></div>
<p><strong>1561: Friedrich III. von der Pfalz wird erster calvinistischer Fürst</strong></p>
<blockquote>
<p>Nachdem seine Bemühungen um die Einheit des Protestantismus auf dem Naumburger Fürstentag gescheitert waren, nahm Friedrich III., seit 1559 Kurfürst, das reformierte Bekenntnis an: Die Pfalz, vormals lutherisch, wurde calvinistisch. Trotzdem blieb er dem Augsburger Bekenntnis (Confessio Augustana) Melanchthons verbunden und übernahm daher nicht den Genfer Katechismus. Ein eigenes Werk sollte her, der &#8222;Heidelberger Katechismus&#8220;, verfasst von Zacharias Ursinus.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1561-confessio-belgica-reformation-niederlande/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1561</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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