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	<title>Frankreich Archive - WebHistoriker</title>
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		<title>Das Jahr 1559 und die Ausbreitung des Calvinismus</title>
		<link>https://webhistoriker.de/das-jahr-1559-und-die-ausbreitung-des-calvinismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 15:06:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/das-jahr-1559-und-die-ausbreitung-des-calvinismus/">Das Jahr 1559 und die Ausbreitung des Calvinismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<h1>Das Jahr 1559 und die Ausbreitung des Calvinismus</h1>
<h2>Teil 2 des Kapitels &#8222;Johannes Calvin und die Geschichte des Calvinismus&#8220;</h2>
<div id="attachment_13043" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13043" class="size-full wp-image-13043" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/institutio-1559-calvin.jpg" alt="Titelblatt: Johannes Calvin: Institutio Christianae religionis (Institutes of Christian religion). Geneva: Robert Estienne, 1559 (Wikimedia commons, public domain)" width="300" height="474" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/institutio-1559-calvin.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/institutio-1559-calvin-190x300.jpg 190w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-13043" class="wp-caption-text">Titelblatt: Johannes Calvin: Institutio Christianae religionis (Institutes of Christian religion). Geneva: Robert Estienne, 1559 (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Institutio_Christianae_Religionis">Wikimedia commons, public domain</a>)</p></div>
<p><strong>Der Historiker und Theologe Harm Klueting nennt das Jahr 1559 das „Epochenjahr des Calvinismus“ (Das konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 218) – und führt als Beleg einige wichtige Ereignisse in diesem Jahr an, z.B. das Erscheinen von Calvins Hauptwerk „Institutio Christianae Religionis“ in seiner letzten Fassung, die Gründung der Genfer Akademie und die erste Nationalsynode in Frankreich mit Verabschiedung des Glaubensbekenntnisses der Hugenotten („Confessio Gallicana“).</strong></p>
<p>Genf avancierte in den Jahren nach der Rückkehr Johannes Calvins 1541 zum „international wichtigsten Zentrum des Protestantismus“ (ebd.). Calvins Name, aber auch die Entwicklungen in der Stadt inklusive der Gründung einer Akademie in Genf besaßen eine große Anziehungskraft: auf Studenten und auch auf Flüchtlinge, die in ihrer Heimat ihren reformierten Interessen nicht nachgehen konnten oder durften.  Auch Volker Leppin nennt Genf ein „eigenes und eigenständiges Zentrum der Reformation (…), das nach Frankreich, in die Niederlande und nach England und Schottland ausstrahlte.“ (Reformation, 2017, S. 102)</p>
<p>Großen Anteil daran hatte die Genfer Akademie, eine theologische Hochschule für die Ausbildung von Predigern und die Vertiefung der reformierten Lehre. Sie wurde auf Anraten Johannes Calvins gegründet, ihr erster Leiter war Théodore de Bèze (auch Theodor von Beza, 1519–1605). Ihre Vorschule vermittelte den Schülern die Kenntnisse der sieben freien Künste sowie lehrte sie die griechische Sprache. An der daran anschließenden Hochschule wurden Theologie, Hebräisch, Griechisch und vertiefend die freien Künste, später auch noch die Rechtswissenschaften gelehrt. (Kaufmann, Erlöste und Verdammte“, S. 242)</p>
<p>Etwas älter war die Straßburger Akademie, nach 1559 kamen weitere Akademien in Deutschland, Frankreich und Schottland hinzu.<img decoding="async" class="size-full wp-image-13102 aligncenter" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2.png" alt="Zitat: „(...) das nach der Rückkehr Calvins in die Rhônestadt 1541 innerhalb weniger Jahre zum international wichtigsten Zentrum des Protestantismus wurde“ (Klueting über Genf)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-genf-2-705x88.png 705w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h2>Ausdehnung Richtung Deutschland</h2>
<div id="attachment_13053" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13053" class="size-full wp-image-13053" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/Johannes-a-Lasco-wikimedia.jpg" alt="Johannes a Lasco - polnischer Theologe und Reformator. Bild anonym aus dem Jahr 1720 (Wikimedia commons, public domain)" width="300" height="451" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/Johannes-a-Lasco-wikimedia.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/Johannes-a-Lasco-wikimedia-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-13053" class="wp-caption-text">Johannes a Lasco &#8211; polnischer Theologe und Reformator. Bild anonym aus dem Jahr 1720 (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_a_Lasco">Wikimedia commons, public domain</a>)</p></div>
<p>Er stammte aus Polen, studierte in Rom, Bologna und Padua, wurde Priester und in Polen königlicher Sekretär am Hofe Sigismund I. (1467–1548), hatte in Zürich Kontakt mit Huldrych Zwingli, war in Basel ein Schüler des Humanisten Erasmus von Rotterdam, traf Philipp Melanchthon und wandte sich zunehmend vom alten Glauben ab: Johannes a Lasco oder Jan Laski (1499–1560). Er wurde der erste polnische Priester, der heiratete, und ging 1542, nach dem gescheiterten Versuch, in der Heimat reformatorisches Gedankengut in die Praxis umzusetzen, als Superintendent nach Ostfriesland. Als mit dem Augsburger Interim die reformierte Kirche nicht zugelassen wurde, musste Johannes a Lasco <strong>Ostfriesland</strong> wieder verlassen. (Siehe dazu u.a. den <a href="https://www.luther2017.de/reformation/und-ihre-menschen/johannes-a-lasco/index.html">Artikel „Johannes a Lasco: Europäischer Humanist und Reformator der zweiten Generation“ auf luther2017.de</a>)</p>
<p>In der <strong>Pfalz</strong> war die Einführung des reformierten Protestantismus erfolgreicher, was vornehmlich mit dem Namen Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz (1515–1576), genannt „der Fromme“, verbunden war. Er hatte zunächst 1546 die lutherische Richtung der Reformation eingeschlagen, in den 1560er Jahren dann die reformierte – unter anderem mit der Einführung eines eigenen Katechismus 1562 und einer Kirchenordnung aus dem Jahre 1563. Interessant ist, dass im Heidelberger Katechismus das Abendmahl deutlich reformiert verstanden wird, aber: „(…) insgesamt zeigt sich in ihm das Bemühen, die konfessionellen Gräben zu überbrücken. Neben Calvin ist der Einfluss Melanchthons stark.“ (Leppin: Reformation, 2017, S. 118)</p>
<p>Neben kleineren Gebieten folgte schließlich auch noch ein besonderer Fall: Der Markgraf von Brandenburg, Johann Sigismund (1572–1619 oder 1620), und sein Hof waren zunächst lutherisch, konvertierten 1613 zum reformierten Glauben. Der Herrscher gestand der Bevölkerung allerdings zu, lutherisch zu bleiben.</p>
<h2>Die „Reformierte Kirche von Frankreich“ und die Hugenottenkriege</h2>
<p>Trotz systematischer Verfolgung mit Todesurteilen und dem Verbrennen auf Scheiterhaufen verbreitete sich der reformierte Protestantismus in Frankreich. Eine protestantische Minderheitskirche entwickelte sich, bekannt als „Reformierte Kirche von Frankreich“ (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 223), deren Anhänger auch „Hugenotten“ genannt wurden.</p>
<p>Friedlich wurde es dadurch nicht zwischen den Altgläubigen und den Reformierten. Es folgten die sogenannten Hugenottenkriegen – insgesamt acht Bürgerkriege, die aber weniger als Schlachten zu bezeichnen waren, denn als Gräueltaten und „Massenermordungen, die von Katholiken an Protestanten und Protestanten an Katholiken verübt wurden“ (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter. 2007, S. 225). Es waren keine reinen Religionskriege, auch politische und dynastische Motive trugen entscheidend zu Ausbruch und Entwicklung der einzelnen Kriege bei.</p>
<ul>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1562-hugenottenkriege-frankreich/">WebHistoriker-Chronik 1562: Hugenottenkriege</a></li>
</ul>
<p>Am Ende der acht Kriege stand das Edikt von Nantes, das den Hugenotten wiederum zahlreiche Rechte zusicherte und bis 1685 gelten sollte.</p>
<ul>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1598-schlacht-stangebro-edikt-von-nantes/">WebHistoriker-Chronik 1598: Edikt von Nantes</a></li>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1685-hugenotten-edikt-nantes-potsdam/">WebHistoriker-Chronik 1685: Edikt von Fontainebleau: Flucht vieler Hugenotten aus Frankreich</a></li>
</ul>
<h2>Das reformierte Bekenntnis in den Niederlanden</h2>
<div id="attachment_13055" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13055" class="wp-image-13055 size-full" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/William_I_Prince_of_Orange_by_Adriaen_Thomasz.jpg" alt="William I, Prince of Orange by Adriaen Thomasz. Key, Rijksmuseum, 1579 (Wikimedia commons, public domain) " width="300" height="414" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/William_I_Prince_of_Orange_by_Adriaen_Thomasz.jpg 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/William_I_Prince_of_Orange_by_Adriaen_Thomasz-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><p id="caption-attachment-13055" class="wp-caption-text">William I, Prince of Orange by Adriaen Thomasz. Key, Rijksmuseum, 1579 (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Oranien)">Wikimedia commons, public domain</a>)</p></div>
<p>In den Niederlanden zeigten sich zunehmend verschiedene Einflüsse reformatorischer Bewegungen: Lutheraner, Täufer und dann auch, seit den 1540er Jahren, verstärkt die Reformierten, deren bedeutendster Vertreter Guido de Bray war. Er verfasste 1561 die bedeutende Schrift „Confessio Belgica“.</p>
<p>Nachfolgend vermischten sich politische und religiöse Motive: Philipp II. von Spanien, seit 1555 Herrscher in den Niederlanden, musste sich sowohl dem niederen Adel, der sich gegen seine Unterdrückung wehren wollte, als auch der stärker werdenden reformierten Bewegung entgegenstellen. Philipp legte dies in die Hände des Herzogs von Alba, Fernando Álvarez de Toledo (1507–1582). Der spanische Adlige, Feldherr und Staatsmann ging mit großer Brutalität gegen die Reformierten vor, die zuvor freilich auch recht militant – mit „Bilderstürmen und bürgerkriegsartigen Aufständen“ (Kaufmann: Erlöste und Verdammte, 2016, S. 252) – wirkten.</p>
<p>Gegen Philipp II. und Herzog Alba wuchs der Widerstand, an dessen Spitze sich der Calvinist Wilhelm von Oranien positionierte. 1576 einigten sich alle Provinzen – auch die katholischen – in der „Genter Pazifikation“ auf die Vertreibung Spanier. Allerdings machten die katholischen Provinzen einen Rückzieher: Sie schlossen sich zum Schutze ihres Glaubens zur „Union von Arras“ zusammen und erkannten Philipp II. von Spanien als rechtmäßigen Herrscher an. Hinter dieser Kehrtwende stand v.a. der Prinz von Parma, Alessandro Farnese (1545–1592), der sich als mächtiger Gegenspieler Wilhelms von Oranien hervortat und den katholischen Provinzen politische Zugeständnisse machen konnte – wenn sie denn ihren Widerstand gegen den spanischen König aufgeben würden.</p>
<p>Als Reaktion auf die katholische Union gründeten die reformierten Provinzen die „Utrechter Union“ mit Holland, Utrecht, Zeeland, Geldern und einem Teil Groningens. Nach und nach kamen weitere große Gebiete hinzu. 1581 erklärte sich die Utrechter Union schließlich für unabhängig.</p>
<p>Die Niederlande waren infolge dieser religiösen und politischen Gegensätze fortan zweigeteilt: in einen protestantischen Norden und einen katholischen Süden.</p>
<ul>
<li>weitere Informationen: <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1581-akte-van-afzwering/">WebHistoriker-Chronik 1581: Akte van Afzwering</a></li>
</ul>
<h2>Schottland und John Knox</h2>
<p>John Knox gilt als „die wichtigste Gestalt der schottischen Reformation“ (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 244). Geboren 1514 in der schottischen Stadt Haddington, studierte er ab 1529 die Rechtswissenschaften und Theologie und wurde 1536 zum Priester geweiht. Sein Bruch mit der katholischen Kirche vollzog sich unter dem Einfluss von George Wishart (1513–1546), der in den 1530er Jahren mit den reformierten Ideen in Berührung gekommen und 1538 von dem Bischof von Brechin, John Hepburn, der Ketzerei angeklagt worden war. Wishart floh unter anderem nach Deutschland und in die Schweiz, wo er ein Anhänger des Genfer Reformators Jean Calvin wurde. Bei seiner Rückkehr nach Schottland 1544 traf er auf John Knox, wurde dessen geistiges Vorbild.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13096 aligncenter" src="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation.png" alt="Zitat: „Im Unterschied zur Entwicklung in England war die schottische Reformation gegen die Krone erstritten.“ (Thomas Kaufmann)" width="800" height="100" srcset="https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation.png 800w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation-300x38.png 300w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation-768x96.png 768w, https://webhistoriker.de/wp-content/uploads/2026/02/highlight-schriftzug-schottische-reformation-705x88.png 705w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Doch Wisharts Wirken endete tragisch: 1546 wurde er als Ketzer verurteilt und verbrannt. Knox schloss sich Aufständischen an, wurde gefangen genommen und befreit und musste schließlich aus Schottland verlassen. Sein Weg führte ihn 1554 nach Genf. Dort lernte er Calvin und seine Lehren kennen.</p>
<p>1559 kehrte Knox zurück nach Schottland und unterstützte Adelige, die sich gegen die Regentin von Schottland Marie de Guise (1515–1560) erhoben hatten. Nach deren Tod kam es zu einem offenen Aufstand mit „Übergriffen auf Kirchenbesitz und (…) Bilderstürmen“ (Kaufmann: Erlöste und Verdammte, 2016, S. 255).</p>
<p>Die Reformation nahm ihren Lauf: John Knox verfasste (zum Teil mit anderen Reformatoren)</p>
<ul>
<li>1560 die Bekenntnisschrift „Confessio Scotica“, die einstimmig vom Parlament angenommen wurde,</li>
<li>1561 das „Book of Discipline“ zur Regulierung der Ordnung in der Kirche von Schottland und</li>
<li>1564 eine Gottesdienstordnung: „The Book of Common Order!“</li>
</ul>
</div></section></div>
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<p><strong>Thomas Kaufmann:</strong> Erlöste und Verdammte. Eine Geschichte der Reformation. München 2016.</p>
<p><strong>Harm Klueting:</strong> Das Konfessionelle Zeitalter. Europa zwischen Mittelalter und Moderne. 480 S. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2015.</p>
<p><strong>Volker Leppin:</strong> Die Reformation. 2., aktualisierte Auflage. Darmstadt 2017.</p>
</div></section></div>
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</div></section></p></div>
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		<title>Chronik: 17. Jahrhundert &#8211; 1659</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1659-pyrenaeenfrieden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:16:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp IV.]]></category>
		<category><![CDATA[Pyrenäenfriede]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
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<p><strong>1659: Pyrenäenfriede</strong></p>
<blockquote>
<p>Der Krieg zwischen Spanien und Frankreich überdauerte den Dreißigjährigen Krieg und seinen Abschluss im Westfälischen Frieden. Noch bis 1659 dauerten die Kämpfe, die Frankreich schließlich mit Hilfe Englands (ab 1657) gegen die spanischen Habsburger gewann. Der spanische König Philipp IV. musste Jamaika an die Engländer abtreten und übergab im Pyrenäenfriede Roussillon, Westflandern und das Artois an Frankreich. Hinzu kam, dass Philipp der Heirat seiner Tochter mit dem französischen König Ludwig XIV. zustimmen musste. Dies ließ Frankreich fortan auf eine spanische Thronanwartschaft schielen, was Jahre später, im Vorfeld des so genannten Devolutionskrieg (1667-1668), wichtig werden sollte.</p>
<p>Zunächst aber galt: &#8222;Mit dem Pyrenäen-Frieden sank Spanien von den Höhen der Vorherrschaft in den Rang einer zweitklassigen Macht ab, während Frankreich seine kontinentale Hegemonie fortan schier ungehindert entfaltete.&#8220; (Zeeden: Hegemonialkriege und Glaubenskämpfe, 1556-1648, 1999, S. 341) Auch wirtschaftlich war Spanien am Ende.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik 17. Jahrhundert &#8211; 1679</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Elsaß]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Holländischer Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburg]]></category>
		<category><![CDATA[Regensburger Stillstand]]></category>
		<category><![CDATA[Reunion]]></category>
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<p><strong>1679: Frankreich: Reunionen / Reunionspolitik Ludwig XIV.</strong></p>
<blockquote>
<p>Mit einem &#8222;scheinlegalen Verfahren&#8220; (Büssem/Neher: Arbeitsbuch Geschichte: Neuzeit 1, 1991, S. 284) suchte Frankreich Ländereien und Gebiete für sich zu beanspruchen, die in irgendeiner Beziehung zu den im Holländischen Krieg hinzugewonnenen Gebieten standen. Hierzu wurden 1679 sogenannte Reunionskammern gebildet, die genau zu diesem Zweck alte Akten durchforsteten.</p>
<p>Anschließend wurden diese Gebiete mit dem Verweis auf diese alten Dokumente &#8222;einverleibt&#8220;. U.a. fielen so das gesamte Elsaß (mit Straßburg) sowie einige Grafschaften (z.B. Saarbrücken) an Frankreich. 1683 bis 1684 wurde Luxemburg eingenommen. Das Heilige Römische Reich sah sich außerstande, militärisch einzugreifen. Im Regensburger Stillstand von 1684 wurde dem französischen König zugesichert, 20 Jahre lang nichts gegen die Reunionen zu unternehmen. Im Gegenzug sollte sich Ludwig XIV. mit den bislang erworbenen Gebieten zufrieden geben.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 17. Jahrhundert &#8211; 1685</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jan 2014 14:16:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Edikt von Fontainebleau]]></category>
		<category><![CDATA[Edikt von Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hugenotten]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig XIV.]]></category>
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		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1685-hugenotten-edikt-nantes-potsdam/">Chronik: 17. Jahrhundert &#8211; 1685</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1685: Edikt von Fontainebleau: Flucht vieler Hugenotten aus Frankreich</strong></p>
<blockquote>
<p>Mit dem Edikt von Fontainebleau widerrief der französische König Ludwig XIV. die Bestimmungen des Edikts von Nantes (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1598" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1598/">1598: Edikt von Nantes</a>): Die Gewissensfreiheit der Hugenotten (also der französischen Reformierten oder Calvinisten) wurde wieder abgeschafft, ihr Gottesdienst verboten, ihre Kirchen sollten zerstört werden &#8211; selbst auswandern durften sie nicht.</p>
<p>Trotzdem flohen in den folgenden Jahrzehnten viele Hugenotten aus Frankreich &#8211; manche Forscher sprechen von einer halben Million (Mieck, Europäische Geschichte, 1989, S. 197; Büssem/Neher, Arbeitsbuch Geschichte, 1991, S. 180), andere von &#8222;lediglich&#8220; 200.000 Menschen (Kunisch, Absolutismus, 1986, S. 110). Viele Hugenotten ließen sich in Brandenburg-Preußen und Hessen nieder. Diese erhofften sich dadurch eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage.</p>
</blockquote>
<p><strong>1685: Edikt von Potsdam</strong></p>
<blockquote>
<p>Nachdem der französische König Ludwig XIV. die Religionsfreiheit für die französischen Protestanten (Hugenotten und Waldenser) im Edikt von Fontainebleu (1685) aufgehoben hatte, setzte eine Massenflucht ein. Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg, der Große Kurfürst, wollte daraus wirtschaftlichen Nutzen gewinnen, indem er mit dem Edikt von Potsdam 15.000 Flüchtlingen die Ansiedlung in seinem Territorium ermöglichte und ihnen Privilegien zusicherte. Tatsächlich erreichte er dadurch einen wirtschaftlichen Aufschwung.</p>
<p>Das Edikt gilt als Höhepunkt der Peuplierungs-Politik deutscher Territorialfürsten. (Roeck, Bernd: Aussenseiter, Randgruppen, Minderheiten: Fremde im Deutschland der frühen Neuzeit, 1993, S. 95) Eine große Bevölkerungszahl galt als Grundlage eines wirtschaftlich erfolgreichen Staates. Schwach besiedelte Gebiete sollten mit angeworbenen Menschen besiedelt werden &#8211; und solche Gebiete gab es nach dem Dreißigjährigen Krieg viele. Die neuen Siedler erhielten oft gewisse Privilegien, der Hausbau wurde unterstützt, die Ausübung des (eigenen) Gottesdienstes zugesichert, wirtschaftliche Freiheiten gewährt.</p>
</blockquote>
</div></section></div>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1571</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 09:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Confessio Gallicana]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hugenotten]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenordnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Laurentius Petri]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Synode von Rochelle]]></category>
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<p><strong>1571: Synode von La Rochelle / Confessio Gallicana</strong></p>
<blockquote>
<p>Auf der Synode von La Rochelle, wurde das Glaubensbekenntnis der französischen Protestanten (Hugenotten) von 1559 mit kleinen Textänderungen offiziell angenommen und trug seither den Namen &#8222;Confessio Gallicana&#8220;.</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG" href="http://www.bfhg.de/die-hugenotten/arbeitsmittel/reformierte-bekenntnisschriften/">Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG)</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1571: Die schwedische Kirchenordnung von Laurentius Petri</strong></p>
<blockquote>
<p>Die Kirchenordnung des Laurentius Petri war eine für viele Jahre einflussreiche Ordnung, die u.a. auch das Verhältnis von Staat und Kirche regelte. Auch wenn der schwedische König Johann III. 1575 eine neue Kirchenordnung erstellen ließ, setzte sich letztlich dann doch Petris Werk durch.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1571-synode-la-rochelle-laurentius-petri-kirchenordnung/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1571</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1547</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 08:53:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Chambre ardente]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich II.]]></category>
		<category><![CDATA[Ketzerei]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
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<h1><strong>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1547</strong></h1>
<p><strong>1547: Chambre ardente &#8211; das Sondergericht für Ketzerprozesse</strong></p>
<blockquote>
<p>Der französische König Heinrich II. schuf 1547 dieses Gericht im Kampf gegen die Protestanten.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
</div>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1547/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1547</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1557</title>
		<link>https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1557-wormser-kolloquium/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2013 09:44:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Calvinismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ferdinand I.]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Worms]]></category>
		<category><![CDATA[Wormser Kolloquium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1557-wormser-kolloquium/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1557</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1557: Wormser Kolloquium</strong></p>
<blockquote>
<p>König Ferdinand I. hatte dieses Kolloquium eigentlich dazu nutzen wollen, eine Verständigung der katholischen mit der protestantischen Seite herbeizuführen. Allerdings brachen hier die schon länger schwelenden Streitigkeiten unter den Lutheranern (zwischen Philippisten und Gnosiolutheranern) noch einmal offen aus. Das Kolloquium musste als gescheitert angesehen werden.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1557: Edikt von Compiègne</strong></p>
<blockquote>
<p>Das Edikt sah die Todesstrafe für Personen vor, die sich zur reformierten Lehre bekannten.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1557-wormser-kolloquium/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1557</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1598</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 20:40:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Edikt von Nantes]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Stangebro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1598-schlacht-stangebro-edikt-von-nantes/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1598</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1598: Schlacht von Stangebro</strong></p>
<blockquote>
<p>Schon viele Jahre schwelte der Konflikt zwischen zwischen dem protestantischen Teil der Wasa-Dynastie in Schweden und dem katholischen im Königreich Polen. Nach einer Mitte des 16. Jahrhunderts festgelegten Regelung sollten beide Länder faktisch unabhängig sein; Schweden wurde zudem Religionsfreiheit zugesichert.</p>
<p>Als Sigismund III., König von Polen seit 1587, 1592 auch die Herrschaft (in Personalunion) in Schweden übernahm, leitete er Maßnahmen zur Rekatholisierung Schwedens ein. Unter Herzog Karl von Södermanland (1550-1611), einem Sohn Gustavs I. (1496-1560), formierte sich eine starke Opposition und es kam zur Schlacht von Stangebro.</p>
<p>Sigismund wurde abgesetzt, Karl als Karl IX. zum König gewählt. Zukünftig sollte zudem jegliche Personalunion ausgeschlossen werden sowie Katholiken der schwedische Thron verwehrt sein.</p>
</blockquote>
<p><strong>1598: Edikt von Nantes (Toleranzedikt)</strong></p>
<blockquote>
<p>Dieses Edikt des der französischen Königs Heinrich IV. setzte den Verfolgungen der Hugenotten und den daraus resultierenden Konflikten und Kriegen ein Ende (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1562" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1562/">1562: Die Hugenottenkriege</a>). Es sicherte den französischen Reformierten (Calvinisten), den so genannten Hugenotten, die Gewissensfreiheit zu. Bis auf Paris und den königlichen Hof durften sie überall ihre Religion ausüben sowie politische Ämter annehmen. Auch wurden den Hugenotten für die folgenden acht Jahre so genannte befestigte Sicherheitsplätze zugesprochen, das waren Städte und Orte, die sie seit einigen Monaten in ihrer Macht gehabt hatten.</p>
<p>Das Edikt behielt bis 1685 Gültigkeit, als Ludwig XIV. das Edikt aufhob (siehe <a title="Chronik: 17. Jahrhundert – 1681-1690" href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1685-hugenotten-edikt-nantes-potsdam/">1685: Edikt von Fontainebleau: Flucht vieler Hugenotten aus Frankreich</a>).</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1598-schlacht-stangebro-edikt-von-nantes/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1598</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1562</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:04:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Hugenotten]]></category>
		<category><![CDATA[Krönung]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1562-hugenottenkriege-frankreich/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1562</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1562-1563: Trienter Konzil (Tridentinum), 3. Tagung</strong></p>
<blockquote>
<p>(s. <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1545" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1545/">1545: Trienter Konzil, Tridentinum</a>)</p>
</blockquote>
<p><strong>1562-1598: Hugenottenkriege</strong></p>
<blockquote>
<p>Als Hugenottenkriege werden insgesamt acht Bürgerkriege bezeichnet &#8211; weniger Schlachten, eher Gräueltaten und &#8222;Massenermordungen, die von Katholiken an Protestanten und Protestanten an Katholiken verübt wurden&#8220; (Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter. 2007, S. 225). Doch die Bürgerkriege waren keine reinen Religionskriege, auch politische und dynastische Motive trugen entscheidend zu Ausbruch und Entwicklung der einzelnen Kriege bei.</p>
<p>Kompliziert gestalteten sich die Machtverhältnisse dieser Zeit in Frankreich: Katharina von Medici regierte, da der König Karl IX. bei seinem Regierungsantritt 1560 erst zehn Jahre alt war. Katharina suchte und musste ihre Macht immer wieder gegen die Familie Guise verteidigen. Teilweise näherte sie sich den Hugenotten an, teilweise gingen in ihrem Namen Truppen brutal gegen diese vor. Katharina stand zwischen zwei mächtigen Adelsgruppen: den Guise und den Bourbonen.</p>
<p>Die streng katholische Herzogsfamilie Guise, namentlich François de Lorraine, hatte nach dem Tod Heinrichs II. im Jahre 1559 faktisch die Herrschaft übernommen, da der Nachfolger Heinrichs, sein Sohn Franz II., 15 Jahre alt, kaum regierungsfähig war und sich dem Einfluss François&#8216; de Lorraine ergab. Neben François sind noch seine Brüder Kardinal Charles de Lorraine und Claude de Guise  (Herzog von Aumale) zu nennen. Die Guise übernahmen die Führung der katholischen Seite. Als Franz II. nach knapp 17 Monaten starb, galt Karl IX. als Nachfolger. Den Einfluss über ihn erhielt Katharina von Medici durch die Mithilfe der Bourbonen.</p>
<p>Die andere Adelsfamilie waren eben die Bourbonen, die die Führung der protestantischen Partei übernahmen. Namentlich sind hier die Brüder Antoine de Bourbon (König von Navarra) und Louis de Condé (Fürst von Condé) zu nennen. Antoine de Bourbon wechselte allerdings schon bald wieder auf die katholische Seite.</p>
<p>Die acht Hugenottenkriege nahmen ihren Anfang mit dem Massaker von Vassy (Champagne). François de Lorraine überfiel mit seinen bewaffneten Mannen einen nicht-genehmigten Gottesdienst der Protestanten. Etliche wurden getötet.</p>
<p>In den folgenden acht Kriegen standen sich Truppen der verfeindeten Seiten gegenüber. Es kam zu Gewaltexzessen, die bis in die höchsten Machtetagen reichten, einer versuchten Königsentführung durch die Hugenotten, zu verschiedenen &#8222;Seitenwechseln&#8220; unter den herrschenden Adeligen, zu verschiedenen Friedensabkommen, die den Hugenotten mal bestimmte Freiheiten und Rechte zusprachen, mal solche wieder aberkannte. Frankreich zeigte sich schließlich komplett zerrissen. Als im letzten Krieg König Heinrich III. Mitglieder der Familie Guise ermorden ließ und schließlich selbst ermordet wurde, ging das Königtum von den Valois auf die Bourbonen über: Ein Calvinist wurde neuer König: Heinrich IV. von Navarra. Noch vor der Beendigung der Kriege wurde er allerdings katholisch.</p>
<p>Am Ende der acht Kriege stand das Edikt von Nantes (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1598" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1598/">1598: Edikt von Nantes</a>), das den Hugenotten wiederum zahlreiche Rechte zusicherte und bis 1685 gelten sollte (siehe <a title="Chronik: 17. Jahrhundert – 1681-1690" href="https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1685-hugenotten-edikt-nantes-potsdam/">1685: Edikt von Fontainebleau: Flucht vieler Hugenotten aus Frankreich</a>).</p>
<p>Zu erwähnen sei noch ein Ereignis, ein trauriger Höhepunkt aus dieser Zeit der Kriege, der bis heute in Frankreich nachwirkt: die Bartholomäusnacht. Anlässlich der Hochzeit von Henri von Navarre (später Heinrich IV.) mit  Margarete von Valois, der Schwester von König Karl IX. Eigentlich sollten auf Befehl von Katharina von Medici &#8222;nur&#8220; die Hugenottenführer getötet werden, doch kam es zu immer weiter um sich greifenden Gewaltexzessen. Hierbei wurden einige Tausend Menschen ermordet.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1562-1792: Frankfurter Dom Krönungsort der deutschen Könige und Römisch-deutschen Kaiser</strong></p>
</div></section></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1562-hugenottenkriege-frankreich/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1562</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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		<title>Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1559</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Schnell]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 12:57:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnisschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Calvin]]></category>
		<category><![CDATA[Cateau-Cambrésis]]></category>
		<category><![CDATA[Confessio Gallicana]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Habsburger]]></category>
		<category><![CDATA[Index Librorum Prohibitorum]]></category>
		<category><![CDATA[Karl V.]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Magdeburger Centurien]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp II.]]></category>
		<category><![CDATA[Pius IV.]]></category>
		<category><![CDATA[Reformation]]></category>
		<category><![CDATA[Theodor von Beza]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1559-friede-cateau-cambresis-index-verbotene-buecher/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1559</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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<p><strong>1559: Friede von Cateau-Cambrésis</strong></p>
<blockquote>
<p>Nach mehreren Kriegen (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1521-1530" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-2/">1521-1559: Kriege und Konflikte zwischen den Habsburgern und Frankreich um Italien</a>) zwischen den Habsburgern unter Karl V. und Philipp II. und Frankreich unter Franz I. und Heinrich II., aus denen letztendlich die Habsburger (bzw. die spanische Linie der Habsburger) siegreich hervorgingen, wurde 1559 der Friede von Cateau-Cambrésis geschlossen: Italien blieb unter spanischer Vorherrschaft, Frankreich musste sich aus der italienischen Politik zurückziehen.</p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Veröffentlichung des Index der verbotenen Bücher (Index Librorum Prohibitorum)</strong></p>
<blockquote>
<p>Schon früh erkannten die Gelehrten, dass die Ausbreitung der Reformation eng mit dem Buchwesen (Druck und Vertrieb) zusammenhing. Ein Hauptaugenmerk der 1542 gegründeten römischen Inquisitionebehörde (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1542" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1542-licet-ab-initio-inquisitio/#bulle">1542: Die Bulle “Licet ab initio” von Papst Paul III. zur Inquisition</a>) lag daher auch auf den &#8222;häretischen&#8220; Büchern der Reformatoren. 1559 wurde schließlich ein Verzeichnis mit Büchern erstellt, die ein Katholik nicht lesen sollte &#8211; oder besser &#8222;durfte&#8220;: Die Lektüre stand unter Strafe! Auf der Liste standen die Schriften der bekannten Reformatoren, einzelne Bibelausgaben, Schriften bekannter Humanisten (z.B. Erasmus&#8216; von Rotterdam).</p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a title="Index librorum prohibitorum ... Ausgabe von 1564 (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=HsZbAAAAQAAJ&amp;dq=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;hl=de&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;f=false">Index librorum prohibitorum &#8230; Ausgabe von 1564 (Google eBook)</a></p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Gründung der Académie de Genève</strong></p>
<blockquote>
<p>Die Akademie (heute die Universität Genf) wurde 1559 auf Anraten Johannes Calvins gegründet und sollte die theologische und humanistische Bildung deutlich vorantreiben. Erster Leiter der Akademie wurde Théodore de Bèze (auch Theodor von Beza). Die Akademie erlang recht schnell eine große Anziehungskraft.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Erste Nationalsynode der Calvinisten in Paris / Confession du Foy (später Confessio Gallicana genannt)</strong></p>
<blockquote>
<p>Bei der geheimen Nationalsynode verabschiedeten französische Protestanten eine Kirchenordnung (&#8222;Discipline ecclésiastique&#8220;) und ein Glaubensbekenntnis, das auf eine Schrift Calvins basierte und ergänzt wurde. Das Bekenntnis, Confession du Foy genannt, bestand aus 40 Artikeln. 12 Jahre später, auf der Synode von La Rochelle, wurde es mit kleinen Textänderungen offiziell angenommen und trug seither den Namen &#8222;Confessio Gallicana&#8220;. 1562 wurde die Confession du Foy in die niederländische Sprache übersetzt und sorgte für eine weitere Verbreitung calvinistischer Lehren in Richtung Norden.</p>
<p><a title="Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG" href="http://www.bfhg.de/die-hugenotten/arbeitsmittel/reformierte-bekenntnisschriften/">Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG</a>)</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559: Verschärfung der Verfolgung französischer Protestanten</strong></p>
<blockquote>
<p>König Heinrich II. weitet die Verfolgung der Protestanten auch auf bekannte Persönlichkeiten aus der Politik aus. So ging er u.a. gegen protestantische Mitglieder des Pariser Parlaments vor. Lediglich der Hochadel blieb verschont. Auch hier gab es namhafte Vertreter der neuen Lehre, z.B. Antoine de Bourbon, seit 1555 König von Navarra.</p>
<p><a href="https://webhistoriker.de/die-geschichte-der-reformation-und-der-konfessionalisierung/">zum Hauptartikel „Die Geschichte der Reformation und der Konfessionalisierung“</a></p>
<p><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema „Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung“</a></p>
</blockquote>
<p><strong>1559–1565: Papst Pius IV. (Lebensdaten: 1499-1565)</strong></p>
<p><strong>1559-1573: Magdeburger Centurien</strong></p>
<blockquote>
<p>13 Bände umfasst dieses erste kirchengeschichtliche Werk auf protestantischer Seite. Angeregt durch den lutherischen Theologen Matthias Flacius Illyricus arbeiteten mehrere Autoren an den Centurien, die den lutherischen Weg betont positiv darstellen.</p>
</blockquote>
</div></section></div><section  class='av_textblock_section av-2y8m1r-1477bc311d91e87176a3ab1c8bbbde1d '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><p><strong>1559: Friede von Cateau-Cambrésis</strong><br />
Nach mehreren Kriegen (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1521-1530" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-2/">1521-1559: Kriege und Konflikte zwischen den Habsburgern und Frankreich um Italien</a>) zwischen den Habsburgern unter Karl V. und Philipp II. und Frankreich unter Franz I. und Heinrich II., aus denen letztendlich die Habsburger (bzw. die spanische Linie der Habsburger) siegreich hervorgingen, wurde 1559 der Friede von Cateau-Cambrésis geschlossen: Italien blieb unter spanischer Vorherrschaft, Frankreich musste sich aus der italienischen Politik zurückziehen.</p>
<p><strong>1559: Veröffentlichung des Index der verbotenen Bücher (Index Librorum Prohibitorum)</strong><br />
Schon früh erkannten die Gelehrten, dass die Ausbreitung der Reformation eng mit dem Buchwesen (Druck und Vertrieb) zusammenhing. Ein Hauptaugenmerk der 1542 gegründeten römischen Inquisitionebehörde (siehe <a title="Chronik: 16. Jahrhundert – 1542" href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1542-licet-ab-initio-inquisitio/#bulle">1542: Die Bulle “Licet ab initio” von Papst Paul III. zur Inquisition</a>) lag daher auch auf den &#8222;häretischen&#8220; Büchern der Reformatoren. 1559 wurde schließlich ein Verzeichnis mit Büchern erstellt, die ein Katholik nicht lesen sollte &#8211; oder besser &#8222;durfte&#8220;: Die Lektüre stand unter Strafe! Auf der Liste standen die Schriften der bekannten Reformatoren, einzelne Bibelausgaben, Schriften bekannter Humanisten (z.B. Erasmus&#8216; von Rotterdam).</p>
<ul>
<li><strong>nachfolgende Quelle:</strong> <a title="Index librorum prohibitorum ... Ausgabe von 1564 (Google eBook)" href="https://books.google.de/books?id=HsZbAAAAQAAJ&amp;dq=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;hl=de&amp;pg=PP1#v=onepage&amp;q=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;f=false">Index librorum prohibitorum &#8230; Ausgabe von 1564 (Google eBook)</a></li>
</ul>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px;" src="https://books.google.de/books?id=HsZbAAAAQAAJ&amp;dq=Index%20Librorum%20Prohibitorum&amp;hl=de&amp;pg=PP1&amp;output=embed" width="500" height="600" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<ul>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559: Gründung der Académie de Genève</strong><br />
Die Akademie (heute die Universität Genf) wurde 1559 auf Anraten Johannes Calvins gegründet und sollte die theologische und humanistische Bildung deutlich vorantreiben. Erster Leiter der Akademie wurde Théodore de Bèze (auch Theodor von Beza). Die Akademie erlang recht schnell eine große Anziehungskraft.</p>
<ul>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559: Erste Nationalsynode der Calvinisten in Paris / Confession du Foy (später Confessio Gallicana genannt)<br />
</strong>Bei der geheimen Nationalsynode verabschiedeten französische Protestanten eine Kirchenordnung (&#8222;Discipline ecclésiastique&#8220;) und ein Glaubensbekenntnis, das auf eine Schrift Calvins basierte und ergänzt wurde. Das Bekenntnis, Confession du Foy genannt, bestand aus 40 Artikeln. 12 Jahre später, auf der Synode von La Rochelle, wurde es mit kleinen Textänderungen offiziell angenommen und trug seither den Namen &#8222;Confessio Gallicana&#8220;. 1562 wurde die Confession du Foy in die niederländische Sprache übersetzt und sorgte für eine weitere Verbreitung calvinistischer Lehren in Richtung Norden.</p>
<ul>
<li><a title="Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG" href="http://www.bfhg.de/die-hugenotten/arbeitsmittel/reformierte-bekenntnisschriften/">Quelle: Confessio gallicana (auch: Confessio de foi de La Rochelle, 1559), online auf den Seiten der Bibliothek für Hugenottengeschichte (BFHG</a>)</li>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559: Verschärfung der Verfolgung französischer Protestanten</strong><br />
König Heinrich II. weitet die Verfolgung der Protestanten auch auf bekannte Persönlichkeiten aus der Politik aus. So ging er u.a. gegen protestantische Mitglieder des Pariser Parlaments vor. Lediglich der Hochadel blieb verschont. Auch hier gab es namhafte Vertreter der neuen Lehre, z.B. Antoine de Bourbon, seit 1555 König von Navarra.</p>
<ul>
<li><a title="Frühe Neuzeit von A-Z: Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung" href="https://webhistoriker.de/fruehe-neuzeit-reformation-2/">Alle WebHistoriker.de-Artikel zum Thema &#8222;Reformation, katholische Reform, Konfessionalisierung&#8220;</a></li>
</ul>
<p><strong>1559–1565: Papst Pius IV. (Lebensdaten: 1499-1565)</strong></p>
<p><strong>1559-1573: Magdeburger Centurien</strong><br />
13 Bände umfasst dieses erste kirchengeschichtliche Werk auf protestantischer Seite. Angeregt durch den lutherischen Theologen Matthias Flacius Illyricus arbeiteten mehrere Autoren an den Centurien, die den lutherischen Weg betont positiv darstellen.</p>
</div></section></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://webhistoriker.de/chronik-16-jahrhundert-1559-friede-cateau-cambresis-index-verbotene-buecher/">Chronik: 16. Jahrhundert &#8211; 1559</a> erschien zuerst auf <a href="https://webhistoriker.de">WebHistoriker</a>.</p>
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