Víkingur Ólafsson und Olafur Eliasson: Musik und Lichtkunst

Denkmal in Leipzig: Johann Sebastian Bach; Bild: Michael Schnell, mit Farben verändert
Da ist der isländische Pianist Víkingur Ólafsson, der vor drei Jahren die Geldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach einspielte und dafür 2024 den Preis der deutschen Schallplattenkritik erhielt, und der die Variationen nun am 8., 9. und 10. Mai im Rahmen des Lucerne Festivals in der Piuskirche in Meggen spielen wird. Und da ist der dänische Künstler Olafur Eliasson, der in Island geboren wurde und heute in Berlin und Kopenhagen lebt, und der für das Konzert Ólafssons eine Lichtkomposition entworfen und einstudiert hat. Seine Lichter strahlen von außen auf die Kirche, deren Wände, dünn und aus Marmor, ein gewisses Maß an Licht durchlassen.
Die Musikwissenschaftlerin Kristin Amme hat als Moderatorin und Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk den Lichtkünstler zu seinem Projekt interviewt. Es geht um die Vorgehensweise des Künstlers, aber auch um den Einfluss, den solch ein auf das Hören und auf das hörende und sehende Publikum hat – was nehmen sie wie wahr und was nehmen sie davon mit nach Hause, wenn das Konzert zu Ende ist.
„Vielleicht denkt man zuerst, man sieht anders – aber eigentlich hört man anders. Das Visuelle kann das Hören erweitern.“ (Olafur Eliasson)
Das Interview kann gelesen oder gehört werden: