Beiträge

Chronik: 16. Jahrhundert – 1567

1567: Teilung Hessens Nach dem Tod Philipps I. (auch „der Großmütige“ genannt) wurde die Landgrafschaft Hessen unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Fortan gab es Hessen-Kassel, Hessen-Dramstadt, Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels. Rheinfels wurde 1583 wieder den anderen drei Grafen zugesprochen, nachdem 1583 Landgraf Philipp II. von Hessen-Rheinfels kinderlos verstarb. Den Hauptteil erhielt Hessen-Kassel. Auch Hessen-Marburg wurde später […]

Chronik: 16. Jahrhundert – 1542

1542: Genfer Katechismus (s. 1541: Genfer Kirchenordnung und Genfer Katechismus) 1542: Sachsen und Hessen besetzen Braunschweig-Wolfenbüttel Im Streit um die Stadt Goslar kam es 1542 zur Besetzung von Braunschweig-Wolfenbüttel durch Johann Friedrich I., den Kurfürsten von Sachsen, und Philipp, Landgraf von Hessen. Mit der Reformation wurden Johannes Bugenhagen und Anton Corvinus beauftragt. 1542: Die Bulle […]

Chronik: 16. Jahrhundert – 1524

1524: Philipp von Hessen erster deutscher Fürst, der sich zur Reformation bekennt 1524: Fürstenpredigt von Thomas Müntzer Im Juli 1524 waren Herzog Johann (später auch Kurfürst) von Sachsen und sein Sohn in Allstedt und hörten dort eine Predigt des Reformators Thomas Müntzer. In dieser Predigt befürwortete er den Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung reformatorischer Ideen. […]

Chronik: 16. Jahrhundert – 1518

1518: Philipp der Großmütige wird mit 13 volljährig und Landgraf von Hessen Kaiser Maximilian I. erklärte im Jahre 1518 den 13-jährigen Philipp, der später bei der Verbreitung und Etablierung des reformatorischen Gedankenguts eine wichtige Rolle spielen sollte, für mündig. Vorausgegangen war ein Streit um die Nachfolge des 1509 verstorbenen Landgrafs Wilhelm II. Philipp. 1518: Anklage […]