Tag Archiv für Österreich

Chronik: 16. Jahrhundert – 1594

Blick vom Turm der Stiftskirche in Tübingen auf das Wilhelmsstift und die Altstadt (nach Norden); Copyright: Roman Eisele / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 & GFDL ? 1.2

Blick vom Turm der Stiftskirche in Tübingen auf das Wilhelmsstift und die Altstadt (nach Norden); Copyright: Roman Eisele / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 & GFDL ? 1.2

1594: Collegium Illustre – die erste deutsche Ritterakademie
1594 öffnete in Tübingen die erste deutsche Ritterakademie ihre Pforten. Hier sollten junge Adelige “unter hofähnlichen Bedingungen” die ihnen gebührende Erziehung und Bildung erhalten: Fechten, Reiten, Tanzen, aber auch Geschichte, Politik, Latein und Rechtswissenschaften. (Hammerstein, Bildung und Wissenschaft, 2003, S. 46: Siehe Spalte rechts unter “Sonstiges”!)

1594-1597: Bauernaufstände im Erzherzogtum Österreich
In Mühlviertel (Landschaft in Oberösterreich) erhoben sich die Bauern gegen z.T. heftige Maßnahmen der Rekatholisierung sowie gegen die von ihnen zu leistenden Kriegsabgaben und Dienste. Der Aufstand weitete sich auf ganz Oberösterreich aus – und wurde letztlich niedergeschlagen. Trotzdem wurden die Abgaben und Frondienste durch einen Erlass von Kaiser Rudolf II. gemindert.

Chronik: 16. Jahrhundert – 1578

1578: Brucker Religionspazifikation (Innerösterreich)
Mit diesem Dokument räumte Erzherzog Karl II. Franz von Innerösterreich (Steiermark, Kärnten und Krain) den Adeligen und auch den Stadtbürgern von Kärnten und Krain die Religionsfreiheit ein. Bereits 1572 hatten die Adeligen der Steiermark und damit auch deren Untertanen diese Rechte erhalten (Grazer Religionspazifikation).

Chronik: 16. Jahrhundert – 1564

1564: Die Professio fidei Tridentinae (das Trienter Glaubensbekenntnis) von Papst Pius IV. erscheint

1564: Teilung der österreichischen Länder
Nach dem Tod von Kaiser Ferdinand I. wurden die österreichischen Länder aufgeteilt: Maximilian II., Nachfolger Ferdinands auf dem Kaiserthron, erhielt Nieder- und Oberösterreich (das Erzherzogtum Österreich), Ferdinand Tirol und die Vorlande, Karl die Steiermark, Kärnten und die Krain (also Innerösterreich). (S. Klueting: Das Konfessionelle Zeitalter, 2007, S. 311)

Chronik: 16. Jahrhundert – 1596

1596/97: Ferdinand II. und die Rekatholisierung Innerösterrichs
Der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (ab 1619), Ferdinand II., ein Enkel des Kaisers Ferdinand I. und Sohn von Erzherzog Karl II. von Innerösterreich (1540–1590), wurde 1596/97 Landesherr der Steiermark, von Kärnten und der Krain und rekatholisierte mit z.T. sehr brutalen Methoden seine Länder.

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