Tag Archiv für Oper

Chronik: 18. Jahrhundert – 1718

1718: Händel: Acis und Galatea
Die Kurzoper (auch “Masque”) Acis und Galatea von Händel war zu seiner Zeit sein meistgepieltes Werk. Weiterlesen

Chronik: 17. Jahrhundert – 1689

1689: John Locke: Two Treatises of Government (Zwei Abhandlungen über die Regierung, s. 1625)

1689: Purcells einzige Oper: Dido and Aeneas
Purcell gilt bis heute als einer, wenn nicht der bedeutendste englische Komponist des Barock, der außergewöhnliche Werke schuf, die neue Wege ebneten und äußerst vielseitig waren. Das Cambridge Buch der Musik vermutet, dass er “vielleicht eine englische Operntradition begründet” hätte – wenn er denn nicht bereits mit 36 Jahren gestorben wäre. So blieb es bei einer Oper, “Dido and Aeneas”, die als ein Meisterwerk gelten darf.

1689-1691: Papst Alexander VIII. (Lebensdaten: 1610-1691)

Chronik: 18. Jahrhundert – 1782

1782: Uraufführung des Singspiels “Die Entführung aus dem Serail” von Wolfgang Amadeus Mozart in Wien
Ein deutsches National-Singspiel wünschte sich Kaiser Joseph II., als gleichwertiges Gegenstück zu den italienischen und französischen Opern. Er beauftragte Wolfgang Amadeus Mozart mit der Schaffung eines solchen Werkes. Mozart nahm als Grundlage das Libretto (Text einer Oper, Operette u.ä.) des deutschen Dichters Christoph Friedrich Bretzner. Weiterlesen

Chronik: 18. Jahrhundert – 1791

1791: “Die Zauberflöte” von Mozart
Die Etablierung eines deutschen National-Singspiels, das sich Kaiser Joseph II. wünschte, ging nicht in Erfüllung. Die italienische Oper blieb in Wien maßgebend. 1791 schließlich schuf Wolfgang Amadeus Mozart ein Werk, das er selbst eine “Teutsche Oper” nannte (Reclam Buch der Musik, 2001, S. 165): eine Oper in deutscher Sprache für ein bürgerliches Publikum. Weiterlesen

Chronik: 18. Jahrhundert – 1706

1706: Georg Friedrich Händel bricht nach Italien auf

Georg Friedrich Händel, deutscher/britischer Komponist. Porträt des britischen Malers Thomas Hudson (1701-1779) aus dem Jahre 1741. Quelle: Wikimedia Commons / unbekannt

Georg Friedrich Händel, deutscher/britischer Komponist. Porträt des britischen Malers Thomas Hudson (1701-1779) aus dem Jahre 1741. Quelle: Wikimedia Commons / unbekannt

Georg Friedrich Händel, geboren 1685 in Halle, nahm in seiner Heimatstadt zunächst Orgelunterricht bei Friedrich Wilhelm Zachow, einem Komponisten und Organist an der Marienkirche. Händel zog 1703 nach Hamburg und fand an der dortigen Oper eine Anstellung als Geiger, dann als Cembalist. Schon früh begeisterte er sich für die Oper, komponierte sogar insgesamt vier Opern in der Hansestadt. Weiterlesen

Chronik: 18. Jahrhundert – 1762

1762: Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice – eine neue Oper!
Der 1714 in der Oberpfalz geborene Gluck, Sohn eines Försters, spielte schon früh mehrere Instrumente. In Prag studierte er zunächst Logik und Mathematik, kam dann auch nach Wien, Italien und England. In Mailand  nahm er Unterricht im Komponieren – und schrieb eine erste Oper, die 1741 ebendort uraufgeführt wurde. Weiterlesen

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