WebHistoriker
  • Startseite
  • Blog
  • 16. Jahrhundert
  • 17. Jahrhundert
  • 18. Jahrhundert
  • Themen
  • Literatur und Links
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Ulm im Dreißigjährigen Krieg

Bewirtschaftung der Felder in Gefahr

Können die Felder in diesem Jahr bestellt werden? Wird die Stadt Ulm, werden ihre Einwohner und die des Umlandes genug zu essen bekommen? Diese Fragen stellen sich angesichts der Kriegsschäden und der vielen Opfer der Pest. Es wird noch lange dauern, bis genaue Zahlen über Schäden und Opfer vorliegen. Doch schon heute ist klar, dass noch viel mehr Zeit bis zur Wiederherstellung des Standes von 1630 ins Land gehen wird. Die Einwohnerzahl muss wieder anwachsen – ein Muss für jeden wirtschaftlichen Aufschwung -, die Gebäude wieder hergestellt bzw. wieder aufgebaut werden, die Felder wieder landwirtschaflich nutzbar gemacht werden.

Dass viele Tote zu beklagen sind, weiß jeder aus seiner unmittelbaren Verwandtschaft. Nach neueren Schätzungen sollen fast 15.000 Menschen ihr Leben gelassen haben, ein Drittel von ihnen waren Bauern und Landarbeiter. Damit fehlen diejenigen, die die Felder bestellen und damit auch die Lebensmittel für die Stadtbevölkerung zum Verkauf anbieten können. Und die Bauern, die überlebten und auf ihre Höfe zurückkehren, haben teilweise ihre Angehörigen verloren, die ihnen früher in der Landwirtschaft halfen.

Den Heimkehrenden bietet sich vielfach ein schreckliches Bild: Zerstörte und/oder geplünderte Gebäude und verwilderte Felder, das Vieh verendet oder von durchziehenden Truppen „beschlagnahmt“ und geschlachtet. Manche Felder haben mehrere Jahre hindurch keinen Pflug gesehen, so dass sich Unkraut und Buschwerk breit gemacht haben. Hier muss die Stadtobrigkeit helfen, auch um ihres eigenen Wohls willen: beim Aufbau der Höfe ebenso wie bei dem Ankauf von Saatgut aus weniger zerstörten Anbaugebieten.

zurück zur Startseite

Kaffee-Spende für den WebHistoriker?

Tasse MilchkaffeeUnterstützen Sie die Arbeit für diese Website – mit einmalig 3,- Euro per PayPal. Vielen Dank!

> Kaffee-Spende für den WebHistoriker (PayPal)

(Dieser Link führt zu einer PayPal-Unterseite. Dort können Sie sich anmelden – sofern Sie ein PayPal-Konto besitzen – und die Kaffee-Spende bestätigen.)

Schlagwörter

Absolutismus Astronomie Augsburger Reichstag Barock Bauern Bauernkrieg Bekenntnisschriften Calvin Calvinismus Dreißigjähriger Krieg England Frankreich Gegenreformation Hexen Hexenwesen Johann Sebastian Bach Karl V. Katechismus katholische Reform Kirchenordnungen Klassik Krieg Kunst Literatur Luther Mozart Musik Niederlande Oper Pest Philipp I. Polen Reformation Regensburg Religion Renaissance Russland Schweden Sinfonie Thesenanschlag Türken Universitäten Zwingli Zürich Österreich

Über diese Seite

WebHistoriker.de ist ein privates Internet-Projekt von Michael Schnell, das sich vornehmlich mit der Frühen Neuzeit (16.–18. Jahrhundert) beschäftigt und, auf wissenschaftlichem Niveau, alle an Geschichte Interessierten ansprechen möchte. Weitere Informationen:

Über WebHistoriker und über mich

Kontakt / Impressum

Datenschutz

Link to: Ulm im Dreißigjährigen Krieg: Kirchenbesuch in Zeiten der Pest? Link to: Ulm im Dreißigjährigen Krieg: Kirchenbesuch in Zeiten der Pest? Ulm im Dreißigjährigen Krieg: Kirchenbesuch in Zeiten der Pest? Link to: Ulm im Dreißigjährigen Krieg: Hans Heberle und Joseph Furttenbach zwischen Krieg, Hunger und Pest Link to: Ulm im Dreißigjährigen Krieg: Hans Heberle und Joseph Furttenbach zwischen Krieg, Hunger und Pest Ulm im Dreißigjährigen Krieg: Hans Heberle und Joseph Furttenbach zwischen...
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen