Die Zauberflöte und mehr: Ulrich Konrad über Mozarts musikalische Vielfalt

Der Musikwissenschaftler Ulrich Konrad, ein renommierter Mozart-Experte und Professor am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg, teilt in einem Interview mit Dirk Liesemer für das Geschichtsmagazin G/Geschichte faszinierende Einblicke in das Leben und Schaffen Wolfgang Amadé Mozarts. Anlässlich des 270. Geburtstags und des 70-jährigen Bestehens der Mozartwoche beleuchtet Konrad Mythen und Fakten rund um den Komponisten.

Das Interview enthüllt, warum Mozarts populärste Oper, „Die Zauberflöte“, bis heute Menschen aller Generationen begeistert – eine Mischung aus Märchenhaftem, theatralischem Spektakel und musikalischem Reichtum. Konrad räumt mit dem Klischee auf, Mozart habe wenig für die Flöte übrig gehabt, und erklärt, wie sein Vater Leopold die außergewöhnliche Begabung seines Sohnes als „Gottesbeweis“ deutete und geschickt vermarktete.

Erfahren Sie mehr über Mozarts musikalische Vielseitigkeit, seine Beherrschung von Instrumenten wie Violine, Bratsche und Klavier, und seine legendäre Improvisationsgabe. Wie passten Disziplin und die Vorliebe für Spiele zusammen, und welche Rolle spielten finanzielle Aspekte in seinem Leben? Konrad ordnet auch die oft romantisierten Darstellungen seines Arbeitseifers und seines frühen Todes ein.
Dieser Artikel bietet eine tiefere Perspektive auf einen der größten Komponisten der Musikgeschichte, jenseits der gängigen Klischees.

zum Interview mit Dirk Liesemer für G/Geschichte