Hamburgs Hinrichtungsorte: Ein Blick in die grausamere Vergangenheit der Hansestadt

Die Journalistin Katharina Grimm wirft in einem Artikel für t-online.de einen beklemmenden Blick auf Orte in Hamburg, die einst als Richtstätten dienten. Wo heute moderne Gebäude stehen, fanden vor Jahrhunderten grausame Hinrichtungen statt. Der Artikel enthüllt, dass der Grasbrook, einst ein Hafenbereich, vom 14. bis ins frühe 17. Jahrhundert als zentraler Ort für Exekutionen diente und auch der berühmte Pirat Klaus Störtebeker dort sein Ende fand.

Weiterhin beleuchtet die Darstellung die historischen Hinrichtungsplätze am Heiligengeistfeld und am Steintor, die ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Rechtsprechung der damaligen Zeit spielten. Sogar auf dem heutigen Gebiet von St. Pauli gab es zeitweise provisorische Richtstätten. Die Recherche von Grimm führt bis zu den letzten Hinrichtungen im Hamburg des Jahres 1949, kurz bevor die Todesstrafe in Deutschland abgeschafft wurde. Der Artikel bietet einen faszinierenden, wenn auch düsteren Einblick in die Geschichte Hamburgs und regt zum Nachdenken über die Entwicklung von Strafrecht und Gesellschaft an.

zur Meldung von Katharina Grimm in t-online.de