Medienschau

Keplers rätselhafter „neuer Stern“: Wie eine Supernova das Weltbild erschütterte

Im Oktober 1604 erschien am Nachthimmel plötzlich ein gleißend helles Objekt – heller als Jupiter, unbewegt wie ein Fixstern. Florian Freistetter erzählt im „Sternengeschichten“-Podcast, wie Johannes Kepler und andere Astronomen dieses Phänomen dokumentierten und damit eine wissenschaftliche Revolution auslösten. Der „neue Stern“ im Sternbild Schlangenträger stellte das antike Weltbild infrage: War der Himmel wirklich unveränderlich, wie Aristoteles lehrte?

Kepler erkannte als einer der Ersten, dass das Objekt weiter entfernt sein musste als der Mond – doch was es wirklich war, blieb jahrhundertelang ein Rätsel. Heute wissen wir: Es war eine Supernova, eine gewaltige Sternexplosion in 20.000 Lichtjahren Entfernung. Warum Keplers präzise Aufzeichnungen bis heute für die Astronomie unverzichtbar sind und wie eine einzige Beobachtung die Grenzen des Wissens sprengte, zeigt dieser Blick in die Geschichte der Wissenschaft. Ein Podcast über einen Moment, der die Vorstellung vom Kosmos für immer veränderte.

Die Folge über Keplers Supernova aus dem „Sternengeschichten“-Podcast von Florian Freistetter kann auf der Website von Spektrum der Wissenschaft (und auch bei den üblichen Streaming-Diensten) angehört und als Artikel gelesen werden.

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