48. Internationale Händel-Festspiele vom 20. Februar bis 8. März 2026

Mit Georg Friedrich Händels Oper Tamerlano als zentralem Werk setzen die 48. Internationalen Händel-Festspiele Karlsruhe ein politisches Statement. Das Motto, inspiriert von der Oper selbst, kreist um Diktatur und Befreiung – nicht nur als historische Erzählung, sondern auch als künstlerische Rebellion gegen starre Konventionen. Das Freiburger Barockorchester und René Jacobs präsentieren das Werk konzertant, während Kobie van Rensburg für die Inszenierung verantwortlich zeichnet. Der südafrikanische Regisseur, bekannt für seine digitalen Raumkonzepte und seinen feinen Humor, verspricht eine ungewöhnliche, zeitgemäße Interpretation des Stoffs.

Doch die Festspiele bieten mehr als nur Tamerlano: Die Deutschen Händel-Solisten laden zu einem Gala-Konzert, zu Händels „charmantester“ Oper Atalanta und zur Wiederaufnahme von Rinaldo ein. Letztere wird erneut von Rinaldo Alessandrini musikalisch geleitet. Neben etablierten Stars der Barockszene erhalten auch junge Talente eine Bühne – etwa beim Farinelli-Wettbewerb, der nach seiner erfolgreichen Premiere 2025 in die zweite Runde geht.

Karlsruhe wird so für zwei Wochen zum Treffpunkt der internationalen Musikwelt, wo Tradition auf Innovation trifft und Barockmusik in all ihren Facetten erlebbar wird.

zur Meldung des Badischen Staatstheaters Karlsruhe

Programm der Händel-Festspiele 2026 (PDF zum Download und Ausdrucken)