„Zeiten und Räume“: Das Von der Heydt-Museum zeigt seine Schätze – von Ruisdael bis Kiefer

Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal präsentiert seine neu gestaltete Dauerausstellung „Zeiten und Räume“ – eine visuelle Reise durch vier Jahrhunderte europäischer Kunst. Statt einer klassischen Chronologie setzt die Schau auf künstlerische Netzwerke und verbindet Meisterwerke von Jacob van Ruisdael über Claude Monet und Paula Modersohn-Becker bis zu Alberto Giacometti. Besonders spannend: die innovative Gruppierung der Werke nach prägenden Orten wie Paris, Berlin oder dem Künstlerdorf Worpswede.

Ein Highlight ist das jüngst erworbene Gemälde „Anselm fuit hic“ (2015–2023) von Anselm Kiefer – das erste Werk des weltbekannten Künstlers in der Sammlung. Eingebettet zwischen historischen Landschaften, schafft es überraschende Bezüge zwischen Tradition und Moderne. Mit über 2.000 Gemälden und 500 Skulpturen zählt das Museum zu den bedeutendsten Kunstorten Deutschlands. Die Ausstellung unterstreicht nicht nur den Rang der Sammlung, sondern auch Wuppertals kulturelle Strahlkraft. Ein Erlebnis für alle, die Kunst neu entdecken wollen.

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