500 Jahre Bauernkrieg: Marcus Furters Chronik erstmals auf Deutsch
Pünktlich zum Jubiläum des Bauernkriegs erscheint die lateinische Chronik des Irseer Mönchs Marcus Furter erstmals in deutscher Übersetzung. Wie Jürgen Wischhöfer auf der Website des Kreisboten berichtet, hat Brigitte Fischer das Werk aus dem 16. Jahrhundert aus dem Lateinischen übersetzt und zugänglich gemacht – eine Herausforderung, die sie an der französischen Atlantikküste meisterte.
Furters Bericht, entstanden zwischen 1531 und 1533, schildert die Zerstörung des Klosters Irsee und die Flucht der Mönche. Obwohl der Benediktiner die Bauernaufstände kritisch sah, bietet seine Chronik heute einen einzigartigen Einblick in die damaligen Ereignisse.
Bürgermeister Andreas Lieb und Dr. Stefan Raueiser vom Schwäbischen Bildungszentrum Irsee lobten Fischers Arbeit als wertvolle Ergänzung zur lokalen Geschichtsforschung. Die neue Ausgabe der Irseer Blätter enthält nicht nur den übersetzten Text, sondern auch Abbildungen der Originalseiten. Auf den Seiten des Klosters Irsee (https://www.kloster-irsee.de/bildung-kultur/irseer-blaetter) kann die Broschüre heruntergeladen werden.
Pater Marcus Furter: Die Geschichte des Irseer Bauernkriegs. Aus dem Lateinischen übersetzt von Brigitte Fischer. (=Irseer Blätter 15, hrsg. von Stefan Raueiser, Schwäbisches Bildungszentrum Irsee, und Christian Strobel, Geschichtswerkstatt Irsee). Irsee 2025 (40 Seiten, 5 EUR).
zur Meldung von Jürgen Wischhöfer im Kreisboten