Musik und Komponisten des Elisabethanischen Zeitalters
Anlässlich der Uraufführung der Oper „Of One Blood“ von Brett Dean an der Bayerischen Staatsoper stellt Volkmar Fischer auf BR Klassik in einem Listicle (Liste plus Artikel) die prägendsten Komponisten der elizabethanischen Renaissance vor, d. i. die Regierungszeit von Königin Elisabeth I. von 1558 bis 1603.
Im Mittelpunkt stehen Musiker wie Thomas Tallis, der als „Gentleman der Chapel Royal“ unter Elisabeth I. wirkte und mit Werken wie der 40-stimmigen Motette „Spem in Alium“ die Hofmusik prägte. Auch Anthony Holborne und John Dowland werden erwähnt: Holborne bereicherte als Lautenist und Komponist die Tanzmusik am Hof, während Dowland nach Reisen durch Europa in London zum „Musician for the lutes“ aufstieg.
Der Artikel betont, wie Elisabeth I. – selbst gebildete Kennerin von Latein und Griechisch – eine Blütezeit der Musik förderte, die bis heute als kulturelles Erbe des elizabethanischen Zeitalters gilt.
WebHistoriker: Die Musik der Renaissance
Musikalisch glich die Renaissance viele nationale Eigenheiten der einzelnen Musiken Europas aus. Ende des 16. Jahrhunderts bestanden zwischen dem volkstümlichen England, dem polyphonen Frankreich und dem gesanglichen Italien mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Selbstverständlich blieben aber nationale-gattungsspezifische Besonderheiten erhalten.
