Ab Herbst: Kulturroute „Italienische Reise“ (Goethe)

Staatsminister Wolfram Weimer und sein italienischer Amtskollege Alessandro Giuli haben bei den Regierungskonsultationen in Rom ein besonderes Projekt beschlossen: eine Kulturroute, die Goethes berühmte „Italienische Reise“ im heutigen Italien neu erfahrbar macht. Wie das Bundesministerium für Kultur und Medien berichtet, soll die Route ab Herbst 2026 mit digitalen Angeboten, Ausstellungen und Veranstaltungen an zentrale Stationen des Dichters erinnern – und gleichzeitig den kulturellen Dialog zwischen Deutschland und Italien stärken.

Goethes Reise vor über 240 Jahren prägte nicht nur seine eigene Arbeit, sondern auch die europäische Kunst und Literatur. Nun wird diese historische Verbindung mit einer modernen Route wiederbelebt. Geplant sind interaktive Anwendungen, die Reisenden – ob zu Fuß, mit dem Rad oder dem Auto – Goethes Spuren näherbringen. Ergänzt wird das Projekt durch eine Ausstellung in der Casa di Goethe in Rom und eine wissenschaftliche Tagung zur Rezeption des Dichters in Italien.

Zudem verlängerten beide Minister den Mazzucchetti-Gschwend-Übersetzungspreis, der Übersetzer:innen für ihre Brückenarbeit zwischen den Sprachen ehrt. „Kultur ist das Fundament für Verständigung in Europa“, betonte Weimer. Gerade in unsicheren Zeiten sei dieser Austausch unverzichtbar.

Wie die Route konkret ausgestaltet wird, bleibt abzuwarten. Doch eines steht fest: Goethes Italiensehnsucht wird zur Einladung, zwei Kulturen auf neue Weise zu verbinden.

Details in der vollständigen Meldung des Staatsministers für Kultur und Medien