Ismanings verstecktes Juwel: Ein Schloss mit barocker Pracht und königlichem Flair

Wer München und seine berühmten Schlösser kennt, dem sagt der Name Ismaninger Schlossanlage vielleicht noch nichts. Doch nur wenige Kilometer vom Trubel der Stadt entfernt verbirgt sich ein historisches Kleinod, das jetzt wieder ins Rampenlicht rückt. Anne Hund berichtet in der Münchener Abendzeitung über ein Stück bayerische Geschichte, das selbst viele Einheimische noch entdecken müssen.

Das einst barocke Schloss, heute Sitz des Ismaninger Rathauses, birgt nicht nur architektonische Schätze, sondern auch spannende Geschichten: von fürstbischöflichen Verwaltungszentren über napoleonische Stiefkinder bis hin zu prunkvollen Sälen, die noch heute von vergangenen Zeiten erzählen. Wer mehr über die bewegte Vergangenheit des Ensembles erfahren möchte, findet im Schlossmuseum bis zum 12. April eine kostenlose Sonderausstellung – oder vertieft sich in das soeben erschienene Buch der ehemaligen Museumsdirektorin Christine Heinz. Ihr Werk vereint jahrzehntelange Recherchen und bietet einen einzigartigen Einblick in die Entwicklung der Anlage, die vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht.

Besonders reizvoll: Die Verbindung von klassizistischer Eleganz, historischen Prunkräumen und einem idyllischen Schlosspark, der zum Verweilen einlädt. Ein Ausflug nach Ismaning lohnt sich also nicht nur für Geschichtsbegeisterte, sondern für alle, die abseits der ausgetretenen Pfade etwas Besonderes erleben wollen. Wer neugierig geworden ist, kann sich am 22. Februar sogar selbst ein Bild von den selten geöffneten Prunkräumen machen.

zur Meldung von Anne Hund auf der Website der Münchener Abendzeitung