BBC-Serie: „Renaissance – Glanz und Gewalt einer Epoche“
Die dreiteilige BBC‑Dokudrama‑Reihe „Renaissance – Glanz und Gewalt einer Epoche“ (engl. „Renaissance: The Blood and the Beauty“) verfolgt die künstlerischen und politischen Spannungen im Italien des späten 15. und frühen 16. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen Michelangelo, Leonardo da Vinci und Raphael – drei Persönlichkeiten, deren Werke heute als Höhepunkte der europäischen Kunst gelten. Die Serie zeigt, wie ihre Kreativität in einem Umfeld entstand, das von Machtkämpfen, religiösen Konflikten und persönlichen Rivalitäten geprägt war.
Charles Dance verkörpert den älteren Michelangelo, dessen Lebensweg von frühen Ambitionen über erbitterte Konkurrenz bis hin zu tiefen Zweifeln reicht. Die Episoden beleuchten, wie die drei Künstler in Florenz, Mailand und Rom um Anerkennung ringen, während politische Intrigen, kirchliche Reformbewegungen und wechselnde Herrscher ihre Arbeit beeinflussen. Die Serie verbindet Spielszenen mit Kommentaren zeitgenössischer Künstler und Expertinnen, um die Entstehung ikonischer Werke wie der Mona Lisa, des David oder des Jüngsten Gerichts in ihren historischen Kontext einzubetten.
Alle drei Teile laufen am 3. Januar 2026 bei ARTE, können aber jetzt schon in der ARTE-Mediathek angeschaut werden.
WebHistoriker.de: Geschichte der Renaissance
Die Renaissance folgte der Gotik und wurde abgelöst vom Barock – mit all den Überschneidungen, Gleichzeitigkeiten und Vereinfachungen, die eine Einteilung der Zeit in Epochen oder Abschnitte der Geschichte mit sich bringt. Was machte die Renaissance aus? Welche Auswirkungen hatte die Wiederentdeckung der Antike? WebHistoriker.de betrachtet die Vorgeschichte (Gotik, Rittertum und Scholastik), die Frührenaissance und die Hochzeit dieser Kulturepoche – und stellt die wichtigsten Städte, Künstler und Gelehrten vor.
Geschichte der Renaissance: Einleitung
Zur Vorgeschichte der Renaissance
Mailand um 1500 – und die Kunst am Beispiel Leonardo da Vincis (politische Lage, Das Abendmahl, Sfumato und Chiaroscuro)
zur animierten Seite „Michelangelo: Die Deckenfresken der Sixtinischen Kapelle“
Venedig um 1500 – und die Kunst am Beispiel Tizians (politische Lage, Himmelfahrt Mariä)