Chronik: 17. Jahrhundert – 1658

1658: 1. Rheinbund
Am 14. August 1658 schlossen sich mehrere Reichsstände zum Rheinbund zusammen. Dazu gehörten die drei geistlichen Kurfürsten Mainz, Trier und Köln und der Fürstbischof von Münster, der Pfalzgraf von Neuburg, der König von Schweden als Herzog von Bremen und Verden, die drei regierenden Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und der Landgraf von Hessen-Kassel. Diesem Bund trat dann einen Tag später auch Frankreich bei, in den folgenden Jahren folgten weitere Beitritte.

Der Bund sollte den Frieden sichern, innere Unruhen und Truppendurchmärsche verhindern. Offiziell sollte sich der Zusammenschluss nicht gegen Kaiser und Reich richten, doch war deutlich sichtbar, dass etliche Reichsstände dem Kaiser großes Misstrauen entgegenbrachten. So richtete sich das Verbot der Truppendurchmärsche deutlich gegen die dem Kaiser unterstellten Absichten, die „Spanier in den Niederlanden gegen die Franzosen zu unterstützen“. (Schindling, 1995, S. 124)

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