1682: Gründung der Brandenburgisch-Afrikanischen Compagnie
Nach niederländischem Vorbild wurde 1682 eine Handelsgesellschaft, die das Geschäft mit westafrikanischen Produkten sicherstellen und v.a. ohne Zwischenhandel gewährleisten sollte. Die Brandenburgisch-Afrikanische Compagnie wird aufgrund ihrer Finanzierung – man konnte sich über einen Geldbetrag in den Handel einkaufen – als frühe Aktiengesellschaft bezeichnet. Die Gesellschaft ging aufgrund verschiedener Probleme 1711 in den Besitz des Landes Brandenburg-Preußens über, König Friedrich I. wickelte die Liquidation ab.